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Alpträume immer selber !






TRAUM-SYMBOLE "R"


R

Psychologisch:

"R" kommt als Symbol männlicher Tatkraft und Energie gesprochen, geschrieben oder plastisch im Traum vor und weist auf die entsprechenden Eigenschaften hin.

 

Rabatt

Volkstümlich:

(arab. ) :  - bekommen: ein kleiner Gewinn im Spiel. (14)

(europ.) : - erhalten: kleine Erfolge.

 

Rabbi (jüdischer Religionslehrer)

Psychologisch:

Rabbiner (jüdischer Geistlicher) versteht man im allgemeinen im Sinne von Jude, wobei oft noch der Symbolgehalt des Mönches oder Gurus berücksichtigt werden muß. Häufig wird er auch als Zeichen von Geschäftstüchtigkeit und Schläue angesehen oder warnt vor Übervorteilung; solche traditionellen Deutungen beruhen zwar auf Vorurteilen, die sich aber hartnäckig halten.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Was du genommen hast, will man von dir fordern. (Aug um Aug, Zahn um Zahn.) (91)

(europ.) : - sehen oder mit ihm verkehren: bedeutet für einen Juden Fortgang im Geschäft, gutes

  Einkommen, Glück; für einen Nichtjuden: Warnung vor einer Ausnutzung oder Diffamierung.

(ind.    ) : - mit ihm sprechen: in Geschäften wirst du einen guten Fortgang haben.

(Siehe auch "Guru", "Jude", "Mönch")

 

Raben

Assoziation: - Magie; Omen; Klugheit.

Fragestellung: - Wie lautet die Botschaft?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Allesfressend; krächzend; schlau; gruppenorientiert; Vögel des Ausgleichs; Symbol der Zwiespältigkeit; Verbindung mit Regen; Verbindung mit Menschen; Magie; Zauberei; Macht; Mond der fliegenden Enten.

Beschreibung: Der Rabe, im Medizinrad das Totemtier der im Mond der fliegenden Enten (23. September bis 23. Oktober) Geborenen, ist ein ganz und gar schwarzer Vogel mit einem keilförmigen Schwanz, der so groß werden kann wie der Rotschwanzbussard. Der Rabe ist ein größerer Verwandter der Krähe und der Elster und lebt bevorzugt in Wäldern, während die beiden anderen Vogelarten nicht so wählerisch sind. Raben kommen weltweit vor. Sie geben ein lautes Krächzen von sich und sind Allesfresser. Obwohl Raben manchmal auch aggressiv sein können, ist die Schläue doch ihre vorrangige Eigenschaft. Sie sind intelligente und gruppenorientierte Vögel, die ihr angestammtes Territorium bei Bedarf vehement verteidigen. Vor allem von den Zigeunern wurde dem Raben wegen seiner Loyalität zu seinem Stamm große Achtung entgegengebracht. Es heißt, daß Raben sogar Stammesratsversammlungen abhalten. Andere erdverbundene Völker meinten, daß der Rabe ein Verbindungsglied zwischen Mensch und Natur sei. Viele Stämme kennen Geschichten darüber, warum der Rabe schwarz ist. Alle beginnen damit, daß der Rabe ursprünglich ein weißer Vogel war, dessen Farbe sich entweder veränderte, weil er einen Fehltritt begangen oder weil er den Menschen unterstützt hat. Der Rabe ist ein Vogel, der mit Hexen und Zauberei in Verbindung gebracht wird. Er repräsentiert auch die Weisheit der alten Erdreligionen.

Allgemeine Bedeutung: Eine Erforschung von Gemeinschaft und Beziehung; die Fähigkeit, sich in die Lüfte zu erheben und sogleich wieder fallen zu lassen; Ausgeglichenheit suchend; Magie; Zauberei; Macht.

Assoziation: Böses Omen; rabenschwarze Gedanken; Todesvogel.

Transzendente Bedeutung: Gabe wahrer Ausgeglichenheit.

Psychologisch:

Den Totenvogel aus der Mythologie deutet man als Vorbote von Unglück und Mißerfolgen, aber auch als Symbol der Weisheit. Zuweilen kommt darin die Bedrohung aus dem Unbewußten durch seine verdrängten Inhalte zum Ausdruck, manchmal auch Angst vor dem Tod. Er mahnt, finstere Gedanken durch lichte zu ersetzen, umzukehren auf dem bisher eingeschlagenen Lebensweg, der uns ins Nichts führen könnte. Im Volksglauben gilt er dagegen als Seelenvogel. Erscheint also ein Rabe im Traum, ist dies ein Zeichen für unglückliche Gedanken des Träumenden. Der schwarze Vogel fliegt durch unsere Träume als der Unglücksrabe, als der dunkle Gedanke, der bohrend unser Ich bedroht. Eine Rabenschar, die aus einem Baum auffliegt, deutet auf eine Gefahr hin, der man aber noch rechtzeitig entgehen kann.

Spirituell:

Der Rabe ist schlau und findig, doch meist ein Unglücksbringer.

Artemidoros:

Das Leben mußt du auf zweifacher Weise auslegen, einmal als das Vermögen und den Besitz, das andere Mal als das Leben selbst. Eine reiche Frau träumte, drei Raben näherten sich ihr und blickten sie dreist an; einer von ihnen gebe sogar einen Laut von sich und sage: "Ich werde dir den Garaus machen." Dreimal hätten sie die Raben umkreist und wären dann auf und davon geflogen. Ganz natürlich und folgerichtig starb die Frau nach neun Tagen; denn das "ich werde dir den Garaus machen" bedeutete soviel wie "ich werde dich aus dem Weg räumen", das heißt: "Ich werde dich umbringen". Dadurch, daß die drei Raben sie dreimal umkreisten, kündigten sie die Frist von neun Tagen an.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: Vorbote drohenden Unheils, sogar Katastrophen; man befindet sich unmittelbar in Lebensgefahr; (16)

- sitzen sehen: Widerwärtigkeiten verschiedener Art erleben;

- fliegen sehen: du wirst eine Trauernachricht erhalten;

- um das Haus herum fliegen sehen: Todesfall;

- auf dem Felde: du wirst vor Schaden bewahrt; (68)

- stehlen sehen: du wirst in Todesangst kommen;

- fliegen über dir: eine Unglücksbotschaft; (7)

- verscheuchen: du wirst einem Betrug oder Diebstahl auf die Spur kommen;

  auch: deine Zeit ist noch nicht gekommen, sei nicht voreilig; (56)

- fliegen weg: Schicksalswende zum Guten; (3)

- schreien hören: du wirst einer drohenden Gefahr kaum entgehen; Unglück; Mißgeschick;

  auch: auf Grund von Untreue droht ein Zerwürfnis mit dem Partner;

- fressen: ein Unglück ist eingetreten; (99)

- abschießen: du kannst ein Unglück noch rechtzeitig abwenden; (17)

- töten: du führst dein Unglück selbst herbei;

- Rabenaas: du hast es mit bösen Menschen zu tun. (80)

(europ.) : - ein Symbol sehr dunkler Gedanken; innere, verdrängte Triebe mahnen;

- einen sehen: Unheil und Kämpfe, es droht Diebstahl oder Veruntreuung;

  mit einer Schicksalswende oder Unfrieden rechnen müssen;

- mehrere Raben sehen: kündet Unheil an;

- von solchen umflattert werden oder diese sich auf einem niederlassen sehen: bedeutet Lebensgefahr;

- solche aufscheuchen: einer großen Gefahr wird man noch im rechten Augenblick begegnen können,

  wenn man die Augen offenhält;

- auffliegende sehen: man kann einem drohenden Mißerfolg rechtzeitig ausweichen;

- schreien hören: verheißt böse Nachrichten;

- Eine junge Frau kann er über die Untreue ihres Geliebte informieren.

(ind.    ) : - schreien hören: du wirst Schaden und Verlust haben;

- sehen: Unglück im Stall;

- auf einem Baum sitzend: Todesfall in der Nähe.

(Siehe auch "Elster", "Krähen", "Vögel")

 

Rabeneltern

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Rabenmutter: deine Kinder werden dir Sorgen machen; (96)

- Rabenvater: du kümmerst dich nicht um deine Familie; (7)

 

Rabenstein

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst gerichtlich oder menschlich verurteilt. (97)

 

Rache

Psychologisch:

Rache kündigt oft an, daß man eine mißliche Situation bessern kann, wenn man sich nicht mit ihr abfindet. Sie fordert also zu aktivem Handeln auf und will als Aufforderung zu mehr Durchsetzungsvermögen verstanden sein - und daß man manches konsequent "durchziehen" muß, ohne dabei (von Selbstzweifeln geplagt) ständig zu überlegen, ob sich nicht vielleicht jemand dafür rächen könnte, daß man einmal zielstrebig "in eigener Sache" aktiv war. Dagegen seltener erkennt man darin tatsächliche Rachegelüste gegen andere, denen man die Schuld an eigenen Problemen gibt. Man sollte bedenken, nachdem einem der geträumte Racheakt nun vielleicht einen speziellen "Tip" gegeben hat, daß sie selten ohne (negative) Folgen bleibt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - nehmen oder ihr ausgesetzt sein: befasse dich nicht mit Klagen, sie werden nicht gut für dich ausfallen;

- auch; nehmen: deine Lage bessert sich; (62)

- befürchten: du willst eine Liebe wegnehmen. (73)

(europ.) : - man ist in der Lage, sich einem ungünstigen Schicksal zu beugen;

- ausüben: bedeutet Verwicklungen, verderbliche Prozesse; auch: Zeichen einer schwachen und hartherzigen

  Natur; wird diese nicht beherrscht, bringt sie einem den Verlust von Freunden ein;

- andere sich an einem rächen: man hat viele Gründe, seine Feinde zu fürchten;

- jemand Rache schwört: bedeutet Ärger mit einem Geschäftspartner.

(ind.    ) : - nehmen: deine Hoffnung wird erfüllt werden.

 

Rachen

Psychologisch:

"Der kann seinen Rachen nicht voll bekommen!" sagt man von gierigen, berechnenden und (meist materiell) "unersättlichen" Leuten - und so ist diese Körperstelle auch symbolisch zu deuten, falls der Rachenbereich in einem Traum einmal besondere Bedeutung hat. Allgemein fordert Rachen auf, ehrlicher zu sein, oder er warnt vor einer Gefahr, die man erst aus den realen Lebensumständen erkennt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Warnung vor einer Gefahr. (7)

(europ.) : - einen geöffneten eines Menschen sehen: jemand sagt die Wahrheit und ist aufrichtig, von den man annimmt, daß er einen belügt;

- hineinsehen: Besserung bei Krankheiten, sonst Erfolge, aber nicht in geschäftlichen Dingen;

- einen großen unförmigen sehen: deutet auf Uneinigkeit hin; es kommt zu Zwistigkeiten zwischen Freunden;

- der eigene schmerzt: klimatischen Veränderungen ausgesetzt sein; Krankheit kann zu Einbußen der Gesundheit

  und Vermögens führen;

- offenen eines wilden Tieres sehen: du hast dich in ein gefährliches Unternehmen eingelassen; Warnung vor einer Gefahr;

- im Maul eines wilden Tieres stecken: Widersacher fügen einem in Geschäften Schaden zu.

 

Rad

Assoziation: - Wiederholung; Gesamtheit.

Fragestellung: - Was bewegt mich hin zur Vollendung?

Psychologisch:

Die größte Erfindung der Menschheitsgeschichte umschreibt die alles bewegende Kraft, um die sich alles dreht und derer wir uns bedienen, um leichter vorwärtszukommen. Es symbolisiert die Fähigkeit und das Bedürfnis nach Veränderung. Die Fortentwicklung im Leben wird desto tiefgreifender ausfallen und rasanter verlaufen, je schneller das Rad sich dreht. Steht es still, deutet das auf eine Stagnation in der Entwicklung hin, die man nicht lange hinnehmen darf. Das Rad eines Fahrzeuges zu verlieren ist gleichbedeutend mit dem Verlust der Motivation oder der Richtung und letztlich des Gleichgewichts. Ein Riesenrad symbolisiert das Auf und Ab des Lebens besonders deutlich. In manchen Träumen steht das Rad auch für den Geist, das Wort, das am Anfang aller Dinge stand.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht das Traumsymbol für das Räderwerk des Lebens und für das Selbstverständnis, mit dem sich der Träumende seinen Bewegungen unterwirft. Die Bewegung des Rades ist der Weg in die Vollkommenheit, der Weg in die Zukunft, sie bringt Ortsveränderung und Befreiung.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - rollen sehen: rasche Erledigung der Pläne und Geschäfte;

- laufen sehen: du wirst schnell zu dem erwünschten Ziel kommen;

  auch: Wandel unserer Lebensverhältnisse und unseres Schicksals; (56)

- sehen: Wohlstand;

- brechen sehen: Störung im Geschäft; deine Ehe geht auseinander; (41)

- machen sehen: du wirst anderen behilflich sein;

- selbst machen: übersieh nicht die Schwierigkeiten deines Vorhabens;

- verlieren: große Gefahr, Vorsicht! (91)

- finden: du machst einen größeren Gewinn. (4)

(europ.) : - Kreissymbol für die Zeitlosigkeit; auch Zeichen für die Abrundung von Leben und Ideen;

  auch: ein Ortswechsel steht einem bevor, es kann eine weite Reise oder auch ein Ortswechsel sein;

- sehen: es steht eine Veränderung im Leben bevor; je schneller die Drehung, um so größer die Veränderung;

  man wird beruflich wie privat fleißig und energisch die Ziele verfolgen; rasche Erfüllung gehegter Wünsche;

  bei stillstehendem Rad wird die Veränderung unbedeutend oder nachteilig sein;

- defekte: sagen den Weggang oder den Tod eines Familienmitglieds voraus;

- auf dem Fahrrad sitzen: man wird in einer Angelegenheit schneller vorankommen, als man dachte.

(ind.    ) : - sehen: du wirst in deinem Geschäft schnell vorwärts kommen;

- haben: Störungen im Geschäft.

(Siehe auch "Kreis", "Geometrische Figuren", "Räderwerk", "Wort")

 

Radar

Psychologisch:

Radar im Traum kann heißen, daß der Träumende sich von mächtigen äußeren Instanzen in seinem Verhalten kontrolliert fühlt - "Big Brother is watching you". Oder aber der Träumende beobachtet sich selbst mit geradezu zwanghafter Gründlichkeit; vielleicht um festzustellen, ob sein Verhalten und seine Gedanken angemessen sind. Allgemein verkörpert Radar die intuitiven Fähigkeiten des Träumenden. Es zeigt seine Art, wie er die subtilen Botschaften und Signale aufnimmt, die andere Menschen aussenden, häufig auf unterbewußter Ebene. Radar (oft als Bildschirm) fordert auf, mehr auf die Intuition zu hören, die den richtigen Weg weist oder vor Gefahren warnt.

Spirituell:Auf der spirituellen Ebene kann der Radar im Traum auf ein Maß an Hellsichtigkeit hinweisen, über das der Träumende verfügt.

Radau

Volkstümlich:

(europ.) : - Warnt den Träumenden innezuhalten, und einen anderen Weg einzuschlagen. Man überprüfe noch einmal gründlich seine Pläne.

  Wenn man einige Änderungen vornimmt, wird es sich für einen auszahlen.

 

Radbruch (Siehe "Rad")

Rädelsführer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Geh der Ursache deines Mißerfolges nach und du hast schon halb gewonnen. (15)

 

RäderwerkPsychologisch:

Räderwerk bedeutet ähnlich wie Rad den Gang des Lebens; wenn es sich bewegt, läuft alles reibungslos, steht es still, muß man mit Schwierigkeiten rechnen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst zum Ziel gelangen.

- ein großes Räderwerk sehen, das sich dreht: man hat demnächst Herausforderungen zu bewältigen,

  die den Anstoß für eine ertragreiche Zukunft geben können;

- stillstehendes Räderwerk sehen: man wird mit seinen Plänen scheitern.

(europ.) : - in Bewegung sehen: eine anscheinend komplizierte Sache wird von selbst ins richtige Gleis kommen;

- stillstehen sehen: ein schöner Traum geht zu Ende und bringt ein böses Erwachen;

- ein beschädigtes oder nicht funktionierendes sehen: man bekommt Knüppel zwischen die Beine geworfen.

(Siehe auch "Rad")

 

radfahren

Psychologisch:

Wenn man sich im Traum perfekt Eislaufen oder Radfahren sah, dann war man vermutlich in Hochstimmung und ist auch für die Zukunft enthusiastisch und hoffnungsvoll eingestellt. Wenn man in Schlaglöcher oder über Huckel gefahren ist, dann stehen diese für Probleme des Wach-Ichs. Ist man einfach darüber hinweggefahren? Dann ignoriert man im wirklichen Leben offenbar Schwierigkeiten. Ist man im Traum ein Rennen gefahren, und hat man gewonnen? Vielleicht deutet der Weg an, wie man seinen Erfolg im richtigen Leben verbessern kann. Die Vorwärtsbewegung auf dem Fahrrad übersetzt den Willen, im Wachleben aus eigener Kraft weiterzukommen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du willst es mit Schmeicheleien erreichen; (9)

- sich auf einem Fahrrad sitzen sehen: man wird mit einem Vorhaben schneller vorankommen als bisher.

(europ.) : - selbst fahren: in entfernten Gegenden bald einen Besuch machen;

  auch: man wird in nächster Zeit viel mit den Freunden unternehmen.

- andere fahren sehen: Freunde von weither, werden einem besuchen. (61)

(Siehe auch "Automobil"; "Fahrrad" und andere Fahrzeuge)

Radiergummi / radieren

Psychologisch:

Wer davon träumt, etwas "auszuradieren", will etwas loswerden, ungeschehen machen - oder dafür sorgen, daß etwas vergessen, ein Fehler übersehen wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - radieren: du möchtest etwas ungeschehen machen, Reue; (66; 78)

- Radiergummi: mache einen Fehler wieder gut. (9)

(europ.) : - radieren: bedeutet, man soll Mut besitzen, um jeder Anfeindung frei entgegenzutreten;

- Geschriebenes ausradieren: ist ein Zeichen für Unsicherheit des Handelns; man nehme den Rat von älteren Menschen ruhig an;

  auch: steht für eine falsch getroffene Entscheidung, die man aber noch rückgängig machen kann.

 

Radierung

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bekommst ein hübsches Geschenk. (40)

 

Radieschen

Psychologisch:

Radieschen können auf den Wunsch nach einem sexuellen Abenteuer hinweisen. Zuweilen symbolisiert es auch Ärger, weil man durch einen anderen verletzt wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Kleine Dinge werden dir Freude bereiten; (23)

- essen: du wirst viel Vergnügen finden. (65)

(europ.) : - meist keimende Sexualaffäre, über die man sich nicht klar ist;

- sehen: ein anvertrautes Geheimnis wird von einem Freund nicht gewahrt;

  auch: man wird Gelegenheit haben, an kleinen Vergnügungen teilzunehmen;

- essen: bedeutet Ärger und Verdruß durch eine gehässige oder verletzende Bemerkung.

(ind.    ) : - essen: du wirst zu einem Kaufmann eingeladen.

(Siehe auch "Rettich")

 

Radio (Siehe "Radioapparat")

 

Radioaktivität

Psychologisch:

Radioaktivität versteht man als Bedrohung, die durch Beeinflussung von außen oder durch bewußt werdende Inhalte des Unbewußten entsteht; das kann manchmal vor weiterer Selbstanalyse ohne fachliche Hilfe und Unterstützung warnen.

 

Radioapparat

Assoziation: - Kommunikation.

Fragestellung: - Was bin ich zu hören oder zu sagen bereit?

Psychologisch:

Als Kommunikationsmittel symbolisiert ein Radio die Vermittlung von Wissen, Ideen und Ideale für jedermann und kann ebenfalls für die Stimme der Autorität und die innere Zwiesprache des Träumenden stehen. Wenn der Träumende im Traum ein Radio spielen hört, ist dies ein Hinweis auf seine Verbindung mit der Außenwelt. Der Träumende will immer auf dem neusten Stand sein. Auch das Bedürfnis nach Abwechslung, wenn man in der Alltagsroutine zu erstarren droht, kann damit ausgedrückt werden. Außerdem braucht der Träumende allem Anschein nach eine Dauerberieselung (Ablenkung), die ihn davor bewahren soll, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen. Per Radio erfahren telepathisch veranlagte Träumer so manche Nachricht "von oben". Also lasse man sein Radio im Traum eingeschaltet!

Spirituell:

Auf dieser Ebene steht das Radio im Traum für spirituelle Kommunikation.

Volkstümlich:

(arab. ) .  - Man möchte dich von deiner Pflicht ablenken. (75)

(europ.) : - eines sehen oder kaufen: in der nächsten Zeit wird man viel herumkommen und viel Abwechslung haben;

- hören: verheißt die Ankunft eines bestimmten neuen und netten Kameraden, der sich voll dafür einsetzt,

  die Lebensqualität zu erhöhen;

- spielend: deutet auf Annehmlichkeiten und Wohlstand hin.

- eine Stimme daraus hören: man wird ein Geheimnis erfahren;

- schöne Musik daraus hören: bedeutet den Genuß einer heimlichen Freude;

- mißtönende Musik daraus hören: man ist von einer heimlichen Gefahr umlauert.

 

Rad schlagen

Artemidoros:

Das Radschlagen ist nur für Leute die es berufsmäßig tun, ohne üble Folgen; allen anderen droht äußerste Gefahr.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - schlagen: du nimmst alles auf die leichte Schulter. (75)

 

raffeln (reiben, schaben, klappern; verleumden)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Schiebe die notwendige Arbeit nicht länger hinaus. (36)

 

raffen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sei nicht so engherzig zu deinen Nächsten. (7)

 

Rage (Wut)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ärger und Verdruß. (87)

 

Ragout

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man erleichtert dir deine Pflicht durch Liebe. (18)

(europ.) : - warnt vor Verschwendung und Übermut.

(ind.    ) : - essen: du neigst zur Verschwendung.

 

Rahm

Psychologisch:

Rahm verspricht einen guten Erfolg, wenn man die richtige Entscheidung trifft.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: du kannst auf einen großen Geldeingang hoffen; (15)

- (den fetten Teil der Milch) essen: ein leichtes Unwohlsein wird dich belästigen.

(europ.) : - (Sahne) trinken: Gesundheit, Wohlergehen; man wird in einer Sache den besseren Teil wählen;

- sehen: verspricht Gewinn.

(ind.    ) : - trinken: deine Gesundheit ist gut;

- (Sahne), sehen: Erbschaft.

 

Rahmen (Bilder-)

Psychologisch:

Rahmen symbolisiert im allgemeinen Grenzen, die man schwer überschreiten kann; oft bezieht sich das auf die eigene beschränkten Möglichkeiten, die man akzeptieren muß. Zuweilen warnt er davor, durch sein Benehmen "aus dem Rahmen zu fallen". Teilweise muß man auch noch das Bild im Rahmen, sowie das Material des Rahmens, bei der Deutung mit berücksichtigen. Das eingerahmte eigene Bild zeigt unsere Eitelkeit, aber auch den Egoismus, mit dem wir uns selbst in den Vordergrund drängen wollen. Der Rahmen ohne Bild schildert dagegen unsere Hilflosigkeit, etwas zu erreichen, weil es uns dafür an den nötigen Mitteln fehlt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Das Beste nimmt man dir weg. (6)

(europ.) : - man kommt nicht über bestimmte Grenzen hinaus und fühlt sich eingeengt;

- einen leeren sehen: man wird erfahren, daß jedes Glück seine Grenze und jedes Leid sein Ende hat;

- ein Bild oder Foto einrahmen: man wird bald einen guten Freund finden.

(Siehe auch "Bild", "Fotografieren")

 

Rain (Ackergrenze)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Jemand will deinen Hausfrieden stören. (31)

 

Rakete

Assoziation: - Ausbruch aus der physischen Beschränktheit; Erkundung der inneren Räume.

Fragestellung: - Welche Begrenzungen bin ich zu überwinden bereit?

Psychologisch:

Rakete steht allgemein für höheres geistiges Streben; dann kann sie ermahnen, nicht nach den Sternen zu greifen. Gelegentlich wird sie im Sinne von Waffe als Bedrohung von außen gedeutet. In ihrer Grundbedeutung steht die Rakete in Verbindung mit der männlichen Sexualität. Im Traum spielt jedoch möglicherweise die Energie, mit der eine Rakete ausgestattet ist und die mithin dem Träumenden zur Verfügung steht, eine wichtigere Rolle. Alles, was Kraft symbolisiert, hat letztlich damit zu tun, wie eine Leistung verbessert oder gesteigert werden kann. In diesem Sinn ist die Symbolik der Rakete ähnlich wie jene des Flugzeuges, nur sind bei der Rakete die Ziele weiter entfernt. Die explosive Kraft der Rakete ist notwendig, wenn radikale Veränderung im Leben vorgenommen werden sollen. Im Negativen ist die Rakete ein ernstzunehmendes Warnsignal. Der Träumende ist gefährdet, indem er sich aus seinem natürlichen Lebensbereich in andere zu flüchten versucht. Der Träumende sollte auf Depressionen und Suizidgefahr achten. Im Traumbild umschreibt sie dann flüchtige Erinnerungen und Gedanken, die uns durcheinander bringen können. Die Weltraumrakete symbolisiert wohl eher hehrere Gedanken, die sich um Gott und die Welt drehen. Wenn solche Raketen in Angstträumen starten, irren wir ohne Ziel hilflos umher. Feuern wir eine Rakete selbst ab, kann das auf unsere etwas unstete Art oder auf eigene Ideen hinweisen, die zischend verpuffen. Wird einem eine Rakete geschenkt, weist dies auf die Erkenntnis hin, daß der Träumende nicht optimal funktioniert. Wenn er wie eine Rakete hochgeht, bedeutet dies, daß er bei irgendeinem Vorhaben sehr rasch vorankommt.

Spirituell:

Da mit einer Rakete Entfernungen und Höhen erreicht werden, die noch niemals zuvor erreicht wurden, steht die Rakete für spirituelle Suche und Wagnis.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - zivile steigen sehen: deutet auf erfreuliche Familienangelegenheiten; man strebt nach Vollbringung großer Taten;

- sehen: deine Liebe ist heiß aber kurz; (7)

- darin sitzen: man wird bei gewissen Vorhaben schneller vorankommen als man vermutet hat, man sollte sich aber

  vor Unmäßigkeit und Unbedachtheit hüten.

(europ.) : - Warnung, nicht über seine Ziele hinaus zu schießen; auch: man ist mit seiner Beziehung zur Zeit unzufrieden;

  man ist rastlos und braucht eine Veränderung oder eine neue Beziehung; kurzlebiger Erfolg, man muß beim

  nächsten Mal auf einer solideren Grundlage aufbauen;

- eine steigen lassen: ein Rausch wird bald verfliegen;

- sich als Besatzungsmitglied sehen: man wird seine Probleme meistern;

- bemannter Raketenstart: die Frustration wegen privater Probleme wird bald beendet sein;

- abgefeuerte Raketen sehen: es werden sich plötzlich Chancen ergeben, die Vorteile bringen;

- in den Himmel steigen sehen: plötzliche und unerwartete Beförderung sowie Glück in der Liebe und Ehe;

- steigen sehen: kündet gute Neuigkeiten an; bringt eine Einladung ins Haus; man hat gute Ideen,

  die man jetzt auch verwirklichen sollte;

- zu Boden stürzende: es stehen unglückliche Verbindungen ins Haus.

(ind.    ) : - sehen: du wirst durch jemanden bedroht;

- steigen lassen: du wirst Festlichkeiten mitmachen.

(Siehe auch "Atombombe", "Explosion", "Feuerwerk", "Flugzeug")

 

Raketenflugzeug

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: man wird das Glück, das man ersehnt, nicht erreichen.

 

Rakett (Tennisschläger)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du triffst gute Freunde. (46)

 

Rammen

Volkstümlich:

(europ.) : - (z.B. Pfähle) einrammen: verspricht erfolgreiche Geschäfte.

 

Rampe

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Stellung ist nicht mehr zu halten. (78)

 

Rampenlicht

Psychologisch:

Dort möchte man stehen, wenn man davon träumt: im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und Bewunderung.

Volkstümlich:

(europ.) : - im Rampenlicht stehen: man wird durch seine eigene Unachtsamkeit und Nachlässigkeit einige gute Freunde verlieren.

(Siehe auch "Beifall", "Bühne")

 

Ramsch (billige Warenreste)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst Verluste erleiden. (97)

 

Rand

Psychologisch:

Der Rand, die Kante und die Schwelle besitzen eine ähnliche Symbolik. Etwas befindet sich auf der Kippe. Egal, auf welcher Seite der Träumende vom Rand hinunterfällt, es wird sein Leben spürbar erschüttern und ihn zu bedeutenden Entscheidungen zwingen. Der Rand im Traum kann auch die Trennungslinie zwischen zwei Extremen darstellen, wie beispielsweise zwischen Rationalem und Irrationalem. Am Rand von Ereignissen oder von einer Menschengruppe zu stehen bedeutet, daß der Träumende zutiefst verunsichert ist in bezug auf seinen Wert. Dies hat bedeutsame Auswirkungen auf sein Leben oder auf die Menschen, mit denen er eine Gemeinschaft pflegt. Rand verkörpert also alles, was im Leben von geringer Bedeutung ist; worauf sich das konkret bezieht, ergibt sich aus den anderen Symbolen im Traum und aus der realen Lebenssituation.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene signalisiert der Rand im Traum eine Hinwendung zur Dunkelheit und damit zum Abgrund.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ein weiteres Vorgehen brächte Gefahr. Halte ein. (3)

 

randalieren

Psychologisch:

Wer von Randalen träumt und aktiv dabei war, ist viel unsicherer und schwächer, als er sich gibt. Er fühlt sich nur in einer Gruppe (von Gleichgesinnten) stark und tobt seine Aggressionen an Menschen (oder Gegenständen) aus, die hilflos, wehrlos oder eindeutig physisch unterlegen sind. Solche Träume sind alles andere als ein "Überlegenheitsbeweis". Wenn man sich im Traum von Randalierern überfallen sieht, ist man in der Realität häufig Opfer von "Gruppenzwängen", man paßt sich dem Verhalten der (teilweise überlegenen) Mehrheit an, um akzeptiert zu werden und auf diese Weise in der Rangordnung dieser Personengruppe aufzusteigen. Ein häufiger Traum in beruflichen Machtkampfsituationen.

 

Rang

Psychologisch:

Rang (oft als Abzeichen zum Beispiel an Uniformen erkennbar) kann ähnlich wie Orden verstanden werden. Manchmal weist er aber auch auf eine wichtige Angelegenheit oder Person hin, der man mehr Beachtung schenken muß.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst in eine Gesellschaft oder Partei eingegliedert. (74)

(Siehe auch "Abzeichen", "Orden")

 

Range (unartiges Kind)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man wird dich beschimpfen. (74)

 

rangeln

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst eine Wette gewinnen. (41)

 

rangieren

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Liebe wird auf einen anderen Weg geleitet. (30)

 

ranken

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: du besitzt treue Liebe und Freundschaft; (33)

- (von Schlingpflanzen) an Wänden, oder eine mit Schlingpflanzen umgebene Laube sehen: deutet auf sicheres Vorwärtsstreben.

(europ.) : - verheißen treue Liebe und Beständigkeit, sofern sie nicht verwelkt sind.

(ind.    ) : - grüne: du wirst in deiner Liebe Erwiderung finden.

 

Ranzen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen, packen oder tragen: in nächster Zukunft eine größere Reise antreten;

- voll: Reichtum und Glück; (31)

- leer: Hunger und Not. (94)

(ind.    ) : - du wirst auf Wanderschaft gehen.

 

ranzig

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Liebe vergeht. (7)

 

Rapier

Volkstümlich:

(arab. ) :  - damit fechten: du wirst einen Streit heraufbeschwören. (89)

 

Rappelkopf (jähzorniger Mensch)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Schwierige Menschen sind deine Mitarbeiter. (13)

 

Rappen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: zeigt einen Trauerfall an;

- reiten: Todesfall in der Familie.

(ind.    ) : - reiten: du wagst zu viel; gewagte Unternehmungen;

- sehen: Trauerfall.

(Siehe auch "Pferd")

 

Rapport

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Eine wichtige Nachricht erreicht dich. (61)

 

Raps

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sicherer Reichtum. (30)

(europ.) : - Arbeit bei kargem Verdienst.

(ind.    ) : - Rapsfeld sehen: du wirst einen guten Lohn erhalten;

- lohnende Arbeit.

 

Rapunzel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Heimliches Liebesabenteuer. (65)

(europ.) : - bescheidener Genuß.

 

Rarität

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (Seltenheiten): dein langes Suchen und Warten hat Erfolg; (2)

- kaufen: du bereitest Ärger.

(europ.) : - sehen: man wird abmagern.

 

Raritätenkammer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - dein Wohlstand wird abnehmen.

 

rasch (schnell)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bist in Gefahr, etwas zu versäumen. (71)

rascheln

Volkstümlich:

(europ.) : - von Flügeln hören: eines der besten Omen; die Zukunft ist gesichert und glücklich.

 

Rasen

Psychologisch:

Liegt der Rasen grün und gepflegt in der Traumlandschaft, weist er auf unser Wohlergehen hin. Ist er ungepflegt und voller Unkraut, läßt er des Lebens Schattenseite, ein etwas schlampiges Verhältnis oder ein unordentlich bestelltes Haus erahnen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Eine glückliche Liebesstunde (5); unerwartete Begegnungen; (28)

- schön grünen und kurzen sehen: deine Hoffnungen werden größtenteils in Erfüllung gehen;

- wuchernd: gewisse Dinge, denen man nicht die erforderliche Beachtung schenkt, werden sich vorteilhaft auswirken;

- verwelkter oder versengter: vergebliches Streben nach Reichtum;

- abschneiden oder absensen: deine Handlungsweise ist falsch; man wird eine große Chance verpassen;

- mähen: viele kleine Hoffnungen und keinen Erfolg; (70)

- stechen: dein neues Vorhaben ist gut und bringt Erfolg; (81)

- begehen: Krankheit in der Familie; (7)

- sich über einen gehen sehen: die Beziehungen zu den Verwandten werden sich bessern und daraus dürfte sich auch eine

  Verbesserung der persönlichen Verhältnisse ergeben. (61)

(europ.) : - als erotisches Symbol zu verstehen, das ein Liebesglück nach der Beschaffenheit des Rasens einordnet;

  bedeutet langes Leben, Gesundheit, besonders wenn man auf dem Rasen sitzt oder liegt;

- sehen: bedeutet, wenn er gut gepflegt ist, häuslichen Wohlstand; wenn er ungepflegt oder wild gewachsen ist,

  glückliche Zufälle;

- ein grünen sehen: bald finden unerwartete Begegnungen statt; man könnte sogar eine verlorene Liebe wiedergewinnen;

- darin sitzen oder liegen: bedeutet Gesundheit und Wohlergehen, bei jüngeren Leuten auch ein schönes Liebeserlebnis;

- über einen gepflegten gehen: es stehen einem freudige Ereignisse und Reichtum bevor;

  Beziehungen zu Verwandten bessern sich;

- an einer fröhlichen Party auf Rasen teilnehmen: verkündet viele weltliche Vergnügen und Geschäftsverbindungen;

- den Rasen mähen oder schneiden: bedeutet geschäftliche Erfolge;

  auch: ein Abschied oder gar ein Todesfall im Bekanntenkreis wird zu verkraften sein;

- Wartet eine junge Frau auf einem grünen Rasen auf ihren Freund oder Liebhaber, dann werden sich ihre

  Wünsche im Hinblick auf Reichtum und Ehe erfüllen. Ist das Gras tot und der Rasen morastig, sind

  Streitigkeiten und Trennung zu erwarten. Kriechen Schlangen vor Ihren Füßen, werden Verrat und böse

  Anspielungen Sie zur Verzweiflung bringen.

(ind.    ) : - auf ihm gehen: du wirst einem Begräbnis beiwohnen;

- grüner: du findest einen verlorengeglaubten Freund wieder;

- stechen: deine Gesundheit ist nicht gut.

(Siehe auch "Garten", "Gras", "Park", "Wiese")

 

Rasenbank

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder darauf sitzen: deutet auf eine angenehme Beschäftigung; ein glückliches Alter. (91)

(europ.) : - verheißt einen heilbringenden Aufenthalt im Freien, auf dem Lande oder im Wald.

(ind.    ) : - du kommst in Verlegenheit;

- geheime Liebesabenteuer.

 

rasend

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sein: Glück im laufenden Jahr; auch: du bist grundlos eifersüchtig; (84)

- Rasende sehen: falsche Nachrichten, Lügen.

(europ.) : - rasend sein: man wird einen ernsthaften Sturz oder Unfall erleiden;

- andere so sehen: ungünstige Aussichten werden einem Kummer und Sorgen bereiten.

 

Rasenmäher

Volkstümlich:

(europ.) : - einen benutzen: man wird bald eine soziale Aufgabe übernehmen;

- den Rasen mähen oder schneiden: bedeutet geschäftliche Erfolge.

 

Rasentennis

Volkstümlich:

(europ.) : - man wird eine Arbeit finden, die das ganze Interesse fordert.

 

rasieren

Psychologisch:

Als die Barttracht modern war, galt sie als Schmuck des Mannes; rasierte er sich die Haare im Traum ab, hieß das, er habe mit großen Unannehmlichkeiten zu rechnen. Nach heutiger Auffassung will der Träumende etwas glätten; entweder weil er sich seinen Mitmenschen gegenüber ins rechte Bild setzen möchte oder weil er mit seinem eigenen Selbstbild nicht zurechtkommt. Allgemein symbolisiert Rasieren im Traum heute analytisches Denken. Wichtig ist die Frage, ob es ein Mann oder eine Frau ist, die sich im Traum rasiert. Bei einem Mann kann die Rasur für Alltägliches und gewohnte Routine stehen. Ein Traum-Bart ist ebenfalls ein Männlichkeitssymbol, kann aber auch eine Frage sein, was man dahinter verstecken will: ein fliehendes Kinn vielleicht (= emotionale Schwäche), oder will man mehr Männlichkeit vortäuschen, als vorhanden ist? Männliche Jugendliche haben meist Angst vor dem Rasieren durch Fremde. Wichtig ist, wer der Rasierende ist. Wird der Träumer rasiert, muß er wohl in einer bestimmten Sache zahlen. Schneidet er sich oder wird er geschnitten, wird er sich im Wachleben vielleicht falsch verhalten. Rasiert der Träumende einen anderen Menschen, ist dies eher ein fürsorglicher Akt. Wird die Rasur jedoch mit dem Vorsatz der Gewalt vorgenommen, ist dem Träumenden möglicherweise bewußt, daß ein bestimmter Persönlichkeitsaspekt schärfer herausgearbeitet werden muß, um voll zur Geltung zu kommen. Das Rasierzeug selbst ist in diesem Zusammenhang eher ein Werkzeug als eine Waffe. Bei einer Frau zeigt die Gesichtsrasur, daß sie sich männliche Eigenschaften wünscht. Rasiert sie andere Körperteile, dann drückt dies ihren Versuch aus, eine glatte, unangreifbare Oberfläche zu schaffen. Nach altindischen Traumbüchern soll rasieren vor Täuschungen und Betrug warnen. Wird man selbst rasiert, bezieht sich die Warnung auf das eigene Leben, wird ein anderer rasiert, soll man selbst keinen Betrug und keine Täuschung versuchen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht eine glatte Rasur im Traum für Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit anderen Menschen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - andere sehen: halte dich immer reinlich;

- sich selbst: betrüge dich nicht selbst; auch: Man sei auf der Hut, sich von seiner Umwelt Schwächen einreden zu lassen,

  die man gar nicht hat, aber letztendlich glauben könnte. Andere würden ein leichtes Spiel mit uns haben. (21)

- werden: man will dich hintergehen. (9)

(europ.) : - durch einen anderen: gilt als Täuschung, Betrug usw.;

- über eine Rasur nachdenken: man macht hochfliegende geschäftliche Pläne; doch fehlt es einem an Energie zur Durchführung;

- sich selbst: Gewinn; man wird eine Schuld bezahlen oder etwas wieder gutmachen können; man hat seine Geschäfte und

  Privatangelegenheiten im Griff, obwohl ein keifendes Weib einem Probleme macht;

- sich einen anderen rasieren sehen: ein an einem verübtes Unrecht wird wieder gutgemacht, oder ein Schuldner, gibt zurück,

  was man ihm geliehen oder gestundet hat; man sollte sich nicht auf zweifelhafte Geschäfte einlassen; Warnung vor Betrug;

- sehen, wie ein anderer sich rasieren läßt: Mahnung, sich nicht auf unlautere

  oder krumme Geschäfte oder sonstige zweifelhafte Angebote einzulassen;

- ein glattrasiertes Gesicht: bringt Ausgeglichenheit; die Kollegen stimmen mit einem überein;

- einen grauen Bart haben: man läßt jede Vernunft gegenüber Menschen vermissen, die Forderungen an einem stellen;

- Beobachtet eine Frau Männer bei der Rasur, wird ihr Ruf durch Ausschweifung beschmutzt.

- Träumt eine Frau rasiert zu werden, nimmt sie männliche Züge an, daß sich die Männer abwenden.

(ind.    ) : - sich selbst: Verlust an Vermögen; sei gewarnt vor Falschheit und Betrug;

- andere: du wirst Fremde benachteiligen;

- werden: sehr unangenehme Verluste.

(Siehe auch "Bart", "Haare", "Messer", "Rasiermesser", "schneiden")

 

Rasierapparat

Assoziation: - geschliffen, scharf.

Fragestellung: - Was will ich abschneiden oder glätten?

Psychologisch:

Beim Rasieren entfernen wir alle unerwünschten Haare. Ein Rasierapparat im Traum könnte allgemein bedeuten, daß das Wach-Ich etwas loswerden sollte – beispielsweise eine schlechte Charaktereigenschaft. Wenn man sich im Traum den Bart stutzt oder die kurzen Haare im Nacken ausrasiert, steckt vielleicht Angst vor Kastration dahinter. Ein Rasiermesser ist in der Symbolik mit dem Messer identisch. Ein Rasierapparat zeigt, daß eine gewisse Risikobereitschaft erforderlich ist, um sein wahres Gesicht zu sehen.

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: prophezeit Differenzen, auch angesichts von Problemen;

- sich damit schneiden: man hat bei einem geplanten Geschäft keine glückliche Hand;

- Probleme damit haben: es kommen enttäuschende Geschäfte auf einem zu,

  und jemand belästigt einem auf unerträgliche Art und Weise;

- sich mit einem stumpfen die Haut verletzen: man gibt Freunden die Veranlassung, daß eigene Privatleben zu kritisieren;

- zerbrochener oder rostiger Apparat: bringt Kummer.

(Siehe auch "rasieren")

 

Rasiermesser

Psychologisch:

Man will etwas freilegen, systematisch bloßlegen, um es in seiner ursprünglichen Form zu betrachten. Ein Symbol für subtil ausgetragene Aggressionen - oft unter dem Vorwand einer konstruktiven, analytischen Überlegung. Dies bedeutet, daß man Probleme zwar durch eigene Hilfe leichter lösen kann, dabei aber Gefühle und Intuitionen nicht vernachlässigen darf. Das Rasiermesser symbolisiert auch die Wanderung auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn, Gut und Böse, Leben oder Tod.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Vorsicht bei Verkehr. Unfallsgefahr. (85)

(europ.) : - scharfschneidendes: Warnung vor kommenden Streit.

(ind.    ) : - Gefahr.

(Siehe auch "Messer", "Rasieren")

 

Raspel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder gebrauchen: durch Kleinigkeiten geärgert werden; Tratschereien unter Nachbarn. (77)

(europ.) : - Raspel verspricht, daß man viel Anerkennung für seinen Fleiß erfahren wird.

(ind.    ) : - man erkennt deinen Fleiß an.

 

Rassel

Medizinrad:

Schlüsselworte: Scharf; kurz; schnell; Heilung.

Beschreibung: Eine Rassel ist ein Rhythmusinstrument, das aus einem Gefäß besteht, das mit Kieseln, Samen oder anderen Objekten gefüllt wurde, die beim Schütteln scharfe, kurze, immer gleiche Töne von sich geben. Rasseln bieten wie Trommeln viele zeremonielle Verwendungsmöglichkeiten und sind von erdverbundenen Völkern schon immer zur Heilung eingesetzt worden.

Allgemeine Bedeutung: Eine Heilung; eine Zeremonie.

Assoziation: Rasselbande; rasselnder Atem wie bei einem sterbenden Menschen.

Transzendente Bedeutung: Fähigkeit zu heilen; Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu erregen; Gabe von Heilung im Traumzustand.

Volkstümlich:

(europ.) : - Die Vernunft entscheiden zu lassen, ist nicht immer ratsam. Manche Entscheidungen sollten lieber vom Gefühl

  getroffen werden.

- ein Baby mit seiner Rassel spielen sehen: prophezeit Harmonie zu Hause; Unternehmungen werden löblich und einträglich sein;

- die Rassel einem Baby geben: es stehen unglückliche Investitionen an;

- Einer jungen Frau kündigt dies einen fürsorglichen Ehemann an, wenn ein Baby mit seiner Rassel spielt.

(Siehe auch "Trommel")

 

Rast / Rastplatz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ruhe und Zufriedenheit. (18)

(europ.) : - Eine Zeit mit viel Arbeit steht einem bevor.

 

Rastelbinder

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (Schiebmacher, Kesselflicker): du bist zu gutgläubig, Verlust (96); auch: Streit.

 

rastlos

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Unglückliche Liebe. (7)

 

Rat / Ratschlag

Psychologisch:

Wenn der Träumende in seinem Traum einen Rat erhält, sollte er Orientierung nicht außerhalb, sondern in sich selbst suchen. Möglicherweise hilft ihm ein bisher vernachlässigter Persönlichkeitsaspekt weiter. Einen Rat anzunehmen bedeutet, daß der Träumende die Notwendigkeit erkennt, etwas Bestimmtes zu tun, obwohl er sich davon abgestoßen fühlt. Einem anderen Menschen zu raten heißt, zu erkennen, daß der Träumende Kenntnisse besitzt, die für andere hilfreich sein können.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene zeigt der Rat im Traum an, daß der Träumende innere Bewußtheit besitzt. Das höhere Selbst zeigt sich oft als Figur, die einen Rat erteilt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - erteilen: du führst wegen Kleinigkeiten Prozesse; Abschied von einem nahestehenden Menschen steht bevor;

  unterschätze deine Feinde nicht; (41)

- erhalten: man lohnt dir mit Undank; eine erhoffte Sendung bleibt aus; (86)

- verwerfen: man ist von einem nahestehenden Menschen zu sehr abhängig geworden.

(pers. ) :  - Geben Sie jemandem im Traum einen Rat, sollten Sie künftig vermeiden, andere aus Unachtsamkeit oder Überheblichkeit zu

  erniedrigen. Sie neigen dazu, mit Menschen, die Sie schätzen oder die von Ihnen abhängig sind, etwas grob umzugehen und hart

  zu ihnen zu sein. Erhalten Sie dagegen einen Ratschlag, so werden Sie bald eine angenehme Bekanntschaft machen. (Kind–)

(europ.) : - Zeichen für nützliche Freundschaften; die Traumperson ist selten mit dem Freund identisch und muß woanders gesucht werden;

- einen Ratschlag erhalten: man wird auf die eine oder andere Weise in der Lage sein, die hohen moralischen

  Vorstellungen durchzusetzen und mit rechtschaffenen Mitteln Unabhängigkeit einzunehmen;

  auch: man für seine Mühe nur Undank erntet;

- rechtlichen Beistand suchen: es werden bei einem Vorhaben Zweifel über dessen Nutzen und Rechtmäßigkeit aufkommen.

(ind.    ) : - geben: langweiligen Prozessen beiwohnen;

- erhalten: du wirst mit Undank belohnt.

 

Rate

Psychologisch:

Die Seele zeigt eine gewisse Vorsicht, ein Maßhalten.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Dein Mißtrauen ist unberechtigt. (5)

(Siehe auch "Geld")

 

raten (Siehe "Rätsel")

 

Ratgeber

Volkstümlich:

(arab. ) :  - zur Seite haben: man wird dich bevormunden.

 

Rathaus

Psychologisch:

Symbolort für "Amt und Würde", das man aufsucht, wenn man etwas erledigen oder bestätigt bekommen möchte. Der Traum teilt mit, daß man etwas Wichtiges bekommt (oder erreichen kann), wenn man es versteht, mit gewissen "Spielregeln" (gesellschaftlich- sozialer Art) oder mit einer Autorität zurechtzukommen. Auch die Warnung an den Träumer, sich psychisch und physisch nicht über die Maßen zu belasten, sondern eher auf sachkundige Ratschläge aus der engeren Umgebung zu hören, kann damit gemeint sein. Hier ist also mit dem Haus unser Körper gemeint. Man achte auf Stockwerke und Zimmer, um daraus Näheres zu ersehen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: man darf hoffen, in nächster Zeit eine wichtige Aufgabe übertragen zu bekommen,

  die man gut bewältigen wird und die einem Ansehen und Ruhm verschafft;

  auch: ein ehrenvolles Amt erhalten; (3)

  auch: du hast einen unangenehmen Gang vor dir; (92)

- sich selbst hineingehen sehen oder sich darin befinden: Schutz und Beistand gegen seine Widersacher finden;

  man wird in beruflicher Hinsicht keine Schwierigkeiten zu erwarten haben;

- hineingehen: deine Lage wird sich durch die Hilfe fremder Personen bessern;

  auch: Schwierigkeiten mit Behörden stehen einem bevor;

- aus einem herauskommen: du wirst schwerlich einen Entschluß fassen können.

(europ.) : - sehen: bringt Amt und Würden; Mahnung, auf einen erhaltenen guten Rat zu hören;

  auch: steht für Streitereien und drohende Prozesse;

- betreten: Verlegenheiten; Schwierigkeiten mit Behörden sind zu meistern;

- in einem zu tun haben: man wird durch Schaden klug werden;

- Für eine junge Frau ist das Rathaus der Vorbote einer Entfremdung von ihrem Geliebten,

  weil sie ihm nicht treu bleiben konnte.

(ind.    ) : - sehen: du wirst zu Amt und Würden kommen;

- darin sein: du wirst durch Schaden klug.

(Siehe auch "Gebäude", "Haus")

 

Rätsel

Psychologisch:

Rätsel signalisieren Alltagsprobleme und die Suche nach einer Antwort, vor allem, wenn man sie im Traum lösen soll. Lösen wir sie, so können wir vielleicht das Geschäft unseres Lebens machen; bleiben sie ungelöst, haben wir noch lange Zeit an einem Problem zu knabbern. Rätsel signalisieren generell den Wunsch nach klaren und eindeutigen Lösungen. Oder: Man soll sich von einer "fixen Idee", die immer wieder nur neue Fragen aufwirft und Probleme beinhaltet, endlich verabschieden, weil keine "Lösungsmöglichkeit" erkennbar ist. Was ebenfalls mit einem Rätseltraum gemeint sein kann: Es wäre gut, sich von einem Menschen zu distanzieren, der einem ständig neue Rätsel aufgibt - sei es, um das Interesse an seiner Person wachzuhalten, oder auch, weil er einiges zu verbergen hat und davon mit seinem "rätselhaften Verhalten" ablenken will.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - lesen: deine Liebe hat Geheimnisse vor dir; (9)

- raten: du wirst allen Vorkommnissen gewachsen sein; auch: du kannst mit einem Gewinn rechnen; (65)

- nicht raten können: in eine verzweifelte Lage kommen.

(pers. ) :  - Das Sinnbild warnt vor übereilten Entscheidungen und empfiehlt, die gegenwärtige Situation ernster zu nehmen, als sie scheint.

  Worte und Handlungen sind in den nächsten Tagen vorsichtig abzuwägen, denn die Situation läßt sich aufgrund kompliziert

  verwobener Zusammenhänge noch nicht überblicken. Ob und wie sie zu meistern sein wird, ergibt sich aus dem Zusammenspiel

  mit den übrigen Zeichen des Traumes. Im Traum wie im Leben: Es gilt, die Zeichen zu erkennen, im Zusammenhang zu sehen

  und richtig zu deuten. Dann, und erst dann, heißt es: Handeln!

(europ.) : - der Sinn von Rätseln ist Verwirrung und Unzufriedenheit; Warnung vor Schwierigkeiten, die man

  wahrscheinlich durch eine hastige Entscheidung verursacht hat;

- versuchen, eines zu lösen: man wird sich an einem Unternehmen beteiligen, das Zeit und Geld kostet;

- lösen: du wirst eine wichtige Aufklärung erhalten; man wird eine Auskunft erhalten;

- vergebens zu lösen versuchen: du stehst vor wichtigen Geheimnissen; auch: man muß geschäftliche

  Verluste erwarten, denn Ärger liegt vor einem.

(ind.    ) : - lösen: du wirst Undank erfahren.

 

Ratsherren / Ratsmitglied

Psychologisch:

Ratsherr deutet auf eine Angelegenheit hin, in der man einen Rat benötigt; danach wird man von seinen Sorgen befreit sein.

Volkstümlich:(arab. ) :  - sehen: du hast einflußreiche Freunde; (4)

- mit einem verkehren: in Verlegenheiten geraten.(europ.) :  - sehen oder mit ihnen sprechen: Befreiung von Not und Sorgen; auch: Warnung vor Spekulationen und im generellen Verhalten;

- ein Ratsmitglied sehen: man besitzt bestimmte Fähigkeiten und verläßt sich am liebsten auf sein eigenes Urteil; man sollte bei

  seiner Rechtsauffassung Vorsicht walten lassen;

- mit einem in Streit geraten: kündet einen ernsten Konflikt an.

(ind.    ) : - sehen: du wirst aus einer Verlegenheit befreit.

 

Ratsschreiber

Artemidoros:

Träumt man, als Ratsschreiber tätig zu sein, so wird man sich um andere Leute Dinge kümmern, die einem gar nicht berühren und die dem Träumenden nur Anstrengungen und Mühe kosten, aber nicht den geringsten Nutzen einbringen werden. Einem Kranken prophezeit dieses Amt den Tod, weil der Ratsschreiber an der Spitze des Zuges geht. Einem Sklaven dagegen verschafft dieses Traumgesicht Verwaltungs- und Vertrauensposten.

(Siehe auch "Schreiben")

 

Ratsversammlung

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst aus einer Verlegenheit befreit werden.

 

Rattan (Peddigrohr)

Volkstümlich:

(europ.) : - man wird auf das Urteil anderer angewiesen sein; man sollte sich bei den Plänen für die Zukunft die Unabhängigkeit bewahren.

Ratten

Assoziation: - kennt sich in der Großstadt aus; clever; hinterhältig; wenig vertrauenswürdig.

Fragestellung: - Wo in meinem Leben habe ich Angst vor Verrat? Kann ich mir selbst trauen?

Psychologisch:

Ratte kann Ekel vor sich, vor anderen oder vor dem ganzen Leben (Überdruß) verkörpern, was jede Aktivität und Lebensfreude lähmt; man muß dann die Ursachen beseitigen. Da die Ratte ein Nagetier ist, versinnbildlicht sie als Traumbild auch oft nagende Zweifel oder Ängste des Träumenden. Oft kündigen sie körperliche Krankheiten schon vor deren Ausbruch an. Die Ratte erfüllt im Traum also die Funktion eines Warnsignals. Konkret warnt sie manchmal auch vor einem falschen Freund.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Feinde bekommen; unaufrichtige Freunde besitzen, die einem Schaden zufügen wollen;

  auch: man wird durch ein demnächst gelüftetes Geheimnis Schaden nehmen;

  Warnung vor Gefahr; (50) kündigen schlechte Erfahrungen an;

- verfolgen: Streitigkeiten können dich leicht ins Verderben bringen, wenn du nicht auf der Hut bist;

- fangen: man wird durch den Verrat guter Freunde einen erheblichen Verlust erleiden;

  auch: ein glücklicher Zufall kommt dir zu Hilfe; (3)

- laufen fort: Elend und Not; (99)

- von diesen angreifen werden: der finanzielle Wohlstand ist in Gefahr;

- gebissen werden: Warnung vor üblen Personen in der näheren Umgebung. Einige Personen haben großes Interesse daran,

  einen in Verruf zu bringen. Klug wäre es auch, seine Freunde näher zu besehen, ob sie auch wirklich Freunde sind. (73)

- ein sinkendes Schiff verlassen sehen: man hat in beruflicher Hinsicht falsch kalkuliert und wird es zu spüren bekommen;

- tot: du siegst über deine Feinde; (30)

- fressen sehen: du verlierst dein Gut an Schmarotzer. (91)

(europ.) : - Zerstörung der Lebenskraft oder mehr; Hausratten: verheißen Glück in der Liebe und im Eheleben;

  auch: man wird von seinen Nachbarn hintergangen; Ärger mit Kompagnons ist vorprogrammiert;

  auch: eine Zeit ungünstiger Einflüsse kommt auf einem zu;

- Wasserratten, Feldmäuse etc.: bedeuten Feindschaft und Betrug durch Freunde;

- weiße Ratten: man wird seine Schwierigkeiten erfolgreich überwinden;

- eine frei herumlaufen sehen: man wird heiß und stürmisch geliebt;

- fangen: Streit in der Liebe oder Liebeskummer; bei älteren Menschen Probleme in ihren Freundschaften;

  man wird die Falschheit der Konkurrenten durchschauen und sie überholen können;

- gefangen sehen: weist auf einen treulosen Freund oder eine treulose Freundin hin;

- eine umbringen: man wird aus jedem Wettstreit als Sieger hervorgehen;

  Kummer in der Liebe oder einer Freundschaft;

- von Ratten gebissen werden: in der Umgebung befindet sich ein Feind, der alles daran setzt,

  einem in Verruf zu bringen;

- ein sinkendes Schiff verlassen sehen: man hat in beruflichen Angelegenheiten falsch kalkuliert

  und wird dies jetzt zu spüren bekommen.

(ind.    ) : - fangen: du entgehst einem Diebstahl;

- sehen: du wirst von Freunden hintergangen;

- in Scharen sehen: Hungersnot, Teuerung;

- im Hause: Entdeckung von Geheimnissen;

- töten: Überwindung der Feinde.

(Siehe auch "Mäuse", "Nagetiere", "Tiere")

 

Rattenfalle

Volkstümlich:

(europ.) : - selbst hineingeraten: es droht der Verlust eines kostbaren Objekts;

- eine leere: verheißt die Abwesenheit möglicher Konkurrenz, während eine defekte das Ende unliebsamer Bindungen

  ankündigen kann;

- eine aufstellen: man wird rechtzeitig die trickreichen Pläne der Gegner durchschauen und durchkreuzen können.

 

Rattenfänger

Volkstümlich:

(europ.) : - man kann sich darauf verlassen, zumindest einen Freund in der Not zu haben.

 

Rattengift

Volkstümlich:

(europ.) : - Menschen, von denen man es nicht erwartet hat, werden einem unterstützen.

 

Rattler (Hund)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ein Freund steht auf deiner Seite. (8)

(Siehe auch "Hund")

 

Raub / rauben

Psychologisch:

Man befürchtet, daß ein (geliebter) Mensch "geraubt" wird und meint, dies verhindern zu können, wenn man nur besonders "auf der Hut ist" - also eher eifersüchtig und mißtrauisch als zu gutgläubig. Zugleich weiß man natürlich, daß es Verluste gibt, die man nicht durch Wachsamkeit verhindern kann. Dieses Hinundhergerissen-Sein zwischen Angst und der Hoffnung, daß man seinen "Schatz behalten" kann, wird im Traum als Raubszene umgesetzt. S. Freud interpretierte Raubträume als Angst vor Sexualität, was aber nur aus der Sichtweise seiner Zeit zu verstehen ist: Damals wurde Frauen "die Unschuld geraubt". Allgemein bringt Raub bevorstehende Probleme und Verluste, manchmal auch eine menschliche Enttäuschung oder die Zerstörung von Illusionen zum Ausdruck. Werden wir im Traum beraubt, läßt das auf Charakterschwächen oder auf Minderwertigkeitskomplexe im sexuellen Bereich schließen. Räuber, die wir auf frischer Tat ertappen, sind die Fehler, die wir mit uns herumschleppen müssen. Wenn wir sie erkannt haben, können wir gegen sie vorgehen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - rauben: wenn du vorschnell handelst, wirst du nicht glücklich sein; (59)

  auch: du brichst in eine fremde Ehe ein; (95)

- beraubt werden: achte auf die Gesundheit nahestehender Menschen;

- Zeuge eines sein: man sollte sein Eigentum besser sichern, um keinen Verlust zu erleiden;

  auch: Vorsicht in der Liebe: ein Rivale könnte sich in eine Beziehung einmischen, die einem wichtig ist.

(europ.) : - beraubt werden: es droht starke Gemütserregung durch Krankheit;

- während einer Reise (im Zug) beraubt werden: bedeutet einen Unfall beim Sport;

- einen sehen oder selbst daran beteiligt sein: man möchte etwas an sich reißen, was einem gar nicht zusteht.

 

Räuber

Psychologisch:

Der Räuber tritt grundsätzlich in zweierlei Bedeutungen im Traum auf: Einmal ist er der romantische Räuber a la Robin Hood oder Schinderhannes, der die Freiheit verkörpert, zum anderen ist er der hinterlistige und gefährliche Räuber, der den "Vampir" verkörpert, der einem die Energie raubt. Es ist wichtig darauf zu achten, was der Räuber konkret raubt. Das symbolisiert die Eigenschaft, die im Schattenbereich liegt.

Volkstümlich:(arab. ) :  - sehen: in unglückliche Verhältnisse kommen; auch: du verlierst Teile deines Vermögens; (75)

- von ihnen überfallen werden: Verlust eines nahen Verwandten oder seines eigenen Besitzes. (60)

(pers. ) :  - Ein Symbol der Warnung: Sind Sie das Opfer eines Räubers, sollten Sie auf Ihre Gesundheit, vor allem auf die Ernährung

  und Verdauung achten. Sind Sie Zeuge eines Raubüberfalls an anderen, so gilt es, Ihr Eigentum besser zu sichern. Vorsicht ist

  auch in der Liebe geboten. Allgemein steht das Symbol für die unberechenbaren und negativen Seiten des Lebens. (Mann+)

(europ.) : - sehen: bedeutet, daß eine Untat, ein begangenes Unrecht an den Tag kommen wird;

- einen auf frischer Tat sehen: kündet einen empfindlichen Verlust an;

  es kann aber auch ein Warntraum sein, der zur Aufklärung von Fällen führen kann;

- selbst einer sein: man läßt sich auf eine gefährliche Sache ein;

- selbst von Räubern überfallen werden: von jemandem, von dem man es nicht erwartet, wird man schwer hintergangen

  und dadurch geschädigt werden; es drohen Verluste und an dem Geschehen ist man nicht ganz unschuldig;

- während einer Reise beraubt werden: man sollte bei seinen sportlichen Hobbys kräftemäßig nicht übertreiben;

- von einem bestohlen werden: man wird ein Geschenk erhalten.

(ind.    ) : - sehen: du wirst von Feinde bedroht werden;

- von ihnen überfallen werden: große Erbschaft;

- selbst sein: Zorn und Schande.

(Siehe auch "Berauben", "Schattengestalten")

 

Raubkatze

Psychologisch:

Raubkatze steht für ungezügelte Triebe, Begierden und Leidenschaften, durch die man gefährdet wird; die Katze kann zudem vor Hinterlist warnen.

(Siehe auch "Katze", "Löwe"; "Raubtiere" und unter den einzelnen Bezeichnungen)

 

Raubschloß

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst sehr schwer zu deinem Eigentum kommen.

 

Raubtiere

Psychologisch:

In der Mythologie sind Raubtiere oder Raubkatzen im Gefolge der weiblichen Naturgottheit anzutreffen. Mit Ausnahme des Löwen symbolisieren Raubtiere im Traum Aggressionstendenzen und die bedrohliche, negative Seite der sexuellen Triebhaftigkeit die wir im Zaum halten müssen, weil sie sonst ausbricht und alle Schranken niederreißt, die ihm Sitte und Anstand setzen. Deshalb hat das Raubtier in Männerträumen einen bedrohlichen und negativen Aspekt in bezug auf die weibliche Sexualität. Die Frau die noch nie von einem Raubtier geträumt hat, gibt es nicht! Raubtiere in Frauenträumen sind immer ein Hinweis auf sexuelle Emotionen und verkörpern die männlich-aggressive Sexualität, die nicht bewußt wird. Schöne große Raubtiere symbolisieren sexuellen Hunger, kleine Raubtiere dagegen (z.B. ein Marder oder Iltis) Unsicherheit gegenüber männlicher Sexualität. Ausschlaggebend ist aber auch, was im Traum mit dem Raubtier erlebt wird. Angst oder Flucht vor dem Tier ist ebenso eindeutig wie zärtliches streicheln. Man beachte die weiteren Symbole des Raubtiertraumes.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Anfeindung von hinterlistigen und gefährlichen Menschen;

  auch: du wirst den Naturgewalten ausgeliefert sein; (90)

- verfolgen und töten: du bist deinen Feinden gewachsen oder überlegen;

- von ihnen bedroht werden: Lebensgefahr;

- von ihnen angefallen und verwundet werden: du wirst dem Unglück unterliegen;

- in Käfigen sehen: gefährliche Dinge werden dich nicht beunruhigen.

(europ.) : - Zeichen der wilden Leidenschaften und des Trieblebens, denen man äußerste Energie entgegensetzen muß;

  bedeuten meist Ärger und Schwierigkeiten;

- ein solches sehen: bedeutet Hinterlistigkeit.

(Siehe auch "Tiere", Bezeichnungen einzelner Raubtiere)

 

Raubvogel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Gefahr für deine Ehe; (74)

- fangen: Glück und Gewinn. (16)

(europ.) : - sehen: ein gutes Omen.

(ind.    ) : - fangen: du hast Glück in deinen Geschäften und Unternehmungen.

(Siehe auch "Adler", "Falke", "Vögel")

Rauch

Assoziation: - eingeschränkte Sicht; Rückstand; Schwaden.

Fragestellung: - Was ist verborgen? Was möchte ich verstecken?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Zeremoniell; heilig; zentrierend; betend; reinigend.

Beschreibung: Der Rauch ist eine ätherische Substanz, die durch die Transformation, die das Feuer den Pflanzen zuteil werden läßt, entsteht. Rauchen und Räuchern sind für erdverbundene Stämme heilige Zeremonien, egal ob dabei Tabak in einer Pfeife geraucht oder ein Mensch mit dem Rauch glimmender Kräuter gereinigt wird.

Allgemeine Bedeutung: Dem Schöpfer Gebete schicken; geheilt werden durch das Erlangen größerer Konzentration, Klarheit und Reinheit.

Assoziation: Zigaretten rauchen; das Rauchen aufgeben; sich in Rauch auflösen; rauchen vor Wut; geräucherte Lebensmittel.

Transzendente Bedeutung. Eine Heilung in der Traumzeit; die Gelegenheit, durch den Spalt zwischen den Welten hindurchzutreten.

Psychologisch:

Der Rauch, der im Traumbild aufsteigt, beweist immer, daß wir uns augenblicklich in einer unklaren Lage befinden, die uns arge Kopfschmerzen bereitet und ist ein Hinweis auf Gefahr, vor allem, wenn der Träumende kein Feuer ausmachen kann. Er ist ein Traumsymbol für konfliktträchtige Kräfte, die um so stärker sind, je dichter, beißender oder dunkler der Rauch im Traum ist. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Rauch sich noch während der Traumhandlung auflöst oder verzieht. Dies deutet nämlich auf eine Entspannung des Träumenden oder seines Konfliktes hin, eine Lösung kann gefunden werden. Wir sollten feststellen, ob es sich um den grauschwarzen Rauch eines Brandes oder den weißgrauen eines lodernden Feuers handelt. Rauch kann im Traum auch Leidenschaft symbolisieren, auch wenn man vielleicht noch nicht für eine bestimmte Person "entflammt" ist. Darüber hinaus steht Rauch zugleich für Reinigung - etwa durch Weihrauch - oder für Verschmutzung.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Rauch im Traum ein Symbol für das Gebet oder das Opfer, welches zum Himmel emporsteigt. Rauch kann darüber hinaus auch das Emporsteigen der Seele bildlich darstellen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - dunklen Rauch oder Rauchwolken sehen: man wird nächster Zeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben;

  vorhandenes und bestehendes Glück wird sich trüben und gute Freundschaften können sich in Luft auflösen;

  man sollte seine Unternehmungen gründlich prüfen, bevor man Verpflichtungen eingeht;

- aufsteigen sehen: bedeutet häusliches Glück und Zuflucht; (4)

- in den Augen beißender Qualm: mit Streit und Widerstand rechnen müssen; (39)

- um sich herum sehen: enttäuscht werden;

- aus dem Ofen: du wirst bittere Tränen weinen; (6)

- gerade aus einem Schornstein aufsteigen sehen: du wirst dein Ziel erreichen;

- aus Gebäuden in dicken schwarzen Wolken aufsteigen sehen: in Feuergefahr kommen;

- über dem ganzen Haus: Krankheitsgefahr; (13)

- verzieht sich: Du wirst deiner Sorgen Herr. (30)

(europ.) : - gefährdete Gesundheit; Nervenreizung, die sich auf das vegetative Nervensystem auswirkt;

  auch: Ängste und Zweifel belasten einem; ein gegenwärtiger Erfolg, von dem man nicht profitieren wird;

  je dichter der Rauch, desto größer wird die Enttäuschung sein;

- schwarzen oder dunklen sehen: verkündet große Widerwärtigkeiten; bringt Unannehmlichkeiten im Haus;

- weißen sehen: verkündet Glück, das aber nur von kurzer Dauer sein wird;

- hellen Rauch aufsteigen sehen: man genießt entweder bald häusliches Glück, oder findet eine Zuflucht bei anderen;

- von Rauch eingehüllt werden: gefährliche Personen wollen einem mit Schmeicheleien hintergehen;

- dicker, beißender Qualm: kündigt an, daß Widerstand von anderen zu erwarten ist und ein Streit unumgänglich sein wird.

(ind.    ) : - um sich herum sehen: Scheinglück;

- gerade aufsteigend aus dem Schornstein: häuslicher Friede und Glück;

- im Haus haben: Bedrückung durch feindselige Menschen;

- sich verziehen: eine Sache, die schwierig schien, ist leicht zu bewältigen;

- schwarzer Rauch: Zank und Hindernisse, Täuschungen und Verdruß.

(Siehe auch "Brand", "Dampf", "Feuer"; "rauchen")

 

Rauchabteil (im Zug)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du machst eine Bekanntschaft. (24)

 

rauchen

Psychologisch:

Rauch(en) taucht oft körperbedingt bei Nervosität, zuweilen auch bei Nikotinmißbrauch als Warnzeichen auf. Raucht der Träumende im Traum selbst, dann versucht er, seine Angst unter Kontrolle zu bringen. Raucht er im wirklichen Leben und stellt im Traum fest, daß er aufgehört hat, symbolisiert dies die Bewältigung eines Problems. Wenn ein Raucher tatsächlich das Rauchen aufgibt, drehen sich seine Träume oft um die alte Sucht. Kein Symbol, nur ein Verarbeitungsversuch der Entzugsproblematik. Ferner kann dunkler Rauch vor Problemen und Verlusten warnen, heller Rauch dagegen kann einen flüchtigen Erfolg versprechen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - genüßlich rauchen: Friede und Eintracht; (15)

- (Tabak oder Zigarren) sehen oder als Raucher selbst rauchen: deine Großtuerei geht in Nebel auf;

- für einen Nichtraucher rauchen: Angst vor einer bestimmten Lebenssituation haben;

- für Raucher – dieses aufgeben: man wird bald ein belastendes Problem bewältigen;

- einen Raucher sehen: du wirst in Gesellschaft kommen.

(europ.) : - Pfeife oder Zigarre: verkündet Gutmütigkeit, Erfolge und Entgegenkommen;

- selbst rauchen: kündet Ruhelosigkeit, Unzufriedenheit mit sich selbst oder mit der Welt an;

- wo es verboten ist, rauchen: man will in einer Sache mit dem Kopf durch die Wand, wird sich aber böse Beulen holen;

- andere Rauchen sehen, wenn man selbst Raucher ist: man wird um einen erhofften Genuß kommen;

- andere rauchen sehen, wenn man Nichtraucher ist: bedeutet eine Belästigung durch andere;

- Rauchware anbieten: man vermag jemanden für sich zu gewinnen, dessen innere Hemmungen

  einer Verbindung bisher im Wege standen;

- Rauchware angeboten bekommen: man wird in den Bann eines Menschen geraten.

(ind.    ) : - selbst: dein Glück ist wechselhaft.

(Siehe auch "Rauch", "Zigarre"; "Zigarette")

 

Räucherkammer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Heimlicher Reichtum. (16)

 

Räucherkerze

Volkstümlich:

(arab. ) :  - brennen sehen: du wirst Schmeicheleien hören; auch: Glück in der Liebe. (41)

 

räuchern

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gesicherte Zukunft. (66)

 

Räucherstäbchen

Volkstümlich:

(europ.) : - ein glückhaftes Omen, wenn der Duft einem Vergnügen bereitet.

(Siehe auch "Parfüm")

 

Räucherung (Siehe "Smudging")

 

Rauchfahne

Volkstümlich:

(arab. ) :  - weiß: freudige Botschaft; (11)

- schwarz: Ungewißheit und Trauer; (9)

- biegt sich: Unbeständigkeit in der Liebe.

(Siehe auch "Rauch")

 

Rauchfangkehrer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Glück im Spiel. (4)

(ind.    ) : - Du wirst Gäste bekommen.

 

Rauchfaß (Gefäß für Weihrauch)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Träumt der Kaiser, er beräuchere Notabeln, etwas, was er sonst nicht zu tun pflege,

  wird er die Großen des Landes kommen lassen, eine geheime Botschaft entgegenzunehmen,

  auch wird er, wegen der Kraft des Räucherwerks, Kriegspläne mit ihnen gegen seine Feinde schmieden;

  ein Mann aus dem Volk wird mit seinen Nachbarn Rechtshändel und Prozesse ausfechten.

- Beräuchert einer seine Kleider, die er gewöhnlich trägt, wird er seine Knechte und Untergebenen

  zu seinem Nutzen instruieren;

  beräuchert er die Polster seines Bettes, wird er seinen Frauen Gefälligkeiten erweisen.

- Du nimmst an einem Tauffest teil. (47)

(ind.    ) : - sehen: du wirst einer heiligen Handlung beiwohnen;

- Beräuchert einer andere mit dem Rauchfaß, wird er an diejenigen, welche er beräucherte,

  kräftige und sanfte Worte richten, kräftige wegen des Feuers, sanfte wegen des Wohlgeruchs;

  auch wird er sie in sein Geheimnis einweihen.

- Bringt er in einer Kirche vor leeren Bänken Weihrauch dar, wird er ebenso den Vorstehern

  der Kirche sein Geheimnis anvertrauen und Gott ehren.

RauchtabakVolkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast ein heimliches Laster. (7)

(ind.    ) : - Unbeständigkeit in der Liebe.

 

Räude (Krätze, Grind)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast ein solides Leben. (3)

(ind.    ) : - bekommen: du führst ein schlechten Lebenswandel.

 

Raufbold

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Streit und Ärger. (56)

Rauferei / raufen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (sich balgen und schlagen): Zank und Streit; (26)

- sehen: kümmere dich nicht um den Streit deiner Nachbarn. (90)

(ind.    ) : - unsichere Zeiten;

- sehen: in Gefahr kommen und den kürzeren ziehen, wenn man sich in die Angelegenheiten anderer einmischt;

- dabei zu Boden geworfen werden: schwere Lebensgefahr.

 

Raureif

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Liebe erkaltet ganz plötzlich. (77)

 

Raum

Psychologisch:

Raum verkörpert oft das kollektive Unbewußte oder symbolisiert die Entfaltung im Lebensraum, der einem Menschen zur Verfügung steht; die genaue Bedeutung ergibt sich aus den individuellen Lebensumständen. Oft braucht der Mensch mehr Raum, um seine Möglichkeiten wirklich optimal nutzen zu können. Der Träumende muß sich mehr darum bemühen, seine Vorstellungen von der Begrenztheit seines Ichs zu überwinden. Wenn der Träumende in seinem Traum den Raum, in dem er sich aufhält, bewußt wahrnimmt, dann zeigt dies, daß er Zugang zu seinem Potential hat. Der Raum kann auch die Intimsphäre des Träumenden darstellen, die durch einen anderen Menschen verletzt wurde. Auffällig oft spricht der Traum von nicht benutzten Räumen in der Wohnung; man entdeckt plötzlich solche. Das ist ein Teil unseres Wesen, der von uns nicht bewohnt wird; unsere Wohnung ist also größer, als wir denken. Da kann im Traume selbst die Aufforderung an uns ergehen, diese Zimmer zu benutzen, zu möblieren. Diese Zimmerträume haben meist mit den psychologischen Funktionen zu tun. Hier kann noch einmal darauf hingewiesen werden, daß der Mensch die innere oder äußere Umwelt mit den Funktionen der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens und der ahnenden Intuition erfaßt. Jeder dieser Funktionen scheint nun ein Raum zu entsprechen. Bei jedem Menschen ist eine Funktion führend, mit Bewußtsein und Willen verbunden. Die Gegenfunktion in dieser Vierheit ist unbewußt, wenig entwickelt, primitiv. Im Laufe der persönlichen Entwicklung können auch die beiden benachbarten Funktionen bewußt herbeigezogen werden. Es tritt dann beispielsweise zum Gefühl eine verfeinerte Wahrnehmung und eine gewisse intuitive Fähigkeit. Unbewußt bleibt die vierte Funktion, hier das Denken. Es ist projiziert auf Menschen der Umwelt, wird an ihnen erlebt. Es haben manche Menschen Träume, in denen zwei Zimmer bewußt ordentlich eingerichtet sind. Das erste Zimmer ist der Hauptraum, da lebt man. Das zweite häufig benutzt. Im dritten Zimmer ist man selten, man weiß nicht recht, wie es aussieht. Gelegentlich gerät man dann in einen vierten dunklen Raum, von dem nicht einmal klar ist, wem er gehört. Er kann leer stehen oder mit unbekannten und seltsamen Dingen angefüllt sein. Es wohnen auch etwa im dritten und vierten Raume des Traumes gegengeschlechtliche Personen. Man spricht wenig mit diesen, fürchtet sie ein wenig, diese Schatten. Mehrfach wird auch erzählt, ein oder zwei Zimmer gingen nach der dunklen Hofseite. Diese und ähnliche Träume, hier zusammengefaßt, sind kaum anders zu deuten als von der Funktionsleere der komplexen Psychologie her. Das erste Zimmer ist der Ort der Hauptfunktion. Das zweite die erste Nebenfunktion. Das dritte Zimmer, bei einem Mann etwa vermietet an eine Frau, enthält die dritte kaum mehr recht bewußte Funktionen. Das vierte Zimmer ist der unbeachtete, nicht als zugehörige empfundene Ort der vierten Funktion. Hie und da ist das dritte Zimmer in völlig anderer Bedeutung ein dritter Mensch, den man in die eigene Wohnung, etwa in die Ehe, aufgenommen hat. Es ergibt sich eine Dreieck- Situation. Wer von Häusern, vom Haus und seinen Räumen häufig träumt, wird gut tun, die Anordnung und Lage der Räume zu skizzieren. Man macht dabei erstaunliche Entdeckungen! Wichtige zusätzliche Aussagen zur Deutung können der Zustand und die farbliche Gestaltung der Räume geben. Ein weißer Raum z.B. zeigt einen gegenwärtigen Zustand der Ruhe an. Das Sitzen in einem gelben Raum kann ein Zeichen für die erhöhte Wahrnehmung einer bestimmten Situation sein. Man versuche, diese Situation näher zu bestimmen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Raum im Traum ein Bild für ein kosmisches Zentrum - für einen Ort, der "ist, war und immer sein wird". Diese Vorstellung kann die Sichtweise des Träumenden erweitern, die er derzeit von der Welt hat.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - großen leeren um sich haben: einer trostlosen Zukunft entgegengehen;

- allgemein: du bist in gutem Schutz. (41)

(Siehe auch "Farben"; "Haus")

 

Raumschiff

Assoziation: - Erkundung von Bewußtseinssphären oder inneren Reichen; Überwindung physischer Grenzen.

Fragestellung: - Mit welchen höheren Bewußtseinsebenen will ich in Verbindung treten?

(Siehe auch "Rakete"; "UFO")

 

Raupen

Psychologisch:

Wenn der Träumende in seinem Traum einer Raupe begegnet, so deutet dies in der Regel darauf hin, daß er in irgendeiner Form eine große Veränderung durchmacht. Tiefenpsychologisch betrachtet symbolisiert sie Eigenschaften, die noch nicht erkennbar sind; das kann vor anderen Menschen warnen, die sich vielleicht in einer unangenehmen Art "entpuppen" werden, oder auffordern, die eigenen Möglichkeiten zu entwickeln. Das Entwicklungsstadium schöner Schmetterlinge deutet auf eine Entwicklungsphase in unserem Leben hin, auf das Unfertige, noch nicht Ausgearbeitete, manchmal auch auf die seelische Ratlosigkeit. Das Bild von der Raupe schenkt uns aber die Hoffnung, daß es in unserem Leben bald sehr viel schöner werden wird. Vielleicht ist das Traumsymbol aber auch eine Warnung davor, daß die Metamorphose unvollständig sein könnte. Von Raupen zu träumen, deutet dann darauf hin, daß der Träumende in seiner Einstellung zu Veränderungen etwas flexibler sein muß. Außerdem kann eine Raupe, da auch sie kriecht, das Böse oder allgemein Schwierigkeiten darstellen und manchmal auch eine Krankheit ankündigen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Raupe im Traum das zum größten Teil unbewußte spirituelle Potential, welches seine Schönheit erst entfalten muß.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: verkörpern lästige Menschen, die sich nur sehr schwer abwimmeln lassen;

- sehen: Schaden nehmen; du wirst einen falschen Freund entlarven; (9)

  auch: bevor man neue Freundschaften eingeht, sollte man die betreffende Person gründlich auf ihre

  Charaktereigenschaften überprüfen, da man durch deren unredliches Verhalten leicht in erhebliche

  Schwierigkeiten geraten kann;

- sich verpuppen sehen: macht auf unbeachtete Entwicklungsmöglichkeiten aufmerksam; (17)

- in Schwärmen sehen: man soll sich vor Verlusten in finanziellen Angelegenheiten hüten;

- am Ast: Verlust am Vermögen; (79)

- am Boden: falsche Freunde bringen Gefahr; (81)

- an sich haben: du wirst viel Ärgernis erleben;

- töten: man sucht dir zu schaden; auch: ein Kind stirbt in deiner Umgebung; (90)

- zertreten: du willst eine Gesetzeswidrigkeit begehen; (75)

- von Gewächsen ablesen: sich vergeblichen Bemühungen unterziehen.

(europ.) : - zeigen Feindseligkeiten an, sowie, daß Eigentum und Güter leicht im Wert sinken könnten;

  mit niederträchtigen Leuten zu tun bekommen; man sollte sich vor deshalb vor undurchsichtigen Geschäften hüten;

  in Beruf oder Liebe steht eine Enttäuschung bevor;

- eine sehen: ein Freund oder Bekannter wird sich so entpuppen, wie man ihn nicht kennt;

  auch: es gibt neue Entwicklungsmöglichkeiten, die man noch nicht beachtet hat, doch sollte man dabei klug vorgehen;

- viele sehen: von einigen Menschen ist nichts gutes zu erwarten, denn sie werden sich ganz anders "entpuppen";

- einfangen oder töten: Überwindung der Feinde; das Mißtrauen einem bestimmten Menschen gegenüber ist berechtigt.

(ind.    ) : - sehen: Krankheit;

- vernichten: du wirst deine Feinde unschädlich machen.

(Siehe auch "Schmetterling")

 

Raupennest

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Großes Glück. (8)

(ind.    ) : - Raupennest finden: Ehre;

(Siehe auch "Raupen")

 

Raupenschlepper

Psychologisch:

Raupenschlepper steht für die Kraft und Energie, mit der man bevorstehende Probleme bewältigen wird.

Volkstümlich:

(europ.) : - einen sehen: man wird in einer schwierigen Sache gut vorwärtskommen.

 

Rausch

Psychologisch:

Wenn der Träumende in seinem Traum einen Rausch hat, kann die Ursache hierfür von Bedeutung sein. Ist der Träumende betrunken, kann dies auf einen Kontrollverlust verweisen. Ein veränderter Zustand aufgrund anderer Drogen im Traum hingegen symbolisiert möglicherweise eine Bewußtseinsveränderung. Veränderungen, die vielleicht durch einen Rausch im Wach-Bewußtsein auftreten, können auch im Traum gespiegelt werden. Manchmal kann diese Bewußtseinsveränderung dann depressiver Natur sein und darauf verweisen, daß der Träumende das Negative in seinem Leben sprengen muß; manchmal ist sie auch euphorischer Natur und zeigt, daß der Träumende sich in einem Zustand unkontrollierter Begeisterung befindet. Rausch warnt im Allgemeinen vor Illusionen und übertriebenen Hoffnungen; man wird rasch und schmerzlich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Spirituell:

Es gibt eine Art von Euphorie, die der Mensch in bestimmten Stadien seiner spirituellen Entwicklung erleben kann. Sie ist in der Regel verbunden mit dem Wechsel von einer Bewußtseinsebene in eine andere, und dies wiederum steht in Zusammenhang mit einem plötzlichen Zustrom neuer Energie.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - haben (betrunken sein): Albernheiten und Ausschweifungen begehen; du gibst dich angenehmen Täuschungen hin;

  auch: du nimmst deine Sorgen zu leicht; (9)

- einen Berauschten sehen: du wirst eine Person in deine Gewalt bekommen;

  auch: hüte dich vor ehrgeizigen Menschen; (14)

  auch: man darf bei einem bestimmten Problem mit Hilfe von außen rechnen.

(pers. ) :  - Ein zwiespältiges Omen: Ist der Träumende der Berauschte, stellt das Zeichen eine Empfehlung dar, sich mit einer

  vertrauten Person auszusprechen. Sieht er einen anderen im Rausch, so kann er mit Hilfe von außen rechnen.

  Auf jeden Fall aber sollte er sich in der nächsten Zeit von jeder Art Trunkenheit fernhalten. (Kind–)

(europ.) : - haben, berauscht sein: rät dazu, in allem Maß zu halten, andernfalls tritt Krankheit und Kummer leicht

  ins Haus; eine schöne Illusion wird durch die rauhe Wirklichkeit zerstört werden.

(ind.    ) : - haben: gute Nachrichten geschäftlicher Art.

(Siehe auch "Alkohol", "Drogen")

 

rauschen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - des Windes: nahendes Unheil. (75)

(europ.) : - des Meeres hören: das Schicksal wird einen in weite Fernen führen;

- des Windes hören: verkündet eine (heimliche) frohe Botschaft.

 

Rauschgift (Siehe "Haschisch", "Opium")

Raute

Volkstümlich:

(europ.) : - häusliche Schwierigkeiten.

(Siehe "Geometrische Figuren")

 

Razzia

Volkstümlich:

(europ.) : - eine sehen: man soll sich nicht leichtsinnig in Gefahr begeben.

- von einer betroffen sein: man gerät unverschuldet in eine kritische oder peinliche Lage;

- selbst bei einer mitmachen: man geht einem Gauner oder Hochstapler ins Garn.

 

Reagenzglas

Volkstümlich:

(europ.) : - Freunde eignen sich nicht dazu, daß man Experimente mit ihnen macht. Dazu sind die Freundschaften zu wertvoll.

 

Realität

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst ein Haus besitzen. (61)

 

Rebe

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: treue Liebe; (5)

- pflanzen: du wirst ein glückliches Heim haben; (61)

- voll Trauben: es wäre klug noch fleißiger hinter einer Sache her zu sein,

  denn die augenblickliche Mühe wird reichen Lohn einbringen;

- leere Reben: große Hindernisse werden sich in den Weg stellen; (33)

- schneiden: du hast Glück und Ordnung im Haus und in der Familie. (55)

(europ.) : - Rebe allgemein steht für Glück und Erfolg; auch: du hast eine treue Liebe;

- Rebe pflanzen: fordert auf, sein Glück durch eigene Anstrengung zu begründen;

- ohne Trauben sehen: man wird in einer Sache tauben Ohren predigen; es werden einem große Hindernisse in den Weg gestellt;

- grüne Rebe: symbolisiert Erfolge;

- Rebe mit Trauben: kündigt Erfolge an, für die man sich aber sehr anstrengen muß;

- schwer voll Trauben hängende Reben: künden seit alters her vom Glück im eigenen Heim;

- kahle Rebe: steht für Mißerfolge und schiefen Haussegen;

- schneiden: verheißt Glück in der eigenen Familie oder Wohnung.

(ind.    ) : - sehen: du wirst ans Ziel gelangen;

- pflanzen: du wirst dein Glück begründen;

- schneiden: Glück in der Häuslichkeit.

(Siehe auch "Traube", "Wein")

 

Rebell

Psychologisch:

Der Rebell, der in unseren Träumen Aufruhr stiftet, sind wir selbst; für unser Wachleben bedeutet das, daß wir uns vielleicht ungerecht behandelt fühlen und dagegen ankämpfen wollen. Manchmal lehnt sich auch eine innere Stimme gegen uns selbst auf, weil wir uns irgend jemanden gegenüber schnöde und schlecht verhalten haben. Im Allgemeinen ist er eine Symbolgestalt, die zur Durchsetzung der eigentlichen (und unbeeinflußten) Empfindungen und Ideen ermutigt.

Volkstümlich:

(arab. ) .  - Man will dir den Gehorsam verweigern, sei diplomatisch. (69)

(europ.) : - einen sehen: jemand will nicht so, wie man es von ihm möchte oder verlangt;

- mit einem oder mehreren Rebellen verkehren oder gemeinsame Sache machen: kündet

  bedenkliche Differenzen mit Vorgesetzten oder hochgestellten Persönlichkeiten an.

(Siehe auch "Revolution")

 

Rebellion

Psychologisch:

Repräsentierte Aufruhr! Gegenwärtige Ereignisse haben die Seele in eine revolutionäre Stimmung versetzt. Wie bei den meisten Träumen von Feindseligkeit, kann ein Traum von einem Kampf oder einer Rebellion gegen jemanden oder gegen Autorität sowohl nach außen wie nach innen gerichtet sein. Das heißt, der Traum kann sowohl eine Auseinandersetzung mit jemand anderes wie mit sich selbst widerspiegeln. Es ist auch der Vorbote für eine Nabelablösung. Junge Leute, die Probleme mit Eltern oder Erziehern haben, träumen oft Geschichten, in denen sie ihre Frustration abreagieren. Das kann die Form buchstäblicher Kämpfe annehmen. Der Traumgegner symbolisiert meist, wogegen man sich auflehnt. Solche Träume sagen auch etwas über die eigenen Gefühle aus, weshalb man nicht nur ihre Ereignisse genau beleuchten sollte, sondern auch die Atmosphäre, in der diese abliefen.

Volkstümlich:

(europ.) : - Ein Untergebener der einem viel Ärger bereitet hat, wird bald aufhören, einem zu belästigen.

  auch: Die Konflikte in der Familie werden bald ausgetragen sein und es wird eine Zeit des

  guten Einvernehmens und der Freude kommen.

(Siehe auch "Kampf")

Rebhühner

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Rebhühner bedeuten im allgemeinen Frauen oder Töchter.

- Findet jemand im Traum ein zahmes Rebhuhn oder hält er eines in seinem Haus, wird er eine nach seinem Geschmack

  schöne und verständige Frau gewinnen.

- Fängt oder bekommt er von jemandem ein wildes Rebhuhn, wird er ein Weib nehmen, das zwar hübsch, aber streitsüchtig

  und ungesellig ist.

- Besitzt einer ein Rebhuhn und geht es zugrunde, wird er von seiner Ehefrau geschieden werden.

- Ißt einer Rebhuhnfleisch, wird er von einer Frau kostbare Kleider geschenkt bekommen.

- Träumt eine Frau, sie finde ein Rebhuhn, wird sie eine Tochter gebären, falls sie schwanger geht, wenn nicht,

  empfangen und gebären.

- Träumt der Kaiser, er jage Rebhühner, wird er sein Herz an seine Gemahlin und seine Konkubinen hängen.

- Dünkt es ihn, er esse Rebhuhnfleisch, wird er einer begehrten Frau beiwohnen.

- sehen: du baust Luftschlösser; auch: frohe Botschaft ist zu erwarten; (35)

- viele sehen: Scheinglück;

- einen Schwarm aufflattern sehen: eine Warnung vor unkeuschen Weibern; (24)

- fliegen: dein Glück ist nicht zu halten; (95)

- fangen: man wird von jemand aus der Umgebung getäuscht werden; (5)

- schießen: man hintergeht dich; auch: Gewinn und Erfolg haben; (33)

- essen: Verarmung; du verlangst zu viel vom Leben, sei zufrieden; (3)

(europ.) : - eines sehen: Warnung vor Eifersucht; viele kleine Schwierigkeiten; man ist viel zu bescheiden und sollte sich ruhig

  einmal in den Vordergrund stellen, damit man die Qualitäten und Fähigkeiten erkennen und würdigen kann;

- sehen: man hat gute Aussichten auf finanzielle Gewinne;

- für Männer, ein Schwarm aufflattern sehen: die Damen in der Umgebung wollen einem zwar verführen, aber hegen

  dabei nur oberflächliche Absichten;

- fliegen sehen: zukünftige Unternehmungen stehen unter einem guten Stern;

- fangen: man darf auf die Gunst des Schicksals hoffen; man wird von einem Menschen in der Umgebung getäuscht;

- schießen: die Eifersucht anderer wird einem zu schaffen machen;

- töten: gilt als Vorzeichen für Erfolg, doch wird man ein Großteil des Vermögens abgeben müssen;

- essen: man wird einem anderen Grund zur Eifersucht geben; symbolisiert den Genuß verdienter Ehren.

 

Reblaus

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst Glück im Unglück haben. (71)

(ind.    ) : - dein Glück wankt.

 

Rechen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gras etc. damit zusammenraffen: halte deinen Besitz zusammen;

- sehen: du wirst Ordnung in deine Angelegenheiten bringen;

- damit bedroht werden: du wirst eine derbe Zurechtweisung erfahren;

- tragen: du bekommst eine bessere Stellung; (41)

- aufheben: das Glück liegt auf der Straße, übersieh es nicht; (5)

- liegen sehen mit Zinken nach oben: Gefahr eines Verkehrsunfalls. (13)

(ind.    ) : - du wirst eine Erbschaft verlieren.

 

Rechentafel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - darauf rechnen: du wirst in finanziellen Schwierigkeiten geraten.

(europ.) : - oder -schieber sehen: man hat sich in etwas verrechnet oder wird es tun;

- auf einer rechnen: nicht auf andere, sondern auf sich selbst soll man sich verlassen.

 

rechnen

Psychologisch:

Falls man es im Traum mit einer Rechenaufgabe oder Gleichung zu tun hat, die einfach nicht aufgeht, so kann dies bedeuten, daß man einen Flüchtigkeitsfehler übersehen hat, der die gesamte Haltung im Wachleben abwerten könnte. Rechnen (Rechenschieber) fordert zu gründlicher Überlegung auf, ehe man entscheidet und handelt. Manchmal warnt es auch vor Berechnung anderer, die einen ausnützen wollen, oder droht an, daß man sich in einer Angelegenheit verrechnet hat.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du mußt dich einschränken; (91) auch: man sollte einmal überlegen, ob man es sich auf Dauer leisten kann,

  daß fremde Menschen auf eines Kosten leben;

- Rechenaufgaben lösen: eine Mahnung, seine eigene Lebensführung zu überprüfen. (59)

(europ.) : - aus einer schwierigen Lage wird man mit Hilfe des Verstandes einen Ausweg finden; auch: man sollte einmal

  ehrlich überprüfen, ob man es sich leisten kann, daß andere Menschen immer auf einem seine Kosten leben;

- bei Armen: ein Zeichen künftigen Reichtums;

- bei Reichen: Armut;

- eine Rechenaufgabe lösen: eine Mahnung, die eigenen Lebenskosten einmal gründlich zu überprüfen,

  denn man sollte aus einer schwierigen Lage bald einen Ausweg finden;

- eine Rechenaufgabe nicht lösen können: man wird bald schlechte Neuigkeiten zu hören bekommen;

- Rechenschieber: man hat sich in einer bestimmten Angelegenheit gründlich verrechnet und hofft nun auf Hilfe;

  auch: ein Zeichen dafür, daß man zu den "berechnende Menschen" gehört.

(ind.    ) : - Ärger über Geldverlust;

- ohne ein Resultat zu gewinnen: dir entgeht eine Erbschaft.

 

Rechnung

Assoziation: - fällige Zahlung.

Fragestellung: - Wofür muß ich zahlen?

Psychologisch:

Rechnung kann im Sinne von Quittung verstanden werden und ist in Verbindung mit Zahlen zu deuten. Teilweise symbolisiert sie Unsicherheit, Ängste, Selbstzweifel, bei Männern auch Potenzstörungen durch Überbewertung der Sexualität. Träumt man von einem Rechnungsbeleg, kann dies bedeuten, daß man für einen bestimmten Vorgang die Verantwortung übernehmen muß: Man soll die wesentlichen Punkte "belegen" können, andernfalls würde man "zur Kasse gebeten". Wenn man gerade ein schlechtes Gewissen hat, kann es auch bedeuten, daß man für sein Fehlverhalten "bezahlen" muß. In der psychologischen Deutung wird eine im Traum präsentierte Rechnung als Aufforderung verstanden, daß man seine "Lebensbilanz" ziehen sollte, um alte Belastungen zu erledigen und frei für einen neuen Lebensabschnitt zu sein. Geht sie im mathematischen Sinne auf, so geht auch unsere Lebensrechnung auf, wir können frohgemutes in die Zukunft schauen, uns an die Verwirklichung neuer Aufgaben heranwagen. Lösen wir die Rechnung nicht, sind wir in einer Konfliktsituation, aus der wir uns nur durch eigenes Zutun befreien können. Oder wir haben Angst vor der eigenen Courage, etwas Neues zu beginnen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - eine erhalten die bezahlt werden muß: es steht ein finanzieller Gewinn ins Haus;

  auch: sei gerecht gegenüber anderen, auch wenn es dir nicht leicht fällt; (64)

- jemandem eine ausstellen: man wird seine eigenen Ideen gut umsetzen können.

(europ.) : - Zweifel am eigenen Wert; bei Männern oft als Potenztraum zu werten;

- schreiben: frohe Hoffnungen hegen;

- eine ausschreiben oder jemandem zustellen: man läßt sich auf eine unsichere Sache ein;

- haben andere bei einem offenstehende Rechnungen: unangenehme Vorfälle im Geschäft

  werden eine rigorose Handhabung verlangen;

- bezahlt bekommen: gehegte Wünsche werden sich erfüllen;

- nicht bezahlt bekommen: unerfüllte Wünsche;

- zur Zahlung vorgelegt bekommen: man befindet sich in einer bedrohlichen Position;

  man könnte sich auf das Gesetz berufen, um sich aus der Sache zu befreien;

- eine präsentiert bekommen: man sollte sich ernsthaft bemühen, anderen gegenüber gerecht zu sein,

  wenn das auch noch so schwer fällt;

- erhalten: Erinnerung daran, daß man ein gegebenes Versprechen noch nicht eingelöst hat;

- selbst eine bezahlen: man wird bald einen Kompromiß in einem ernsten Streit finden;

  auch: rascher finanzieller Gewinn;

- selbst eine nicht bezahlen können: beinhaltet üble Nachrede;

    - Träumt eine junge Buchhalterin davon, Rechnungen zusammenzuzählen, wird sie Schwierigkeiten

im Geschäft und in der Liebe haben. Doch eine liebenswerte Person gibt ihr die Hoffnungen zurück.

  Von ihrem derzeitigen Arbeitgeber wird sie aufs höchste respektiert.

(Siehe auch "Eins" bis "Dreizehn", "Quittung", "Zahlen")

 

Recht

Volkstümlich:

(arab. ) :  - verteidigen: du wirst in Streitigkeiten geraten;

- haben: du bist herrschsüchtig und machst dir unnötig Feinde; (77)

- erhalten: Streit und Kummer. (73)

(Siehe auch "Gerechtigkeit", "Prozeß")

 

Rechts

Psychologisch:

Wenn in einem Traum stark die "rechte Seite" (Hand, Körperhälfte, Sitzordnung an einem Tisch, Wegwahl an einer Kreuzung usw.) betont wird, ist es als Hinweis auf Eigenschaften zu verstehen, die man der rechten Gehirnhälfte zuschreibt. Wie in der Regel mit der rechten Hand geschrieben und gehandelt wird, so bedeutet rechts im Traum die Seite des Bewußtseins, der geistigen Interessen, Durchsetzungsvermögen, logisches Denken, Sachlichkeit und Aktivität. Rechts kann auch ein Hinweis auf einen männlichen Gesichtspunkt sein. Die individuelle Bedeutung ergibt sich aus der Beziehung zu anderen Symbolen im Traum und aus den individuellen Lebensumständen. Selten, aber wenn es der Zusammenhang der Traumhandlung ergibt, kann "die Rechte" auch einen politischen Inhalt symbolisieren.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Erblickt eine Frau einen Ring an ihrer rechten Hand, hat sie die Absicht, mit einem Mann eine feste Bindung einzugehen. (6; 14)

(Siehe auch "Links", "Positionen")

 

Rechtsanwalt

Assoziation: - Verteidigung; Konfliktlösung.

Fragestellung: - Wo in meinem Leben brauche ich Hilfe? Welche Probleme bin ich zu lösen bereit?

Psychologisch:

Er hilft uns im Traum, manches zu richten, und weist damit auf eine verfahrene Sache in unserem Wachleben hin; oft sieht man darin auch bevorstehende Streitigkeiten. Man achte darauf, ob das Traumbild die Beratung abschließt. Allgemein ist er Symbolgestalt für ein ausgeprägtes Bedürfnis nach gerechter (oder - den eigenen Vorstellungen entsprechend - richtiger) Selbstbewertung und Behandlung der eigenen Person. Man achtet vorrangig darauf, daß man keiner Fehleinschätzung zum Opfer fällt. Man verteidigt ganz entschieden alles das, was man (für sich und die eigene Lebensform) für richtig hält. Außerdem: Man hat gerade vor, gerechte Forderungen geltend zu machen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: große Ausgaben stehen vor dir; (63)

- mit ihm verkehren: Kummer und Sorgen;

- gehen sehen: Zank und Streit steht dir bevor.

(europ.) : - mit ihm verkehren und verhandeln: deutet auf Streitigkeiten oder behördliche Auseinandersetzungen hin;

  auch: vielleicht hat man auch ein Unrecht wieder gut zu machen und jetzt wäre der richtige Zeitpunkt dafür;

- sehen: man muß eine rechtliche Angelegenheit klären und in Ordnung bringen;

- der Rechtsanwalt trägt eine schwarze Robe: verspricht leider keine Aussicht auf Besserung der aktuellen Situation;

- Hat eine junge Frau in irgendeiner Weise mit einem Rechtsanwalt zu tun, wird sie unwissentlich

  taktlos handeln und somit zum Opfer von negativer und beschämender Kritik werden.

(ind.    ) : - sehen: tue Gutes und bereue es nicht;

- mit ihm reden: sei vorsichtig mit Prozessen;

- im Talar: achte auf deine Ehre.

 

Rechtsgelehrter

Volkstümlich:

(ind.    ) : - man stellt dir heimlich nach.

 

rechtzeitig

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Versäume nicht die günstige Gelegenheit. (5)

 

Reck (Turngerät)Volkstümlich:(arab. ) :  - sehen: du wirst dich sehr anstrengen müssen, um nicht zu verlieren; (44)

- daran üben: begib dich nicht unnötig in Gefahr.

 

RedakteurVolkstümlich:(arab. ) :  - sehen: glaube nicht alles, was man dir erzählt; (67)

- mit ihm sprechen: du wirst verschiedene Neuigkeiten erfahren.

 

Redaktion

Volkstümlich:

(ind.    ) : - vertraue auf dich selbst.

 

Rede / reden

Psychologisch:

Im Traum gehaltene Reden zeigen an, daß spezielle Gefühle und Bedürfnisse jetzt ihren verbalen Ausdruck finden sollten. Es ist der richtige Zeitpunkt, um jemandem etwas ausführlich und vorbehaltlos zu erklären, was man bis jetzt zurückgehalten hat. Ertappt man sich im Traum jedoch laut redend, so liegt man mit sich selbst im Streit. Im Allgemeinen kann Rede (Ansprache) Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis versinnbildlichen; man will sich vielleicht im Wachleben allzusehr in den Vordergrund drängen. Auf jeden Fall möchte man auf seine Umwelt wirken und sie in seinem Sinne beeinflussen. Dann warnt sie oft vor Übertreibungen, mit denen man anderen auf die Nerven fällt. Manchmal weist sie auch auf Schwatzhaftigkeit hin. Hält ein anderer die Rede, warnt uns das davor, uns von jemandem bereden (überreden) zu lassen. Bei der Auslegung können auch der Inhalt des Gesprochenen und die darin eventuell enthaltenen Symbole von Bedeutung sein.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Träumt der Kaiser, ein Großer oder Feldherr, es redeten Wesen und Dinge mit ihm, die sonst nicht mit Lauten begabt sind,

  werden ihm Freude und Sieg über die Feinde winken, und er wird sich kaum fassen vor Erstaunen und Freude gleichwie

  über die Rede derjenigen, die nicht der Sprache mächtig sind.

- Mit einem Baum oder Haustier zu sprechen prophezeit jedem viel Geld und Reichtum, er sei, wer er wolle.

- Spricht einer mit einem wilden Tier oder mit einer Schlange, bedeutet das ebenso Sieg über seine Feinde;

  denn die wilden Tiere und Schlangen haben Feindschaft mit den Menschen.

- Redet jemand mit Vögeln, weist das auf seinen Reichtum wegen der Flügel.

- halten: deine Geschwätzigkeit wird dir manche Unannehmlichkeiten bereiten; (11)

  auch: du hast kein Recht im Hause; (5)

- hören: man will dich zu etwas überreden, sei vorsichtig; (84)

- mit anderen Menschen: du hast viele Freunde; (51)

- andere reden auf uns ein: ein Spiegelbild, wie man anderen auf die Nerven fällt; (15)

- mit sich selbst: du bist mißtrauisch und einsam; (88)

- mit Vögeln: du hast Sehnsucht nach der Liebe; (66)

- mit Hunden: du zeigst nicht dein gutes Herz; (51)

- mit Pferden: eine große, treue Liebe wird erwidert. (63)

(europ.) : - Redner sehen: Friede, Wohlstand;

- laut reden und keiner hört zu: mit sich selbst im Streit sein;

- halten: zeigt eine ehrenvolle Laufbahn an; deutet auf unbefriedigtes Geltungsbedürfnis hin;

- andere auf einem einreden: dies ist ein Spiegelbild, wie man anderen auf die Nerven fällt;

- anhören: ermahnt zum Guten; Warnung, sich nicht beschwatzen zu lassen;

- im Banne eines brillanten Redners sein: verheißt, daß man Schmeicheleien zuviel Beachtung schenkt,

  da man sich überreden läßt, Unbekannten zu helfen;

- Verliebt sich eine junge Frau im Traum in einen Redner, wird sie sich in der Liebe von Äußerlichkeiten beeindrucken lassen.

(ind.    ) : - Redner sehen: gute Geschäfte;

- halten: du wirst einen Ehrenposten erhalten und Einfluß gewinnen;

- hören: Ehre, Ruhm und gute Geschäfte;

- mit anderen reden: du bist beliebt;

- reden ohne es zu wissen, was: schlechte Zeiten;

- mit Tieren reden: Kummer und Sorgen;

(Siehe auch "Predigt")

 

Redlichkeit

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sei auf der Hut vor Dieben. (7)

 

reduzieren

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man will dir eine niedere Stellung geben. (91)

 

Reede (Ankerplatz für Schiffe)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst bald ein Heim gründen. (33)

 

Reeling (Schiffsgeländer)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Freunde nehmen für lange Zeit Abschied. (90)

 

Reflektion (Widerspiegelung) (Siehe "Spiegel")

 

Regal

Psychologisch:

Ein Regal in einem Traum ist ein Hinweis auf das Bedürfnis des Träumenden, etwas aufzubewahren oder in Ordnung zu halten. So kann etwa ein Weinregal eine Aufforderung sein, daß der Träumende sein soziales Leben unter die Lupe nehmen muß, während ein Schuhregal das Bedürfnis spiegelt, die beste Methode des Fortschritts zu ergründen. Unabhängig davon, was es aufbewahren soll, kann es im Traum auch ein Hinweis darauf sein, daß der Träumende zu sehr an Altem hängt. Es ist an der Zeit, sich von Eigenschaften, Meinungen und Idealen zu trennen, die ihm auf dem Weg zur Ganzheitlichkeit nicht mehr dienlich sind.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Regal im Traum einen kostbaren Schatz des Wissens.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Leg eine schlechte Gewohnheit ab. (40)

(europ.) : - leere: prophezeien einem Verlust und Schwermut; Pläne werden durchkreuzt;

- volle: bedeuten die baldige Erfüllung von Hoffnungen und den Erfolg von Bemühungen oder Anstrengungen;

- mit Büchern: eine Sache wächst einem über den Kopf. Man suche sich Unterstützung; zusammen mit anderen geht es leichter.

 

Regatta (Bootwettkampf)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Vorsicht mit jeder Wasserarbeit. (92)

(europ.) : - ein Besuch an einem fremden Ort bringt einem neue Arbeit.

(ind.    ) : - sehen: du wirst durch deine Eitelkeit nur Unannehmlichkeiten haben.

 

Regel

Psychologisch:

Geben Sie sich Spielregeln vor? Oder ordnen Sie sich den Regeln anderer unter? Diese Fragen sollten Sie sich stellen, wenn Sie Träume haben, in denen Regeln aufgestellt, übergangen, an neue Umstände angepaßt usw. werden. Es geht um Themen wie Ordnung und Unterordnung, Organisation und kreatives Chaos, Systematik oder abstrakte Folgerungen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hältst dich an keine Verbote, das bringt Ärger. (5)

 

regelmäßig

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bist zu sprunghaft in Liebesdingen. (37)

 

regen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sich selbst: Du siehst zu schwarz. Du hast noch Möglichkeiten. (51)

 

Regen

Assoziation: - Freisetzung von Emotionen; mal sanft und wohltuend, mal dramatisch und bedrohlich.

Fragestellung: - Welche Gefühle strömen auf mich ein?

Psychologisch:

Er kommt auch im Traum vom Himmel herab und befruchtet die Erde. Das umschreibt, daß wir im Wachleben die Früchte unserer (geistigen) Arbeit oder unserer Liebe ernten können, unsere Hoffnungen und Wünsche können in Erfüllung gehen. In seiner einfachsten Bedeutung steht Regen für Tränen und das Loslassen von Gefühlen. Der Träumende war vielleicht deprimiert und hat im Alltag keine Möglichkeit, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Im Traum des Mannes entspricht der Regen dem ungestillten Bedürfnis nach Totalentspannung. Im Traum einer Frau kann Regen für den Geschlechtsakt stehen. Zudem kann er eine allgemeinere Bedeutung haben und auf die Verwirklichung von Möglichkeiten auf Gruppenebene hindeuten. Alle Menschen sollten dazu in der Lage sein, die Fruchtbarkeit zu nutzen, die er mit sich bringt. Je nach den Begleitumständen deutet man ihn oft wie folgt:

- Regen sehen fordert auf, mehr Gefühle zuzulassen.

- Vom Regen durchnäßt werden deutet auf Probleme durch Gefühle hin; man läßt sich zu sehr von Gefühlen leiten.

- Nieselregen steht für Entspannung und innere Ausgeglichenheit.

- Wolkenbruch warnt vor Gefühlsüberschwang.

- Überschwemmung durch Regen deutet darauf hin, daß man sich von Gefühlen hinreißen läßt und dadurch zu Schaden kommt.

- Peitscht uns der Regen stürmisch ins Gesicht, werden wir uns auf manchen Streit, auf manche vergebliche Liebesmüh gefaßt

  machen müssen.

- Verspüren wir im Traum auf unserer Haut, daß der Regen warm ist, können wir uns wohl auf einen "warmen Regen" freuen,

  auf eine Aufbesserung der Finanzen, zumal ja auch auf Regen immer Sonnenschein folgt.

- Leider kann man manchmal auch vom Regen in die Traufe kommen, also vom Leben enttäuscht werden.

Spirituell:

Wegen seines "himmlischen" Ursprungs symbolisiert Regen im Traum göttliche Segnung und Offenbarung.

Artemidoros:

Ein Regen ohne Sturm und heftigen Wind ist allgemein gut, ausgenommen für jene, die sich zu einer Reise rüsten, und für Leute, die ihre Arbeiten unter freiem Himmel verrichten; diesen ist er hinderlich. Sprühregen und Raureif sind Bauern höchst zuträglich, während sie den übrigen Menschen mäßige Geschäfte ankündigen. Platzregen, Wirbelwind und Sturm sind Vorboten von Gefahren und Schäden; einzig Sklaven, Armen und Leuten, die sich in einer Klemme befinden, prophezeien sie Befreiung von den sie bedrängten Widerwärtigkeiten; denn auf gewaltige Stürme folgt gutes Wetter.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Träumt einer, ein milder Regen falle auf seinen Heimatort, werden die dortigen Einwohner Wohltaten vom Kaiser empfangen;

  regnet es aber zu stark und unaufhörlich, werden die Bewohner des Kaisers Ungnade zu spüren bekommen,

  später aber wieder Gnade finden.

- Dünkt es den Kaiser, er werde unterwegs vom Regen überrascht, werden seine Wünsche nicht in Erfüllung gehen

  entsprechend dem Umstand, daß der Regen seine Gewänder durchnäßte;

  ist er auf einer Reise oder einem Kriegszug, wird er ihn aufgeben.

  Entsprechendes gilt für den einfachen Mann und für jede andere Person.

- Wird ein Ort nicht von Wolken oder Regen, sondern sonstwie naß und feucht, werden die Erwartungen und Hoffnungen

  der dortigen Bewohner sich nicht erfüllen, vielmehr werden sie ein neues, ungewöhnliches Unheil und

  widernatürliche Krankheiten erdulden. Wo immer es regnet, sauberer Regen bringt jedermann Glück, trüber aber Unglück.

- sehen: deutet auf gute Zeiten; man wird sich allmählich von seinen Sorgen befreien; (28)

- vom Himmel: Reichtum und Segen; (66)

- mit Sonnenschein: Unbeständiges Glück; (48)

- sehr stark und zerstörerisch: es drohen in privaten Dingen Unannehmlichkeiten und Gefahren;

- kalt, unerfreulich: bedeutet eine schlechte Behandlung, die man von anderen erfahren wird; (76)

- Regenguß: Unerwartete Hemmnisse. Abwarten, bis die Zeit besser wird; (86)

- Regentropfen: leise Annäherung einer Liebe; (31)

- auf das Gesicht: Gesundheit und Glück; (58)

- auf die Kleidung: Achtung vor Krankheit; (7)

- darin gehen: Überfluß an irdischen Dingen;

- aus Pech: Schaden und Unglück; (81)

- aus Geld: Gewinn im Spiel.

(pers. ) :  - Träumt einer, wie die Dachziegel des Hauses ohne Regen von Wasser triefen, und kommt das Wasser vom Eis,

  bedeutet es entsprechend dem Triefen Befreiung vom Elend;

  trieft es aber ohne irgendwelchen äußeren Grund, wird eine schlimme Nachricht vom Kaiser oder vom Gouverneur eintreffen,

  später sich aber als Trug herausstellen;

  wenn das Wasser aber aus einer Regenwolke läuft, klar und mäßig ist, werden die Einwohner Gnade und Barmherzigkeit

  von Gott erlangen und reiche Ernte einbringen;

  strömt das Wasser mehr als nötig und ist es nicht klar, werden sie nach dessen Menge und Trübung Strafe vom Kaiser

  oder vom Gouverneur erleiden.

- Scheint es einem, als werde der Ort von Asche, Staub oder etwas anderem ohne Regen überschüttet,

  werden die Einwohner etwas Gutes vom Kaiser erfahren entsprechend dem Stoff, der sich über sie entlud.

- Dünkt es einen, es komme am Ort bei hellem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel Feuchtigkeit herab, deutet das,

  gleichgültig, wer der Träumer ist, auf den Kaiser; denn ihm wird Gott Hilfe und Sieg über seine Feinde schenken,

  und Freude wird bei den Einwohnern herrschen, weil häufig die Erde auch vom Tau des Himmels erfrischt wird.

  Wenn es am Ort aus Wolken regnet und das Wasser sauber ist, wird etwas Gutes bevorstehen, wenn trübe, das Gegenteil.

(europ.) : - wie Himmel, Quelle und Wasser zu verstehen: immer sind Farbe und Zustand zu beachten;

  Erfüllung der Wünsche und Hoffnungen;

- heraufziehenden Regen hören oder sehen und nicht naß werden: erfolgreiche Pläne und schnelles erreichen der Ziele;

- sehen: es werden auch wieder bessere Zeiten kommen;

- warmer Regen fällt auf einem herab: ein Symbol für Fruchtbarkeit, Erfolg im Beruf und Glück in der Liebe;

- kalter Regen: andere Menschen werden einem bald schlecht behandeln;

- milder Regen verheißt Handwerkern: Gewinn und Verdienst;

- Kaufleuten: Vorwärtskommen;

- Künstlern: Auszeichnung;

- davon völlig durchnäßt werden: bevorstehendes Glück und Segen des Himmels; man wird das Glück woanders finden als dort,

  wo man es sucht oder erwartet;

- in einem Regenschauer sein: das Studium der Weltschöpfung und der wohldosierte Genuß egoistischer Freuden wird einem

  ein herrliches Vergnügen bereiten;

- Regenwasser sammeln: Gesundheit;

- bei Sonne sehen: bedeutet Glück unter Tränen;

- aus dunklen Wolken fallend: die Tragweite der Unternehmungen wird einem beunruhigen;

- Regen und Sturm mit Hagel und Finsternis: Gefahr, Unfall, Verlust; verheißt immer Unglück;

- sich in einem Regenschauer bei klarem Wetter aufhalten: man wird Vergnügungen mit jugendlichem Eifer genießen und ein

  Vermögen machen;

- im Haus sitzen und durch das Fenster einen Platzregen sehen: man wird Glück haben, und leidenschaftliche Liebe wird belohnt;

- das platschen der Regens auf dem Dach: verkündet Glück und Freude zu Hause; man wird ein bescheidenes Vermögen erlangen;

- ist das Haus bei Regen und klarem Wetter undicht, steht einem unerwartet ein verbotenes Vergnügen

  bevor; ist das Wetter jedoch scheußlich und trübe, erwartet einem das Gegenteil und Entlarvung;

- bedauern, Pflichten nicht erfüllt zu haben, während man dem Regen lauscht: man wird Vergnügen suchen;

- stehen andere im Regen: man wird Freunden kein Vertrauen schenken;

- fällt der Regen auf das Vieh: bedeutet Enttäuschung im Geschäftsleben und Unerfreuliches in gesellschaftlichen Dingen;

- Träumt eine junge Frau davon, daß ihre Kleidung naß und dreckig wird, während sie im Regen steht, dann wird sie sich mit

  jemandem taktlos amüsieren und den Argwohn von Freunden erregen, weil sie dummen Vergnügen nachgeht.

(ind.    ) : - Der Regen bedeutet Erfüllung einer Bitte und Barmherzigkeit.

- Träumt jemand, es habe auf sein Feld geregnet, wird er Segen, Freude und Barmherzigkeit von Gott erlangen.

- Hat der Kaiser diesen Traum in der Zeit, in der man Regen dringend braucht, wird Gott ihm schenken, worum er ihn bittet,

  und leidet sein Land Hungersnot, wird es reiche Frucht geben; herrscht kein Mangel an Regen,

  ist der Ausgang weniger günstig und schwächer.

- Trinkt einer Regenwasser, und zwar sauberes, wird er, abgesehen von dem erwähnten allgemeinen Segen,

  auch persönlich große Wohltaten empfangen; ist das Wasser schmutzig, werden Krankheit und Drangsal über ihn kommen,

  der Menge an Wasser gleich, die er getrunken hat.

- Träumt einer, es habe einzig auf sein Haus geregnet, wird seine Familie mit einer Seuche und schweren Krankheiten

  zu kämpfen haben; dieselbe Auslegung trifft zu, wenn man solches von anderen Häusern träumt.

- Sammelt einer solches Regenwasser, wird er so viel Trübsal und Not leiden, wie er Wasser gesammelt hat.

- naß werden: Verlust einer guten Person; Krankheit;

- sehr starker: drohendes Unheil;

- sanfter: Gewinn;

- mit Sonnenschein: angenehme Abwechslung;

- goldener: Vergnügen.

(Siehe auch "Himmel", "Wolken")

 

Regenbogen

Assoziation: - Verheißung; sichtbarer Segen.

Fragestellung: - Was macht mir Mut? Wo erwarte ich das Glück zu finden?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Heilig; Segen; Verjüngung; schön.

Beschreibung: Der Regenbogen ist ein Halbkreis am Himmel, der sich aus allen Farben des Farbspektrums zusammensetzt. Er entsteht, indem Sonnenstrahlen von Regentropfen reflektiert werden, die in der Sonne gegenüberliegenden Regenwolken enthalten sind. Früher wie heute wurde und wird der Regenbogen von erdverbundenen Völkern als ein sehr heiliges Symbol gesehen. Das Erscheinen des Regenbogens am Himmel wird häufig mit der Anwesenheit des Großen Geistes gleichgesetzt. Er ist ein Zeichen des Segens für die Menschen, die ihn wahrnehmen, und für jene, über denen er erscheint.

Allgemeine Bedeutung: Ein Segen; Verjüngung; Heilung.

Assoziation: Gewitter; auf Regen folgt Sonnenschein; wo die Enden des Regenbogens die Erde berühren, ist nach dem Volksmund ein Schatz vergraben.

Transzendente Bedeutung: Ein direkter Segen.

Psychologisch:

Er verkörpert in der Regel Kreativität und Phantasie und gilt als das Friedens- und Vereinigungssymbol schlechthin: Das Licht der Sonne (Feuer) und das Wasser des Regens tragen nicht (wie sonst immer) den Kampf der Elemente aus, verhalten sich nicht "wie Feuer und Wasser" (auflösend und auslöschend) - sie verbinden sich zum faszinierenden, spektralfarbenen Himmelszeichen: Gefühl (Wasser) und Wille (Feuer) verschmelzen zu harmonischer Einheit. In der christlichen Tradition galt ein Regenbogen als Symbol für das Bündnis zwischen Gott und den Menschen. Bei vielen Stämmen der nordamerikanischen Indianer gilt der Regenbogen, im Gegensatz zu Westeuropa, als ein Unglückssymbol. Heute ist er vor allem ein Symbol der Hoffnung und das Versprechen auf Besserung. Er enthält in der Realität alle Farben des Lichtspektrums. Die Erweiterung des Bewußtseins und die Empfänglichkeit für etwas, das flüchtig ist wie ein Regenbogen, weist auf das Bedürfnis nach sensibilisierter Wahrnehmung hin. Daher gilt er im Traum als Sinnbild für die Vereinigung von Gegensätzen, vor allem zwischen Verstand und Gefühl, die zur inneren Harmonie führt. Konkret fordert er oft auf, sich mit einem anderen auszusöhnen. Nach C.G. Jung: die Brücke zum Jenseits.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Regenbogen ein Ganzheitssymbol. Das farbige, bogenförmige Licht verbindet die Erde mit dem Himmel. Er ist ein Zeichen des Friedens mit Gott und den Menschen.

Volkstümlich:(arab. ) :  - sehen: deine Zuneigung und Liebe findet Anerkennung; Lösung gravierender Probleme; gute Nachrichten;

  große Glücksmöglichkeiten, die jedoch trügerisch sein können. (19; 48; 83)

(europ.) : - sehen: gilt für erfreuliche Nachrichten und besagt, daß man sich mit einem Feind aussöhnen wird;

  auch: verkündet außergewöhnliche Ereignisse; die Geschäfte werden vielversprechend sein und

  die Ernte wird reichliche Erträge bringen; Liebendem verheißt er ein großes Glück in der Beziehung;

- ein tiefer über grünen Bäumen: bedeutet uneingeschränkten Erfolg.

(ind.    ) : - sehen: du wirst in der Liebe betrogen;

- Glück in Unternehmungen.

(Siehe auch "Farben", "Regen")

 

Regenmantel

Psychologisch:

Regenmantel weist darauf hin, daß man unangenehme Einflüsse nicht überbewerten darf, sondern einfach an sich "ablaufen" lassen soll, weil ihnen keine besondere Bedeutung zukommt. Er symbolisiert weiter Schutz vor der Fruchtbarkeit jedweder Art. Oder ein Schutz vor Gefühlen, den eigenen und denen anderer Menschen.

Volkstümlich:

(europ.) : - einen anziehen: Anspannungen werden von einem abfallen.

(Siehe auch "Kleidung")

 

Regenpfeifer

Medizinrad:

Schlüsselworte: Wächter; Schildwache; schützend; trügerisch.

Beschreibung: In den Vereinigten Staaten heißt der Regenpfeifer, insbesondere der Schreiregenpfeifer (Charadrius vociferus) nach seinem Ruf »Killdeer«. Sein Vokalrepertoire besteht aus Trillern und mehreren anderen Klängen. Der an See– und Flußufern lebende Vogel baut seine Nester auf dem Boden. Es heißt, daß der Regenpfeifer einen gebrochenen Flügel vortäuschen kann, um etwaige Angreifer von seinem Nest und seinen Jungen abzulenken. Aus diesem Grund respektieren erdverbundene Stämme den Regenpfeifer als Wächter und guten Beschützer zukünftiger Generationen.

Allgemeine Bedeutung: Ein Teil von dir, der andere an der Nase herumführen würde, um deine Kinder oder das Kind in dir zu beschützen; ein Aspekt deines Selbst, der immer auf der Hut ist.

Assoziation: –

Transzendente Bedeutung: Ein Wächtergeist, der deine Träume und deine Traumarbeit schützt; eine Schildwache zwischen deinem Wach– und deinem Traumbewußtsein.

 

Regenpfützen

Volkstümlich:

(europ.) : - sind Anzeichen von Widerwärtigkeiten;

- hineinfallen: Betrübnis und Krankheiten.

(Siehe auch "Pfütze")

 

Regenschirm

Assoziation: - Schutz vor emotionaler Überschüttung.

Fragestellung: - Was strömt auf mich ein?

Psychologisch:

Er umreißt unser Schutzbedürfnis gegen alle Gewalten der Natur und ist gleichzeitig ein Abwehrsymbol; man will sich gegen einen Kontakt, gegen ein Gefühl (Regen = Wasser = Emotion) "abschirmen", man verhindert, daß man von einer Empfindung "durchdrungen" wird. Allgemein kann ein Regenschirm auf überflüssige Ängste hinweisen, von denen man sich befreien soll. Ein alter Mann zum Beispiel, der sich im Traum verzweifelt bemüht, seinen verlorenen Regenschirm wiederzufinden, versucht vielleicht im Wachleben krampfhaft, eingebüßte Sexualkraft wiederzugewinnen. Eine Frau, die den Schirm aufspannt, will sich eventuell eines aufdringlichen Verehrers erwehren. Nach alten Traumbüchern kann er auch mehr Ansehen verheißen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder benutzen: sei vorsichtig, es wird dir zustatten kommen;

- geschlossen: die Sorgen sind bald überwunden, Hilfe ist nahe; (19)

- aufgespannt sehen: es werden demnächst Differenzen im Familienkreis auftreten;

  auch: Eine Warnung! Man sollte mit seinen Worten und Handlungen weitaus bedachtsamer sein,

  denn auch späte Reue könnte nichts wieder gutmachen. (2)

- im Regen damit gehen: man kann dir nichts anhaben, du hast eine glückliche Zeit; (61)

- selbst aufspannen: man ist für die Familiendifferenzen selbst verantwortlich;

  auch: man soll sich vor Irrtümern hüten, die beträchtliche Substanz und Nerven kosten werden;

- beiseite legen: es droht ein Streit.

(europ.) : - sehen: man hat unnötige Angst vor etwas;

- aufgespannt sehen: man sollte mit Worten und Taten viel behutsamer sein,

  denn auch spätere Reue würde nichts wiedergutmachen;

- selbst einen bei Regen aufspannen: man sieht sein Glück nicht und läuft blindlings daran vorbei;

- bei Regen aufspannen: man sieht sein Glück nicht und geht daran vorbei;

- einen tragen: Schwierigkeiten und Ärgernisse werden einem gefangenhalten;

- andere damit sehen: man wird sie darum bitten, mit milden Gaben auszuhelfen;

- sich einen ausleihen: ist ein Omen für ein Mißverständnis, vielleicht mit einem guten Freund;

- einen verleihen: es droht Kränkung durch falsche Freunde;

- verlieren: es kommt zu Problemen mit einem Vertrauten;

- einen in Stücke zerrissenen oder zerbrochenen sehen: man wird verleumdet;

- ein löchrigen tragen: man wird wegen seines Schatzes oder wegen Bekannten Schmerz und Unwillen empfinden;

- einen neuen in der Sonne tragen: steht für höchstes Vergnügen und Wohlstand.

(ind.    ) : - sehen: du kommst zu Ansehen;

- zerrissener: du wirst in bösen Wahn verfallen.

(Siehe auch "Sonnenschirm")

 

Regenwürmer

Medizinrad:

Schlüsselworte: Schmal; lang; sich selbst erneuernd; transformierend; mit Sauerstoff anreichernd; bereichernd; Erneuerung; nördlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Der Regenwurm wird im Medizinrad mit der mittleren Position des nördlichen Seelenpfads und mit der Erneuerung verbunden. Dieses kleine Tier hat große Bedeutung für das Fortbestehen des Lebens. Selten dicker als ein kleiner Finger, kommen Regenwürmer weltweit vor. Sie können sehr lang werden und sich selbst erneuern. Die Verdauung des Regenwurms schenkt uns die entscheidendste Grundlage des Lebens: neue fruchtbare Erde. Regenwürmer haben weder Augen noch sonst ein Sehvermögen, aber sie verschwinden im Erdreich, wenn sie Licht spüren. Sie reichern den Boden mit Sauerstoff an, während sie sich vorwärtsbewegen und fressen, und das wiederum gestattet es Bakterien, organische Stoffe zu zersetzen und den Boden somit anzureichern. Regenwürmer besitzen sowohl männliche als auch weibliche Keimdrüsen in ein und demselben Körper. Wird ein Tier zweigeteilt, so bildet der verbliebene Teil den jeweils fehlenden nach.

Allgemeine Bedeutung: Regeneration; wie man der Erde helfen kann; wie du das Leben am besten unterstützen kannst; ein Hinweis darauf, wie sehr auch kleine Beiträge wichtige Konsequenzen haben können.

Assoziation: Regen; Wurm als verächtliches Schimpfwort.

Transzendente Bedeutung: Transformation.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - einen sehen: ermahnt uns, den stillen Fleiß anderer Menschen nicht zu übersehen und selbst etwas bescheidener zu sein; (10)

  auch: die böse Zeit ist zu Ende, dein Glück beginnt; (66)

- viele sehen: man wird von anderen Personen große Wertschätzung erfahren und daraus einen erheblichen Vorteil für sein

  Leben erlangen. auch: Viele Hände werden sich regen, um dein Vermögen zu vergrößern. (92)

(europ.) : - einen sehen: so lange es einem gut geht, werden "Freunde" zugegen sein;

   auch: steht für viele Feinde und Gegner, die man sich oft durch eigene Rücksichtslosigkeit selbst schafft;

  auch: man sollte den stillen Fleiß anderer Menschen nicht übersehen und selbst etwas bescheidener leben;

- suchen und zum Angeln gebrauchen: Vorzeichen von Erfolgen und Gewinn; man wird skrupel- und

  bedenkenlos seinen Weg gehen.

(ind.    ) : - einen sehen: du machst eine Bekanntschaft;

- viele sehen: Feinde trachten nach deinem Eigentum.

 

Regent (Herrscher)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast zu Hause nichts zu sagen. (94)

 

Regie / Regisseur (Spielleiter)

Psychologisch:

Führen Sie selbst im Spiel Ihres Lebens Regie? Oder befolgen Sie die Regieanweisungen anderer? Darum geht es in einem solchen Traum und natürlich auch um den Stellenwert der Rolle, die Sie (unter welcher Regie?) zu spielen hatten. Eine Haupt- oder Nebenrolle? War es ein heiteres, witziges Stück oder ein bedrückend empfundenes Drama? Es geht um Ihren eigenen Entscheidungsspielraum, um Selbstverwirklichung - oder um Ihr "Mitspielen" bei einem gemeinsamen Anliegen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Viel Streit und Ärger. (88)

(Siehe auch "Nebenrolle", "Schauspieler")

 

regieren

Volkstümlich:

(arab. ) :  - wenn du dich selbst überhebst, wirst du erniedrigt werden;

  auch: du mußt deinen Untergebenen gegenüber freundlicher sein. (19)

(europ.) : - du wirst Verluste erleiden.

(ind.    ) : - Unfrieden und Unglück im Heim.

Regierung

Assoziation: - Verwaltung; Vorschriften; Kontrolle; Versorger.

Fragestellung: - Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, kontrolliert oder versorgt zu werden?

Psychologisch:

Regierung symbolisiert Überzeugungen, Prinzipien, Haltungen und äußere Zwänge, die das Leben beherrschen; die individuelle Bedeutung ergibt sich aus den Lebensumständen.

Volkstümlich:

(europ.) : - von einem Posten bei der Regierung zu träumen, bedeutet unsichere Lebensumstände und viel Armut.

 

Regiment

Psychologisch:

Bei aller Verschiedenheit haben ein Regiment und ein Orchester viel gemeinsam. In beiden ist strikte Disziplin und exakte Zusammenarbeit nötig, um erfolgreich zu wirken (= zu verteidigen / kämpfen bzw. Musik zu machen). Im Traum Regimentsangehöriger oder Orchestermitglied zu sein, kann die Notwendigkeit ausdrücken, mit den Freunden oder Kollegen diszipliniert zusammenzuarbeiten – "im Gleichschritt" und "gleichgestimmt". Die anderen im Regiment oder Orchester können direkt die Kollegen in der Realität verkörpern. Wie gut spielte das Orchester, wie entschlossen marschierte das Regiment?

Volkstümlich:(arab. ) :  - Freunde kommen zu Besuch. (5)

(europ.) : - aufmarschieren sehen: Belästigung, Ausgaben, Leid;

- marschieren sehen: bedeutet einen ernsthaften Disput, in dem man in Kürze verwickelt sein wird.

(Siehe auch "Orchester")

 

Register

Psychologisch:

Register (Registrator) weist auf einen höflichen, ordentlichen, pünktlichen und genauen Menschen hin. Nicht selten wird er aber aufgefordert, damit nicht zu übertreiben, weil die Selbstentfaltung sonst übermäßig eingeschränkt wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: mache dein Testament; (99)

- anlegen: du wirst dich mit unnötigen Dingen quälen.

(europ.) : - führen, damit sonstwie zu tun haben: einer deiner Pläne kommt nicht zur Ausführung; deutet auf gutes Benehmen hin.

(ind.    ) : - lesen: du wirst in einem Plan gehindert.

 

Registrator

Volkstümlich:

(europ.) : - man ist gewohnt, pünktlich zu sein.

 

reglos

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sein: Gefahr oder Krankheit. (68)

 

Rehe

Psychologisch:

Das Reh ist in natura ein sehr scheues Tier, daß die weiche, sanftmütige, verletzliche Seite der Persönlichkeit, die nach Harmonie, Liebe und Glück strebt, darstellt. Oft deutet es im Traum auf die gefühlsbetonte Seite der weiblichen Sexualität hin. Das Reh warnt den Träumenden aber auch vor zu großer Verletzbarkeit und zu starker Entfernung von der Realität aufgrund romantischer Schwärmereien. Das scheue Waldtier tritt nur gegen Abend aus seinem Versteck heraus, um zu äsen; vielleicht wird mit ihm übersetzt, das seelische Wünsche erwachen, unsere Scheu vor anderen abzulegen und aus uns herauszugehen. Oft sind Rehe auch getarnte Glücksboten, die aber wie trügerisches Glück so schnell, wie sie gekommen sind, von ihnen fliehen.

Folgende Begleitumstände können für die genaue Deutung wichtig sein:

- Reh sehen ermahnt, das Glück nicht durch eigene Schuld zu zerstören.

- Reh erlegen kündigt eine Enttäuschung in der Liebe an.

- Zahmes Reh soll nach alten Traumbüchern Familienglück mit Kindern versprechen.

- Rehbraten zubereiten oder essen steht für Gewinne, was sich oft auf persönliche Bindungen bezieht.

- Der Rehbock soll seit alters her vor übereilten Entschlüssen warnen (er stellt ja seine Lauscher auf, wenn Gefahr im Verzuge ist).

- Wer im Traum auf die Rehjagd geht und nicht trifft, sollte sich im Wachleben vor unbedachten Äußerungen hüten.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - mehrere sehen: glückliches Zeichen für Familie (9); glückliche Tage in angenehmer Gesellschaft verbringen;

  eventuell eine Erbschaft;

- flüchtende: Als Warnung aufzufassen, Freunde oder Bekannte durch sein Benehmen nicht vor den Kopf stoßen.

  Man könnte sonst Entfremdung erleben. (75)

- jagen: einen Unschuldigen verfolgen.

(europ.) : - eines im Freien sehen: sein Glück soll man nicht durch eine Ungeschicklichkeit verscheuchen; verheißen gute Geschäfte;

  verheißt jungen Leuten tiefe und reine Freundschaft und Verheirateten eine harmonische Ehe;

- ein zahmes sehen: Kindesliebe; man wird Freude durch Kinder erleben;

- zahme Rehe sehen: man wird bald eine freundliche Begegnung haben;

- flüchtende: man sollte seine Freunde und Bekannte nicht durch sein Benehmen vor den Kopf stoßen, sie könnten sonst flüchten;

- eines auf der Jagd schießen oder töten: eine Liebesbeziehung wird durch großes Leid getrübt; von Feinden verfolgt werden;

- Geschäftsleuten sagt eine Jagd auf Rehe das Scheitern ihrer Vorhaben voraus;

- ein totes in der Wildbrethandlung sehen: verheißt materiellen Erfolg.

(ind.    ) : - sehen: du wirst zu Glück und Wohlstand kommen;

- schließen: du wirst eine unbedachte Handlung begehen;

- hüpfen sehen: angenehme Gesellschaft.

- Rehbraten: du wirst hohe Gäste empfangen.

(Siehe auch "Hirsch", "Hirschjagd", "Jagd", "Rehbock", "Tiere")

 

Rehbock

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sei auf der Hut vor Feinden. (51)

(europ.) : - zeigt eine unkluge Handlung an, man soll also sein Tun und Lassen demnächst immer vorher prüfen;

- von einem überrascht und gestoßen werden: verkündet Streit und Ärger.

(ind.    ) : - Jagdabenteuer.

(Siehe auch "Hirsch", "Hirschjagd", "Jagd", "Rehe", "Tiere")

 

Rehbraten

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder essen: du wirst zu einem Mahl geladen werden;

- bei sich zu Hause sehen: du wirst fröhliche Gäste haben. (65)

(europ.) : - zubereiten sehen: verheißt unerwarteten Gewinn;

- selbst zubereiten oder essen: man wird zu einer vornehmen Gesellschaft eingeladen

  oder entsprechenden Besuch erhalten.

(ind.    ) : - essen: du kommst zu Glück und Wohlstand.

 

Rehgeiß

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Eine Hochzeit wird bald gefeiert. (33)

 

Rehkitz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Kindersegen ist zu erwarten. (12)

 

Reibeisen / reiben

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst kleine Unannehmlichkeiten haben; auch: du hast böse Nachbarn; (81)

- darauf reiben: Freunde und treue Liebe;

- sich daran verletzen: du bist von bösen Weibern umgeben;

- reiben, allgemein: Streit und Verdruß. (50)

(europ.) : - eines sehen: die rauhe Wirklichkeit wird eine Enttäuschung bringen;

- mit einem hantieren: gewollt oder ungewollt wird man jemanden verletzen.

(ind.    ) : - haben: du hast gute Freunde und treue Liebe.

 

Reibung

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ärger mit Vorgesetzten. (9)

 

Reiche / reich

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sein (viel Geld und Gut besitzen): Arme werden Wohlstand erlangen, Reiche müssen auf Verdrießlichkeiten gefaßt sein;

  auch: du baust Luftschlösser und übersiehst die wirklichen Chancen; (77)

- sehen oder mit ihnen verkehren: Hartherzigkeit von Bekannten.

    (europ.) : - sein: Traum des Gegenteils! Man wird Geld verlieren. Je reicher man im Traum ist, desto größer werden sind die
      finanziellen Schwierigkeiten.

(ind.    ) : - sein: du wirst dich in gefährliche Spekulationen einlassen.

reichen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - etwas: du wirst gute Freunde haben. (18)

 

Reichtum

Assoziation: - Wert; Sicherheit.

Fragestellung: - Was will ich oder fürchte ich zu besitzen?

Psychologisch:

Von Reichtum zu träumen heißt, daß der Träumende das reichlich besitzt, was er braucht. Häufig verweist das Traumsymbol auf vorhandene eigene Ressourcen oder auf die anderer Menschen, auf die der Träumende zurückgreifen kann. Er hat die Fähigkeit, aus seinen Erfahrungen und Gefühlen zu schöpfen und daher in seinem Leben viel zu erreichen. Vielleicht liegt eine sehr anstrengende Lebensphase hinter ihm, in der er sich sehr um etwas bemühen mußte. Jetzt aber zeigt ihm sein neuer Reichtum, daß er sein Ziel erreicht hat. Reichtum verweist auch auf das Streben nach materiellem Besitz oder Macht und Einfluß hin; zugleich warnt das Symbol vor Spekulationen, die das alles gefährden können. Auch: Reichtum und Ansehen sind gewöhnlich eng miteinander verknüpft. Hat der Träumende also Probleme mit seinem Ansehen, kann es sein, daß ein Traum von Reichtum handelt.

Spirituell:

Ein "reiches" spirituelles Wissen wartet darauf, erworben zu werden. Geträumter Reichtum deutet darauf hin, daß es sich in Reichweite des Träumenden befindet.

Volkstümlich:

(europ.) : - oder träumen, daß man reich und unabhängig ist: zeigt den Weg, den man einschlagen soll, um sein Ziel zu erreichen;

- über Reichtümer verfügen: man wird für seinen unermüdlichen Einsatz und die Sorgfalt,

  die man in den Angelegenheiten walten läßt, mit einer hohen Stellung belohnt.

(ind.    ) : - genießen: gefahrvolle Spekulation.

(Siehe auch "Geld")

 

Reif (auf der Wiese)

Psychologisch:

Reif (Rauhreif) symbolisiert abgekühlte Gefühle, die aber nicht völlig erloschen sind, sondern neu belebt werden können, wenn man sich darum bemüht.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Reif auf Dächern und Feldern: zerstörte Hoffnungen; es beginnt eine unangenehme Zeit; sei vorsichtig. (8; 9; 23; 47)

(europ.) : - im Winter sehen: verheißt einen schönen, aber kühlen Liebhaber;

- eine von Reif überzogene Landschaft sehen: in einer bestimmten Angelegenheit sollte man sich keine Hoffnungen machen;

  auch: der Vergangenheit sollte man nicht weiter nachtrauern.

(ind.    ) : - auf dem Feld: eine Hoffnung wird zerstört.

 

Reifen

Assoziation: - Kissen; Auffangen von Stößen.

Fragestellung: - Wo in meinem Leben muß ich mir den Weg ebnen?Psychologisch:

Ähnlich zu deuten wie Kreis und Rad. Der Reifen ist das, was uns vorwärts bringt und was sich in unserem Leben dreht. Ist der Reifen platt, fehlt uns die Energie, die Luft und/oder die Erdung, um auf unserem Lebensweg voranzukommen. Sind Sie platt? Ist einem die "Luft" ausgegangen? Der Ersatzreifen ist die Energie, die wir nicht nutzen, um vorwärtszukommen. Er symbolisiert auch unser Energiereservoir. Wer einen Reifen um ein Faß schlägt, kann eine neue Beziehung anknüpfen oder einen Kreis neuer Bekannter finden.

Artemidoros:

Einen Reifen treiben bedeutet, man werde Anstrengungen unterworfen, aus denen dem Träumenden ein Nutzen entstehen wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - aus Holz oder Eisen sehen oder haben: eine dauernde Verbindung;

- um ein Faß schlagen sehen: die Verbindungen, die du anknüpfen kannst, werden dir viel nützen;

- selbst anlegen: was du unternimmst, ist verfehlt;

- ein platzender Autoreifen: geheime Hoffnungen werden sich in nächster Zukunft nicht erfüllen;

- um Fässer: du wirst jemand Lieben umarmen; (6)

- damit spielen: man wird sich bald für eine bestimmte Sache begeistern, die den eigentlichen Interessen nicht entspricht,

  aber neue Wege eröffnet;

- Kinderreifen: man sehnt sich nach den sorglosen Spielen der Kindheit zurück; (16)

- schlagen: du wirst mit Kindern beisammen sein. (16)

(europ.) : - man soll neue Verbindungen pflegen; verheißt einflußreiche Freundschaften; viele Freunde werden sich Rat bei einem holen;

- durch einen springen oder andere dabei zu sehen: verheißt entmutigende Aussichten; doch durch einen entscheidenden Sieg

  wird man das Blatt wenden können;

- Kinderreifen sehen: Sehnsucht nach sorglosen Spielen in der Kindheit.

(ind.    ) : - an einem Faß anschlagen: du knüpfst neue Verbindungen an;

- schlagen: du hast Freude an einfachem Vergnügungen.

(Siehe auch "Kreis", "Rad")

 

Reife

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Früchte: Gesundheit und langes Leben. (94)

(Siehe auch "Früchte")

Reifeprüfung

Medizinrad:

Schlüsselworte: Erfahrung; Respekt; Lehren; Heilen; Führen.

Beschreibung: Reif sein heißt, erwachsen oder voll entwickelt zu sein. In naturverbundenen Gesellschaften war die Reife eine Zeit, in der ein Mensch große Verantwortung trug und ihm deswegen viel Respekt entgegengebracht wurde. Weil ein reifer Mensch die Gabe der Erfahrung besaß, wurde ihm die Ehre zuteil, die Jüngeren zu lehren, während diese die Älteren unterstützten. Die Reife war eine Zeit des Führens, Lehrens und Heilens.

Allgemeine Bedeutung: Ein Traum dessen, was du sein kannst, wenn du voll entwickelt bist; deine eigene Reife wahrnehmen; einen Blick auf deinen zur Vollkommenheit geführten Zustand werfen.

Assoziation: -

Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung dessen, wohin dich deine Vision tragen kann.

Psychologisch:

Muß man das Abitur, das man längst bestanden hat, im Traum noch einmal machen, bedeutet das die Umstellung der eigenen Persönlichkeit auf eine andere Lebensform, die seelische Wandlung des eigenen Ich. Wer die Reifeprüfung im Traum nicht besteht, hat möglicherweise Angst vor Veränderungen, die er nicht verkraften zu können glaubt, oder er wehrt sich gegen Neuerungen, weil er im alten Trott fortfahren möchte.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Aufregung und Ärger. (80)

(Siehe auch "Prüfung")

 

Reifrock

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man will deine Aufmerksamkeit erregen. (1)

- von einer weiblichen Person tragen sehen: du wirst durch lächerliche Moden zum Gespött.

(ind.    ) : - haben: du verlierst etwas Liebes.

 

Reigen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - tanzen: Glück in der Liebe. (3)

 

Reihe

Volkstümlich:

(arab. ) :  - aufstellen: du sollst deine Unordnung bekämpfen. (40)

(Siehe auch "Linie")

 

Reiher (Vogelart)

Medizinrad:

Schlüsselworte: Geduld; im oder am Wasser zu Hause; laut rufend.

Beschreibung: Reiher sind mittelgroße oder große Vögel, die im Wasser umherstaksen, lange Hälse haben und werden oft mit den größeren, gedrungenen Kranichen verwechselt. Reiher gibt es überall auf der Welt. Meistens haben sie graue Federn mit anderen Farben am Kopf und/oder am Bauch.

Allgemeine Bedeutung: Ein Teil von dir, der sich in den Gewässern der Welt oder in den Gewässern des Lebens wohl fühlt; ein Aspekt deines Selbst, der bereit ist, über das zu sprechen, woran auch immer du glaubst.

Assoziation: Reihern – sich übergeben; etwas loswerden, was zuviel ist.

Transzendente Bedeutung: Gabe gefühlsmäßigen Verstehens; Gabe des Elements Wasser.

 

Reim (Gedicht)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - machen (dichten): beschäftige dich nicht mit Dingen, die du nicht verstehst; auch: du bist verliebt. (16)

(europ.) : - sich als Dichter versuchen und Reime schreiben: Sorgen wegen der Geschäftskonten; man wird betrogen.

(ind.    ) : - machen: du tust deiner Liebe etwas zu Gefallen;

- lesen: du bist sehr selbstgefällig;

- deklamieren (ausdrucksvoll vortragen) hören: du bist Theaterliebhaber.

(Siehe auch "Gedicht")

 

Reindl

Volkstümlich:

(arab. ) :  - zum kochen: du wirst in bescheidenen Verhältnissen sein. (13)

 

Reingewinn

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Geschäfte gehen schlecht. Abwarten. (83)

(Siehe auch "Gewinn"; "Geschäft")

 

Reinheit

Medizinrad:

Schlüsselworte: Gesund; ursprünglich; unschuldig; spontan; aufnahmebereit; nördlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Reinheit wird im Medizinrad mit der inneren Position des nördlichen Seelenpfads assoziiert. Zu dieser Qualität gehören das Mineral Herkimer– Diamant, die Pflanze Wachslilie, das Tier Delphin und die Farbe durchscheinendes Weiß. Reinheit heißt, die Welt durch die Augen des Kindes wahrnehmen – in Frische und Unschuld.

Allgemeine Bedeutung: Die Welt mit frischen Augen betrachten; Rückkehr zur Unschuld; die Befähigung zum Enthusiasmus; die Säuberung von falschen Auffassungen oder von Sarkasmus.

Assoziation: Jungfräulichkeit; frei von innerem und äußerem Schmutz.

Transzendente Bedeutung: Gabe der Integrität und Ausgeglichenheit.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - reine Hände haben: Was du tun willst, bringt dich ins Unglück. (50)

 

Reinigen / Reinigung

Medizinrad:

Schlüsselworte: Ausputzen; ablösen; entladen; kathartisch; loswerden; Aufgeben; nördlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Die Reinigung wird im Medizinrad als Qualität mit der äußeren Position des nördlichen Seelenpfads assoziiert. Sie ist ein Prozeß des sich frei machen von alten Ideen oder der Abtrennung von früheren Gedankenformen. Die Reinigung hilft dir auch dabei, alte Gefühlsblockaden oder Mißverständnisse auf der emotionalen Ebene aufzulösen. Sie steht mit dem Aufgeben alter spiritueller Vorstellungen in Zusammenhang. Mit der Reinigung sind als Mineral Sodalith, als Pflanze Echinacea, als Tier der Waschbär und als Farbe Hellgrün verbunden.

Allgemeine Bedeutung: Reinigung auf der physischen, geistigen, emotionalen oder spirituellen Ebene; Neuanfänge.

Assoziation: Frühjahrsputz.

Transzendente Bedeutung: Sich von Altem befreien, um für Neues Raum zu schaffen.

Psychologisch:

Daß man sich im Traum heftig und zwanghaft die Hände wäscht, ist nichts Ungewöhnliches. Es ist der Versuch, das Unterbewußtsein von der Erinnerung an eine schwere Sünde oder ein Vergehen zu reinigen. Ein Traum in dem man sich selbst wäscht, steht in Zusammenhang mit etwas, das uns im Wachleben beunruhigt oder besorgt macht. Je mehr wir uns im Traum schrubben, desto zwingender / drängender ist der Impuls dazu. Einen Fleck von einem Kleidungsstück abzuwaschen, hat ähnliche Implikationen. Man muß eruieren, auf welches Problem sich dieses Traumsymbol bezieht. Meistens ist es entweder sofort – oder zumindest über zusätzliche Symbole – erkennbar. Manchmal ist dieser Traum auch eine Aufforderung, gewissenhafter zu sein. Bedeutsam ist auch, welcher Körperteil im Traum gereinigt wird. Unter der Dusche stehen oder in einem Bad liegen, bedeutet, daß man ein allumfassendes Problem vor sich hat. Wäscht man das Haar mit Shampoo, dann bezieht sich das auf die eigenen Gefühle, wäscht man sich die Genitalien, schämt man sich einer sexuellen Eskapade oder weiß, daß man sich schämen sollte. Es kann aber auch die Besorgnis um eine Geschlechtskrankheit ausdrücken. Ein Traum vom Großreinemachen Zuhause oder auch nur eines einzelnen  Raums kann sich auf einen unbewußten Wunsch beziehen, das Wachleben neu zu ordnen. Man hat wahrscheinlich die Notwendigkeit erkannt, einigen "Schmutz" oder "Staub" loszuwerden, der die Reaktionen beeinträchtigt oder die Urteilsfähigkeit vernebelt. Vielleicht hat man im Traum mit einer Waschmaschine zu tun gehabt. Hat man lediglich zugesehen, wie die Maschine lief, so kann das ein Gleichnis für die tägliche Routine sein. Ist sie langweilig und ewig gleich? Ähnliches kann es bedeuten, wenn man sich im Traum einen Waschmittelwerbespot im Fernsehen ansah. Es kann den Wunsch nach Verbesserung des Lebensstils signalisieren – vielleicht sogar durch den Kauf einer neuen Waschmaschine.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (Kleider, Schuhwerk etc.): dein Ordnungssinn wird das verdiente Lob ernten.

(Siehe auch "Waschen" und unter den anderen Bezeichnungen)

 

Reinkarnation (Siehe "Inkarnation")

 

Reis

Psychologisch:

Als Grundnahrungsmittel symbolisiert er die Grundbedürfnisse des Menschen, sowohl geistiger als auch körperlicher Art. Seine Farbe läßt auf Reinheit und Unschuld schließen. Darüber hinaus ist er ein Sinnbild für Überfluß. Reis kann körperbedingt bei Hungergefühl auftreten. Traditionell wird Reis im Positiven magische Kraft zugeschrieben. Alte Traumbücher verstehen ihn als Symbol guter Gesundheit und eines langen Lebens. Ist der Traum von Hungergefühlen begleitet, kann darin auch ein Zeichen von Kummer und Entbehrungen gesehen werden. Im Negativen steht er traditionell für falsche Ratgeber, durch die ein Plan gefährdet sein kann.

Spirituell:

Wie die meisten Getreidearten ist Reis, spirituell gesehen, ein Symbol für Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: dir sind bessere Verhältnisse beschieden;

- Reisbau: du hast eine mühevolle Arbeit vor; (30)

- kaufen: du legst dein Kapital gut und gewinnbringend an; (60)

- kochen: du wirst für viele Menschen sorgen müssen; (92)

- essen: dein Vermögen nimmt mit der Zeit zu; gute Zeiten ohne Sorgen haben;

  auch: deine Bescheidenheit wird dir Gewinn bringen; (61)

- sich Reis essen sehen: es wird einem in Zukunft alles mühelos gelingen

  und man wird mit dauerhafter Gesundheit rechnen können; (17)

- verschütten: es muß mit Ärger und Streit gerechnet werden; Not und Elend; Feindschaft. (90)

(europ.) : - Nottraum, der auf körperlichen oder geistigen Mangel zurückgeht; auch: gutes Omen; es verspricht Erfolg

  und Freundschaften; das gute Gelingen aller Geschäfte ist einem sicher; Bauern erwartet eine gute Ernte;

- sehen, zubereiten: zusätzliche Einnahmen haben;

- essen: deutet auf Glück und häuslichen Wohlstand hin; gute Vitalität und Gesundheit;

  was man anpackt wird einem auch gelingen;

- verschmutzter Reis: Krankheiten und die Trennung von guten Freunden sind die Folge;

- Auf junge Frauen, die Reis kochen, warten in Kürze neue interessante Aufgaben,

  die sie glücklicher machen, und sie werden zu neuem Reichtum kommen;

- Reisfelder sehen: bedeutet die Anhäufung eines riesigen Vermögens.

(ind.    ) : - essen: Gesundheit und langes Leben;

- kochen: du wirst von einer Krankheit genesen;

- kaufen: Vermögenszuwachs.

(Siehe auch "Getreide", "Korn", "Reisfelder")

Reise

Assoziation: - Übergang von einer Lebensart oder Verhaltensweise zu einer anderen.

Fragestellung: - Wohin bin ich unterwegs? Wohin will ich gelangen?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Der Weg, der durch das Leben genommen wird; eine Methode, um Ziele zu erreichen; Erdpfad; Verbindung mit der Erde.

Pferd: Primitiv; kraftvoll; angeschlossen; Tiernatur; Intensität; Gefühle; Sexualität.

Fahrrad: Ökologisch; der Erde nah; zeigt die eigene Kraft.

Kutsche: Geschwindigkeit; Abtrennung von der Erde; Pferde benutzend; Technologie.

Auto: Geschwindigkeit; Technologie; abgetrennt; das, was alle tun; Kontrolle oder Kontrollverlust.

Massentransport: Kontrollverlust; Teil der Menge; Mangel an individueller Richtung und individuellem Blick.

Beschreibung: Reisen heißt, sich von einem Ort zu einem anderen zu bewegen.

Allgemeine Bedeutung: Träume vom Reisen können dir helfen zu verstehen, wo du jetzt in deinem Leben stehst und wo du hinmöchtest. Dein Fortbewegungsmittel sagt etwas darüber aus, wie du Dinge in deinem Leben angehst. Der Traum vom Zufußgehen bedeutet, daß du dich stark mit der Erde und mit deinem eigenen Weg verbunden fühlst. Vom Fahrradfahren zu träumen bedeutet, daß du noch immer eine starke Verbindung zur Erde fühlst, aber auch das Bedürfnis hast, dich technologischer Errungenschaften zu bedienen, um dein Ziel schneller zu erreichen. Von einer Kutschenfahrt zu träumen entfernt dich einen Schritt weiter von der Erdverbundenheit und vielleicht auch von deinem Weg. Sie zeigt ein noch größeres Bedürfnis nach Geschwindigkeit an. Von einer Autofahrt zu träumen heißt, daß du dich sehr stark als Mitglied der modernen Gesellschaft empfindest und daß du es in allen Dingen mehr oder weniger eilig hast. Ein solcher Traum weist auf einen Mangel an Verbindung zur Erde hin. Wenn du träumst, daß du in einem Auto mitfährst, das von einer anderen Person gesteuert wird, so sagt dir dies, daß du mehr oder weniger die Kontrolle über dein Leben verloren hast. Der Traum von einer Bus–, Zug– oder Bootsfahrt oder mit einem anderen erdgebundenen Massentransportmittel deutet an, daß du dein Leben wirklich nicht mehr beherrscht. Er zeigt, daß jemand anderer dich dorthin bringt, wohin du gehen mußt, und dir sagt, wie du an diesen Ort gelangen kannst. Solche Träume können auch auf einen ernstzunehmenden Mangel an Verbindung mit der Mutter Erde und deinem eigenen heiligen Pfad hinweisen. Von einer Reise im Flugzeug zu träumen bedeutet, daß du ein Ziel so schnell wie möglich erreichen möchtest. Da auch ein Flugzeug ein Massentransportmittel ist, kann dies heißen, daß du in bezug auf dieses besondere Ziel die Kontrolle verloren hast. Ein Traum von einer Flugreise beinhaltet auch das Fliegen. Zu fliegen muß nicht unbedingt auf einen Mangel an Erdverbundenheit hinweisen. Achte darauf, ob du im Traum dem, was unter dir und um dich herum ist, deine Aufmerksamkeit widmest. Manchmal kann ein solcher Traum dir einen besseren Überblick über deine Verbindung zu Erde verschaffen. Vom Reisen zu träumen heißt, daß du dich darauf vorbereitest oder bereits dabei bist, innerhalb des Medizinrads eine andere Position einzunehmen. Es ist wichtig, auf die Details eines solchen Traums zu achten, da sie dir Hinweise darauf geben können, wo du dich bisher befunden hast und wohin innerhalb des Medizinrads du dich jetzt in Bewegung setzt. Wenn du beispielsweise einen Traum hattest, in dem Himbeeren vorkamen, dann kann dies darauf deuten, daß du dich auf die Störposition zubewegst. Oder hattest du einen Traum, in dem du im Zug sitzt und an deinem Handgelenk ein Kupferarmband wahrnimmst, dann könnte dies anzeigen, daß dein Ziel die Schlangen–Position ist.

Assoziation: Urlaub.

Transzendente Bedeutung: Verstehen deiner Ziele und was du tust, um sie zu erreichen.

Psychologisch:

Die Reise im Traum hat stets mit einem Wandel des seelischen Standpunkts zu tun, mit dem Wohin unserer Lebensreise. Hier werden Stationen angeführt, an denen wir verweilen möchten, aber auch das Wegwollen von einem bestimmten Ort durch neue Pläne und Aufgaben oder der Wunsch, sich einer Verantwortung zu entledigen, wird angedeutet. Die genaue Bedeutung kann nur individuell aus den Lebensumständen erkannt werden. Zuweilen fordert die Reise auch zur Erforschung der eigenen Persönlichkeit auf. Eine Reise im Traum ist ein sehr starkes Bild. Immer wenn dies auftaucht, ist die Art angesprochen, wie der Träumende sein alltägliches Leben gestaltet und auf welche Weise er Fortschritte macht. Jeder Schritt, den der Mensch auf dem Wege zu einem größeren Verständnis seiner selbst und der Welt, in der er lebt, macht, ist Bestandteil der großen Reise des Lebens. Auch die Träume bringen Nacht für Nacht Stufen auf diesem Weg zum Ausdruck. Im normalen Alltagsgespräch greift man auf Redewendungen zurück, um das Auf und Ab des Lebens, den Stillstand, die Hindernisse, das Ziel und so fort zu beschreiben. Meisten drehen sich Träume, welche die Reise des Lebens zum Thema haben, um das Hier und Jetzt und geben Schnappschüsse des Geschehens bestimmter Augenblicke wider. Bilder aus der Vergangenheit oder wiedererkennbare Szenarios helfen dem Träumenden, die Ereignisse richtig zu verstehen und den richtigen Weg zu finden.

Die folgenden Einzelaspekte einer Reise können in der Traumdeutung Berücksichtigung finden:

- Abreise: Die Abreise, etwa von einem Flughafen oder einem Bahnhof, wurde in älteren Traumdeutungen immer als Tod interpretiert.

  Heute scheint das Symbol eher auf einen Neuanfang hinzudeuten. Der Träumende läßt das alte Leben hinter sich, um etwas Neues zu

  unternehmen. Wenn ein Mensch, der zu seinem Leben gehört, ihn verläßt, träumt er vielleicht davon, daß jemand abreist, und er erlebt im

  Traum die Traurigkeit, die dies auslöst. Wird der Träumende an der Abreise gehindert, dann zeigt dies, daß er begonnene Aufgaben noch

  nicht zu Ende gebracht hat. Wenn im Traum die genaue Uhrzeit der Abreise hervorgehoben wird, wird dem Träumenden damit eine

  bestimmte Frist in bezug auf irgendeinen Lebensumstand bewußt.

- Autofahren: Das Autofahren spielt im Traum als Symbol eine besonders wichtige Rolle: Es stellt die Grundbedürfnisse und Wünsche des

  Menschen dar. Sitzt der Träumende hinter dem Steuer, dann hat er die Kontrolle. Ist er unglücklich, weil eine andere Person fährt, dann

  vertraut er diesem Menschen vielleicht nicht genug oder will sich nicht von ihm abhängig machen. Wird der Träumende überholt, läßt

  dies seine Passivität ahnen. Überholt er das Fahrzeug vor sich, zeigt dies seinen Erfolg, den er jedoch möglicherweise nur aufgrund einer

  ausgeprägten Wettkampfhaltung erzielt hat. Wird der Träumende überholt, fühlt er sich durch die Leistungsfähigkeit eines anderen

  Menschen übertroffen. Der Traum vom Autofahren spiegelt wider, wie sich der Träumende im Alltagsleben verhält. Seine Triebe,

  Aggressionen, Ängste, Zweifel und sein Sozialverhalten werden durch das Autofahren dargestellt.

- Beifahrer: Ist der Träumende der Beifahrer, stellt dies klar, daß er sich von den Umständen treiben läßt und nicht wirklich darüber

  nachgedacht hat, wie er weitermachen will. Nimmt er einen Beifahrer in seinem Auto mit, dann hat er freiwillig oder unfreiwillig

  Verantwortung für andere Menschen übernommen.

- Hindernisse: Hat der Träumende Hindernisse vor sich, dann ist er sich der Schwierigkeiten bewußt, die noch auftauchen könnten.

  Der Träumende muß sich klarmachen, daß er selbst seine Probleme schafft und daß sie wahrscheinlich etwas mit seiner Einstellung

  zu tun haben. Immer wieder anhalten und losfahren: Dies weist auf einen Konflikt zwischen Faulheit und Antrieb hin.

- Motor: Er stellt die sexuellen Triebe und die grundlegenden Motive des Träumenden dar.

- Reise beenden: Wenn der Träumenden in seinem Traum eine Reise beendet hat - wieder zu Hause ankommt, mit dem Flugzeug landet

  und sofort, zeigt dies, daß er erfolgreich an seinem Ziel angelangt ist.

- Reiseziel: Wenn es im Traum auftaucht, kann dies auf bestimmte Vorstellungen des Träumenden bezüglich seiner Ziele verweisen.

  So wie sich auch innere Motive vom äußeren Verhalten unterscheiden können, so müssen auch bewußte Hoffnungen und Ideale nicht

  unbedingt mit dem übereinstimmen, was der Träumende auf der unbewußten Ebene will. Träume heben solche Widersprüchlichkeiten

  hervor. Häufig erkennt der Träumende seine Ziele erst dann genau, wenn er auf dem Weg zu ihnen den ersten Hindernissen und

  Herausforderungen begegnet.

- Schwierige Reise: Hat der Träumende eine schwierige Reise gerade hinter sich, sind die Schwierigkeiten und Behinderungen aus der

  Vergangenheit bewältigt.

- Straße: Im Traum stellt die Straße den individuellen Weg des Träumenden und seine Handlungsweise dar. Ein Hindernis auf der Straße

  stellt Schwierigkeiten auf dem Weg dar. Kurven verweisen auf Richtungsänderungen. Kreuzungen bieten Wahlmöglichkeiten, und eine

  Sackgasse stellt dar, daß der Träumende auch mit seinem Leben in eine Sackgasse geraten ist. Wird eine bestimmte Strecke hervorgehoben,

  so verweist dies vielleicht auf eine bestimmte Anstrengung oder Zeitspanne. Führt die Straße bergauf, ist Mühsal im Spiel, führt sie bergab,

  ist fehlende Kontrolle gemeint.

- Um die Ecke biegen: Wenn er um die Ecke biegt, hat er akzeptiert, daß er die Richtung ändern muß. Hat er im Traum einen Unfall

  verhindert, dann zeigt dies, daß der Träumende seine Impulse beherrschen kann.

- Verkehrsstau: Er zeigt, daß der Träumende sich selbst daran hindert, weiterzukommen. Möglicherweise kann es in einer solchen Situation

  sinnvoller sein, die Reise vorläufig zu unterbrechen.

- Verkehrsunfälle und -delikte: Beides könnte mit der Sexualität oder dem Selbstbild des Träumenden in Zusammenhang stehen. Vielleicht

  achtet er nicht sorgfältig genug darauf, sich richtig zu verhalten. Ein Straßenrennen symbolisiert Gefühle, die der Träumende nicht unter

  Kontrolle hat.

- Zusammenstoß: Er stellt Streitereien und Konflikte dar, die häufig durch die eigenen Aggression hervorgerufen werden.

Die Art des Transportmittels kann darauf verweisen, wie der Träumende sich durch die einzelnen Lebensabschnitte bewegt. Das Fahrzeug, dessen der Träumende sich in seinem Träumen bedient, macht in der Regel eine wichtige Aussage über seine Persönlichkeit und/oder sein Selbstbild. Die folgenden Fahrzeuge können in Träumen eine Rolle spielen und lassen sich entsprechen deuten:

- Auto: Das Auto symbolisiert den Träumenden. Dabei muß es sich nicht zwingend um einen PKW handeln; der Träumende kann sich auch

  durch ein anderes Gefährt, wie eine Kutsche, gut repräsentiert fühlen. Außerdem steht das Auto für den Körper und macht den Träumenden

  somit auf spezifische Schwierigkeiten aufmerksam. Funktioniert beispielsweise der Motor nicht richtig, hat der Träumende nicht genügend

  Energie, um weiterzumachen. Funktioniert die Zündung nicht, benötigt der Träumende Unterstützung, um mit einem bestimmten Vorhaben

  zu beginnen. Die Hinterreifen können auf das Gesäß und die Sexualität des Träumenden verweisen, das Steuerrad kann symbolisieren, wie

  er sein Leben im Griff hat, und so fort. Funktionieren die Bremsen nicht, dann hat der Träumende nicht genug Kontrolle über sein Leben.

  Befinden sich in dem Auto zu viele Menschen, dann zeigt dies, daß er sich durch Verantwortung überlastet fühlt.

- Bahn: Ein Zug illustriert das Sozialverhalten des Träumenden, seine Beziehungen zu anderen Menschen, und stellt seine Einstellung zu sich

  selbst dar, Ein Zug mit einer Dampflok verweist darauf, daß er sich altmodisch und alt fühlt; ein moderner elektrischer

  Hochgeschwindigkeitszug hingegen kann Jugendlichkeit und Effizienz signalisieren. Einen Zug zu erwischen bedeutet, daß der Träumende

  erfolgreich dazu in der Lage war, die äußeren Umstände mit sich selbst in Einklang zu bringen und daher ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

  Einen Zug zu verpassen heißt, keine Ressourcen mehr zu haben, um richtig erfolgreich zu sein. Der Träumende hat entweder ein wichtiges

  Detail vergessen, oder er war nicht vorsichtig genug. Nun fürchtet er, eine Chance verpaßt zu haben. Vor dem Zielort aus dem Zug zu

  steigen, stellt die Angst des Träumenden vor seinem eigenen Erfolg dar. Das Traumsymbol kann auch eine verfrühte Ejakulation

  symbolisieren. Der Träumende hat sich anscheinend nicht ausreichend unter Kontrolle. Verläßt er den Zug wieder, bevor er losgefahren ist,

  zeigt dies, daß der Träumende noch rechtzeitig genug eine zweite, bessere Lösung für ein Problem gefunden hat. Eisenbahnschienen haben

  die Bedeutung von Wegen, die den Träumenden zu seiner Bestimmung führen. Das Entgleisen eines Zuges ist ein Hinweis auf

  unangemessene Handlungen. Hält sich der Träumende gegen seinen Willen in dem Zug auf, läßt er sich von äußeren Umständen zu stark

  beeinflussen. Fährt der Zug mit dem Träumenden in ein Bahnhof ein, verweist dies darauf, daß er diese Phase seiner Lebensreise

  abgeschlossen hat. Vielleicht ist er bereit, mit der Welt allgemein eine neue Beziehung einzugehen. Das Frachtgut in einem Zug kann die

  verschiedenen Abschnitte des Lebens darstellen und auch, wie der Träumende zu ihnen steht. Ist das Frachtgut in schlechtem Zustand oder

  schmutzig, ist dem Träumenden bewußt, daß er noch etwas in seinem Leben in Ordnung bringen muß.

- Bus: Durch die Busreise im Traum ist sich der Träumende des Wunsches bewußt, daß er reisen und dabei mit anderen Menschen

  zusammensein möchte. Vielleicht hat er mit ihnen das Ziel gemeinsam. Ärger mit Fahrplänen, also den Bus zu verpassen, zu früh

  anzukommen oder eine Verbindung nicht zu erwischen, zeigt, daß der Träumende sein Leben nicht im Griff hat und vielleicht neu planen

  sollte, was und wie er in seinem Leben fortfahren will. Im falschen Bus zu sitzen oder in die falsche Richtung zu fahren, macht den

  Träumenden seine gegensätzlichen Wünsche bewußt und verlangt vom ihm, seiner Intuition zu folgen. Dies ist normalerweise eine

  Warnung vor falschen Handlungen. Reicht dem Träumenden das Geld nicht, um seine Fahrkarte zu bezahlen, dann fehlen ihm für ein

  bestimmtes Vorhaben die nötigen Ressourcen; vielleicht hat er einfach die Einzelheiten nicht gründlich genug in Betracht gezogen.

- Fahrrad: Wenn der Träumende radfährt, zeigt sich darin das Bedürfnis, persönlichen Bemühungen und Motiven Aufmerksamkeit zu

  schenken. Auf der psychologischen Ebene sucht der Träumende vielleicht Freiheit ohne Verantwortung, denn ein Fahrrad verweist auf

  Jugend und vielleicht auch auf das erste aufregende Bewußtwerden der Sexualität.

- Flugzeug: Ein Flugzeug verweist auf eine schnelle, angenehme Reise, auf deren Einzelheiten der Träumende achten muß. Vielleicht

  beginnt er eine neue sexuelle Beziehung. Der Pilot ist das romantisierte Bild entweder des Animus oder des selbst.

- Gehen: Wenn der Träumende in seinem Traum zu Fuß gehen muß, zeigt dies in der Regel, daß er fähig ist, diesen Teil seiner Reise

  selbständig und ohne Hilfe zu bewältigen. Ein Spaziergang dient als energetische Aufladung und unterstützt den Träumenden dabei,

  den Kopf klar zu bekommen.

- Lastwagen: Die Bedeutung des Lastwagens im Traum gleicht der des Autos. Nur die Triebe und Bestrebungen sind beim Lastwagen

  stärker mit der Arbeit des Träumenden verbunden und mit der Art, wie er sich auf die Arbeit bezieht. Dies ist die Grundlage dafür,

  wie er zu der Welt allgemein in Beziehung tritt.

- Motorrad: Es ist das Symbol männlicher Jugend und Kühnheit. Im Traum symbolisiert es unabhängiges Verhalten und häufig auch

  den Sexualakt. Es kann auch der bildliche Ausdruck für Freiheit sein. Ein Mitglied einer Motorradbande verweist auf anarchistisches

  Verhalten.

- Schiff: Die Deutung hängt vom Typ des Schiffs oder Bootes in dem Traum ab. Ein kleines Ruderboot verweist auf eine emotionale Reise,

  die man jedoch allein unternimmt. Eine Yacht kann eine ähnliche, jedoch stilvollere Reise darstellen. Ein großes Schiff deutet darauf hin,

  daß der Träumende gemeinsam mit anderen Menschen neue Horizonte erreichen will. Eine Fähre ist ein Symbol des Todes. Es stellt das

  Aufgeben selbstsüchtiger Wünsche dar. Danach wird der Träumende vielleicht in ein besseres Leben oder in eine bessere Lebensweise

  "wiedergeboren". Wie das Schiff oder Boot sich im Traum fortbewegt, ist bedeutsam in Hinblick auf das Leben des Träumenden.

  Vielleicht läuft es auf Grund, in einen Hafen ein, kreuzt eine Bucht und so fort. Eine lange Schiffsreise verweist darauf, daß der Träumende

  Familie und Freunde verläßt, einfach davonläuft und zur See geht. Von Bord gehen signalisiert das Ende eines Vorhabens, unabhängig, ob

  von Erfolg gekrönt oder nicht. Das Schiff zu verpassen ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende im Wachzustand die Details eines

  Projekt nicht genau genug betrachtet.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stellt die Reise im Traum das Leben des Träumenden oder einen Abschnitt daraus dar.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - machen: deine Erlebnisse werden dich nicht befriedigen; man wird eine Neuigkeit erfahren, die für Aufregung sorgt; (67)

- Geschäftsreise machen: du wirst eine Stellung außerhalb des Wohnsitzes bekommen; (44)

- eine unangenehme machen: man wird sich bald von lieben Menschen trennen müssen.

(pers. ) :  - Dieses Zeichen hängt sehr davon ab, welche anderen Hinweise im selben Traum auftreten. Allgemein aber beinhaltet es den

  Wandel zum Besseren und einen Gewinn an Erfahrungen, allerdings nur nach überstandenen Gefahren. Wahrscheinlich ergibt

  sich in den nächsten Tagen eine wichtige Neuigkeit, die einige Veränderungen mit sich bringt. Daher gilt es, flexibel zu sein

  und auf die Erfordernisse der Situation einzugehen. (Frau+)

(europ.) : - der Lebensweg soll auf neuer Basis fortgesetzt werden; Es wird eine wichtige Veränderung im Leben eintreten,

  die Gutes für einem bedeuten wird. Je weiter die Reise geht, desto größer ist die Veränderung.

  auch: bedeutet Talente und Fähigkeiten; Überwindung von Hindernissen;

- auf eine gehen: bedeutet Gewinn oder Enttäuschungen, je nachdem, ob die Reise angenehm und erfolgreich oder mit Unfällen

  und Pech verbunden ist;

- eine machen: deutet auf wechselnde Freundschaften hin; eine baldige Veränderung im Leben, möglicherweise eine Trennung

  von liebgewordenen Menschen und Gewohnheiten;

- an ein weitentferntes Ziel, in sehr kurzer Zeit machen: man wird eine Arbeit oder einen Auftrag überraschend schnell erledigen

  und dafür gut bezahlt werden;

- eine katastrophale Reise machen: verheißt Inkompetenz und Pech in der Liebe;

- sieht man seine Freunde verreisen: steht für ein freudiges Ereignis und bessere Freunde, als man bisher gehabt hat;

- verreisen die Freunde mit trauriger Stimmung: man wird sie für längere Zeit nicht wieder sehen;

- Reisende sehen: man wird selbst bald verreisen, oder Besuch von außerhalb bekommen.

(ind.    ) : - große machen: du wirst entfernte Freunde wiedersehen;

- zu Fuß: Aufschub einer wichtigen Sache;

- mit Gefährt: bleibendes Glück;

- in Gesellschaft: du wirst beklatscht.

(Siehe auch "Auto", "Bahnhof", "Ferne", "Fliegen", "Flugzeug", "Kanu", "Karte", "Reisende", "Schiff", usw.)

 

Reiseanzug

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du möchtest gerne von zu Hause weg. Abwarten. (77)

(Siehe auch "Anzug"; "Kleidung")

 

Reisebegleiter

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Häuslicher Unfrieden; auch: eine nette Bekanntschaft während der Fahrt. (17)

(ind.    ) : - Deine Hoffnung wird enttäuscht.

(Siehe auch "Reisegesellschaft")

 

Reisebeschreibung

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Neuigkeiten aus weiter Ferne erhalten. (54)

 

Reisegeld

Volkstümlich:

(arab. ) :  - haben: du bist verschwenderisch.

 

Reisegepäck

Psychologisch:

Im Traum kann ein Unterschied zwischen Gepäck und Reisegepäck bestehen, als auch, ob es dem Träumenden oder einer anderen Traumfigur gehört. Reisegepäck, daß dem Träumenden gehört, symbolisiert insbesondere jene Sichtweisen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die er aus der Vergangenheit mitgebracht hat und welche die weitere Entwicklung fördern, als auch seine Aufbruchsstimmung hervorheben. Als Gepäck kann es sich aus jenen Gewohnheiten und Gefühlen zusammensetzen, die dem Träumenden in der Vergangenheit geholfen haben, aber jetzt neu beurteilt werden müssen. Gehört das Traumgepäck einer anderen Traumfigur, dann denkt der Träumende unter Umständen über die Familie oder über ein globales Konzept nach, das für ihn nicht mehr brauchbar ist.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist Reisegepäck im Traum eine Erinnerung an den Träumenden, sich nicht mit unnötigem Wissen zu belasten, nach dem Motto: Wer mit leichtem Gepäck reist, kommt besser ans Ziel.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Achtung vor Dieben und Betrügern. (84)

(ind.    ) : - sehen: Besuch von auswärts.

(Siehe auch "Gepäck")

 

Reisegesellschaft

Volkstümlich:

(arab. ) :  - bekommen: Verkehr mit unbekannten Persönlichkeiten; auch: Neid und Eifersucht. (51)

(Siehe auch "Reisebegleiter")

 

Reisekoffer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst etwas Wichtiges vergessen.

(ind.    ) : - sehen: Veränderung der Verhältnisse.

Reisende

Psychologisch:

Gehen sie mit uns auf die Reise, sind es, übersetzt, eigene Seelenteile, die über unsere psychische Konstitution und Lebensführung etwas aussagen. Es ist also darauf zu achten, welchen Typus man im Traum seine Zuneigung schenkt, welcher Wesenszug uns gewissermaßen in seinen Bann zieht.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: aufregende Verhältnisse.

(europ.) : - sehen: verkündet eine baldige Reise oder Besuch von außerhalb.

(ind.    ) : - sehen: der neue Lebensweg wird erfolgreich verlaufen; Erfüllung deiner Wünsche.

(Siehe auch "Reise")

 

Reisepaß

Psychologisch:

Ein Reisepaß dient dem Zweck, die Identität eines Menschen nachzuweisen. Hat der Träumende im Wachzustand vielleicht Schwierigkeiten, ein gutes Selbstbild aufrechtzuerhalten, dann dient ihm der Reisepaß im Traum vielleicht dazu, sich seiner selbst zu versichern. Ein Reisepaß im Traum kann auch die Erlaubnis für den Träumenden symbolisieren, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen oder in neue Erfahrungsbereiche aufzubrechen. Hat man im Traum aber seinen Reisepaß verloren oder war er abgelaufen, ist man für ein bestimmtes Unternehmen oder eine Entscheidung noch nicht bereit oder soweit. Dasselbe gilt, wenn man im Traum eine Grenze unbehindert passieren kann. Wird man hingegen nicht durchgelassen, muß man sich überlegen, wer oder was einem im Leben behindert oder zurückhält.

Spirituell:

Auf dieser Ebene kann spirituelle Bewußtheit ein "Reisepaß" für ein erfülltes Leben sein.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast Geschäfte mit dem Ausland. (72)

(europ.) : - man wird sich über einen notwendig gewordenen Ausweg klar;

- den eigenen sehen: kündet eine Reise an; Ortsveränderung;

- einen fremden sehen: bedeutet Schwierigkeiten mit Behörden oder Sorgen im Zusammenhang mit der Reise eines anderen;

- Reisepaßkontrolle: durch höhere Gewalt wird man in seiner Bewegungsfreiheit behindert werden.

(Siehe auch "Name", "Paß")

 

Reisetasche

Volkstümlich:

(europ.) : - kündigt für die nächste Zeit einen überraschenden Besuch an, der aus weiter Ferne kommt.

 

Reisewagen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - deine Hoffnungen werden erfüllt; auch: Hochzeit. (11)

 

Reiseziel (Siehe "Reise")

 

Reisfelder (Siehe "Reis")

 

Reisig / Reisigbündel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Heimliche Liebe. (9)

(europ.) : - allgemein: Bedeutet Gutes im finanziellen Bereich. Man wird schnell zu Geld kommen.

- Armen: verheißt es Hilfe in der Not; schlechte Nachrichten;

- Reichen: gute Nachrichten.

(ind.    ) : - Reisig, grün: Freude und Glück;

- dürr: Not;

- in Gebinden: falsche Nachrichten.

 

Reißbrett

Psychologisch:

Reißbrett ermahnt zu mehr Fleiß und Ausdauer in jeglicher Hinsicht. Wer im Traum am Reißbrett zeichnet, schmiedet Pläne, die sich leicht in die Tat umsetzen lassen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Fleiß bekunden; auch: man will dich mit einem Versprechen festlegen; (8)

- darauf zeichnen sehen: deine Freunde beneiden deine Geschicklichkeit;

- selbst darauf zeichnen: du kannst deine Pläne durchführen.

(ind.    ) : - sehen: du solltest dich mehr bemühen, deine Verpflichtungen sind groß.

(Siehe auch "Zeichnen")

 

Reißfeder

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast eine interessante Tätigkeit und du wirst damit Erfolg haben. (50)

Reißnägel / Reißzeug / Reiszwecke

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Versprich nicht mehr, als du halten kannst. (63)

(europ.) : - verheißt großes Ärgernis und Streit; auch: man ist wegen seiner scharfen Zunge gefürchtet;

  man sei freundlicher, wenn man eine einsame Zukunft vermeiden will;

- Treibt eine Frau einen Reißnagel in die Wand, wird sie Rivalitäten überwinden.

  Quetscht sie sich dabei den Finger, werden ihr unangenehme Aufgaben Sorge bereiten.

(ind.    ) : - (Reißzwecke) du wirst eine höhere Stellung erhalten.

 

Reißverschluß

Psychologisch:

Der Träumende hat die Wahl, Beziehungen mit anderen Menschen zu pflegen und sich ihnen gegenüber zu öffnen oder zu verschließen. Das Traumsymbol hierfür ist oft der Reißverschluß. Ein klemmender Reisverschluß deutet auf die Beschwerden des Träumenden hin, in einer heiklen Situation seine Würde zu wahren. Ein Traum, in dem man Knöpfe oder einen Reißverschluß aufmacht weist darauf hin, daß man Entspannung braucht oder eine unbeschwerte Beziehung zu den Menschen der Umgebung oder einer speziellen Person (deren Identität aus anderen Hinweisen im Traum hervorgeht) entwickeln möchte.

Spirituell:

Auf dieser Ebene symbolisiert der Reißverschluß im Traum das Schaffen spiritueller Verbindungen.

Volkstümlich:

(europ.) : - ist er kaputt: es drohen zwischenmenschliche Enttäuschungen.

 

Reitbahn

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: rasche Erledigung finden;

- sich dort befinden: du verlierst dein Geld in Spekulationen. (96)

(europ.) : - Reichtum und Erbschaft.

(ind.    ) : - eine Einladung wirst du erhalten.

 

Reitdreß

Volkstümlich:

(europ.) : - eins tragen: bedeutet eine große Anstrengung, die man zu unternehmen hat um aus einer ungünstigen Lage

  zu entkommen; man sei tapfer, denn man hat mehr Freunde, als man meint.

 

reiten

Psychologisch:

Reitet der Träumende in seinem Traum, kann dies eine sexuelle Bedeutung haben. In diesem Bild wird Kraft, Energie und die gezähmte, gezügelte, beherrschte Erotik dargestellt. Oft muß man zusätzlich das Tier, auf dem man reitet, bei der Deutung berücksichtigen. Wichtig ist dabei auch das Verhalten des Tieres: Reitet man auf einem Traumpferd in ruhiger Gangart, wird man im Wachleben seine Triebe unter Kontrolle halten können. Galoppiert das Pferd aber stürmisch mit uns davon oder geht es gar mit uns durch, sollten für uns in unserem Triebleben häufiger mal Zügel anlegen. Neben dem Sexuellen hat das Reiten aber auch manchmal die Bedeutung von Reise, was das Auf und Ab auf unserem Lebensweg umreißen kann.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - auf einem Pferd: durch deine Geschicklichkeit wirst du vieles fertigbringen;

  man wird bei einflußreichen Menschen an Ansehen gewinnen;

- jemanden auf einem Pferd: du bekommst eine dringende Botschaft; (81)

- auf einem Esel: du machst dich lächerlich;

- auf einem Elefanten: du schadest dir durch Großtun;

- auf einem Kamel: man wird dich zu seltsamen Unternehmungen zwingen.

(europ.) : - Auslegung siehe unter "Pferd", sonst meist sexuell zu verstehen; auch: gilt für Absonderlichkeiten;

  besagt auch, daß man in seinem Geschäft oder Amt von Lasten überfordert wird;

- reiten: man muß mit Unerfreulichen rechnen; häufig erfolgt auf diesem Traum eine Erkrankung;

- langsames Reiten: ist ein Ausdruck für unbefriedigt verlaufende Geschäfte;

- schnelles Reiten: kann ein Omen für schnellen Reichtum sein;

- auf einem Esel: bedeutet unverdienten Spott;

- auf einem Elefanten: man wird ein schönes Abenteuer erleben;

- auf einem Kamel: man wird eine Reise machen;

  auch: man wird viel Ausdauer und Beständigkeit besitzen, wenn es um das Erreichen der Ziele geht;

- auf einer Kuh oder einem Ochsen: man weiß nicht, was man will;

- auf einem Pferd: man ist eitel und ein wenig geltungssüchtig.

(ind.    ) : - dabei stürzen: Unglück;

- du wirst zu Ansehen kommen.

(Siehe auch unter den einzelnen Tierbezeichnungen, sowie "Zügel", usw.)

 

Reiter

Psychologisch:

Reiter kann auf Selbstüberschätzung und Überheblichkeit hinweisen, man sitzt dann auf einem hohen Roß. Vielleicht fordert er aber auch auf, alle die Eigenschaften, die das Reittier verkörpert, mehr durch den Geist zu lenken.

Spirituell:

In der neutestamentlichen "Offenbarung des Johannes" gibt es vier Reiter: Der Reiter auf dem weißen Pferd ist Christus selbst; der Reiter auf dem feuerroten Pferd ist der Krieg; der Reiter auf dem schwarzen Pferd mit der Wage in der Hand ist der Hunger; der Reiter auf dem grünlichen Pferd ist die Pest!

Volkstümlich:

(arab. ) :  - selbst einer zu Pferde sein: du wirst zu Ehren und Würden kommen; (88)

- sich selbst in einem scharfen Ritt erleben: man jagt einem Trugbild nach und sollte sich auf die Realitäten besinnen; (25)

- einen sehen: es droht durch Disharmonie Streit mit einem Verwandten;

  auch: man will dir dein Glück abjagen; (92)

- stürzen sehen: Schaden; auch: du bekommst eine böse Nachricht; (13)

- ihm aufhelfen: Glück;

- absteigen sehen: du wirst einen Freund verlieren; auch: deine Hoffnungen erfüllen sich nicht; (84)

(europ.) : - Vertrauenswürdigkeit und Ehrenämter;

- sehen: bedeutet für Mädchen und Frauen eine heimliche Liebelei, für Männer eine wichtige Nachricht;

- einen sehen: das Ansehen wächst und in der Karriere kann man nach oben klettern;

- schlechte Reiter sehen, die reiten wollen, aber das Reiten nicht verstehen: Ausgaben oder Verluste;

- Sonntagsreiter sehen: Bekanntschaft mit Menschen machen, die mehr sein wollen, als sie sind;

- im schnellen Galopp reiten: man jagt einem trügerischen Ziel hinterher und sollte mehr Realitätssinn entwickeln.

(Siehe auch "Pferd", "Reiten")

 

Reitknecht

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du hast zuverlässige Angestellte; auch: du wirst zu Ansehen und Reichtum kommen. (37)

(europ.) : - rechtliche Angelegenheiten werden einem eröffnet, wahrscheinlich zum eigenen Vorteil.

 

Reitpeitsche

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst unangenehme Sachen hören.

 

Reklame

Psychologisch:

Hier handelt es sich um die Eigenreklame, die Art, wie wir uns unserer Umwelt gegenüber darstellen. Sie ist auch Sinnbild für Kreativität und deren Umsetzung.

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: mahnt zur Vorsicht einem Angebot gegenüber, das einen bösen Reinfall darstellen kann;

- für etwas machen: man findet in einer Sache keine Gegenliebe oder Verständnis.

(Siehe auch "Plakat")

 

Reitschule

Volkstümlich:

(europ.) : - Reitunterricht nehmen: ein falscher Freund wird versuchen, einem auszubooten, doch man hat die Angelegenheiten im Griff.

 

Reiz / reizend

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Eine unerwartete Begegnung mit Liebesfolgen. (10)

(europ.) : - bedeutet Glück für alle Personen im eigenen Umkreis;

- sich für reizvoll halten: das Schicksal ist auf der eigenen Seite;

- Sehen Verliebte eine Angebetete mit liebreizender Persönlichkeit

  und einem reizenden Charakter, prophezeit dies eine schnelle Heirat.

 

reizbar

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Nerven sind angegriffen. (52)

 

reizlos

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man verübelt dir dein Interesse an einer Person. (60)

 

Reklame (Werbung)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du sollst nicht so viel über dich selbst sprechen. (93)

 

rekommandieren (empfehlen)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man macht dir den Aufstieg leicht. (30)

 

Rekonvaleszent

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sei beruhigt, deine schwere Zeit ist nun bald vorbei. (41)

 

Rekord

Volkstümlich:

(europ.) : - einen aufstellen: ein Mißerfolg steht einem bevor;

- ein anderer stellt einen auf: man wird mit baldigen Erfolgen rechnen können.

 

Rekordarbeit

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Verlange nicht mehr vom anderen, als du selbst leisten kannst. (63)

 

Rekrut

Psychologisch:

Rekrut kann eine Einschränkung anzeigen, die zum Beispiel durch Abhängigkeit oder Fremdbeeinflussung entsteht. Teilweise kann er auch darauf hinweisen, daß man sich selbst mehr oder nicht so stark beherrschen sollte.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: du wirst viele Mühseligkeiten zu bestehen haben; (19; 76)

- sein: du mußt lernen, deine Meinung für dich zu behalten. (70)

(europ.) : - sehen: verkünden Last und Mühe, die man überwinden wird; man wird in strenge Zucht genommen werden;

- selbst einer sein: mit der goldenen Freiheit ist es für einige Zeit vorbei.

(ind.    ) : - sehen: du hast eine harte Arbeit und einen geringen Lohn.

 

Relief

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (Hochbild, aus der Fläche hervortretendes Bild): Vorsicht vor Krankheit und Unfall; Unheil. (73)

(europ.) : - betrachten: Sinn und Neigung zur Kunst;

- zerstören: Roheit, Bosheit und Schande.

(ind.    ) : - sehen: dein Können wird nicht verstanden.

 

Religion / religiös

Psychologisch:

Religion hat für Menschen vielfache Bedeutung und dient im Allgemeinen dazu, sie vom Laster abzuhalten. Die Traumdeutung hat auf diesem Gebiet ihre Schwierigkeiten, unter anderem mit der Zuordnung von Symbolen zu diesem Bereich. Bei religiösen Träumen gilt noch mehr als bei allen anderen, daß die Symbole sich stark maskieren und tarnen können. Sogar in relativ modernen Zeiten gibt es noch den Glauben, Träume seien gottgesandt. Bischof Thomas Ken (1637 – 1710) vertrat die Ansicht, da Gott allgegenwärtig sei, sei es nicht denkbar, daß er ausgerechnet in den Träumen nicht vorhanden wäre. Dann aber müsse man auch annehmen, daß er durch Träume Botschaften an sein Volk übermittle. Von Christus gibt es zwar keine Traum- Berichte im Neuen Testament, aber die großen Propheten des Alten Testaments träumten nach der Überlieferung und erhielten in diesen Traumvisionen ihre Botschaften, weil sie dafür offen waren und auch an diese Möglichkeit der Offenbarung im theologischen Sinne glaubten. Nun träumen aber nicht nur überzeugte Gläubige von religiösen Themen. Jung schrieb, die Mehrzahl seiner Patienten, die ihm Träume mit religiösen Symbolen schilderten, seien vom Glauben abgefallen gewesen, so daß sich ihre Träume als Ausdruck von Gefühlen der Reue und des Verlustes deuten ließen. Wenn man so von einem Besuch eines geweihten Ortes träumt, so könnte das ein Kommentar zum Mangel an spirituellen Inhalten des eigenen Lebens sein. War die Traumkirche still und friedlich und strahlte Ruhe aus, deutet das darauf hin, daß man im Wachleben nach Raum für Entfaltung im spirituellen Bereich suchen sollte. Zwischen Kathedrale und einer Kapelle bestehen auch als Traumsymbole Unterschiede, die sich auch auf die Art des spirituellen Strebens übertragen lassen. Ebenso kann der Traum von einer Krypta sich auf einen "tief vergrabenen" Bereich des spirituellen Ichs beziehen. War die Kirche nur noch eine Ruine, so spielt ein Element von Reue und Trauer mit, und man sollte überlegen, welcher Bereich des spirituellen Lebens ein Trümmerfeld ist.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sein: deine Empfindungen für alles Gute bringen dir Nutzen.

(europ.) : - über sie diskutieren und sich zu ihr hingezogen fühlen: vieles wird die Ruhe im Leben stören;

  im Beruf treten unangenehme Dinge auf;

- sich in religiöser Verzückung Selbstvorwürfe machen: man wird fast dazu gezwungen werden

  die eigene Persönlichkeit aufzugeben, um jemandem zu gefallen, der bei einem in hohem Ansehen steht;

- läßt die eigene Religiosität nach: im Leben wird mehr Harmonie mit der Schöpfung bestehen als bisher;

  die eigenen Ansprüche werden nicht mehr so hoch sein;

- erzählt einem ein Pastor freundlich, er habe seine Arbeit aufgegeben: man wird unerwartet gute Nachrichten erhalten;

  erzählt er es aber auf eine berufsmäßige und warnende Weise, dann wird die eigene vorgetäuschte Faszination entlarvt,

  oder Enttäuschungen folgen;

- Träumt eine Frau, sie sei übertrieben religiös, wird sie ihren Liebsten dadurch gegen sich aufbringen, daß sie ihm Unschuld

  und Güte vorspielt. Ist sie nicht religiös und keine Sünderin, bedeutet dies, daß sie jene eigenständige Ehrlichkeit und

  Warmherzigkeit gegenüber anderen besitzen wird, die ihr Respekt und Liebe einbringen. Ist sie vor der Religion eine Sünderin,

  dann wird sie feststellen, daß es moralische Gesetze gibt, deren Nichtbeachtung ihr einen Platz außerhalb der Gesellschaft

  zuweist. Sie sollte gut auf ihr Verhalten achten. Weint sie wegen des Glaubens, so wird sie in Herzensdingen enttäuscht werden.

  Ist sie aufsässig, hat aber nichts Schlechtes getan, dann wird sie ihre Last tapfer tragen und gegenüber betrügerischen

  Einflüsterungen standhaft bleiben.

 

Religionsstifter

Psychologisch:

Religionsstifter wie z.B. Christus und Mohammed tauchen in der Regel nur im Zusammenhang mit einer wichtigen Episode oder Entscheidung im Wachleben auf. Häufig sind solche Erscheinungen oder Visionen in den Träumen Sterbender, doch gibt es keine Anzeichen dafür, daß ein solches Phänomen den Tod ankündigt. Wie bei Todesträumen könnte es einen Wendepunkt etwa in der moralischen Einstellung signalisieren.

(Siehe auch "Christus")

 

Religionsstunde

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du warst schon lange in keiner Kirche. (59)

Religiöse Bilder

Psychologisch:

Wenn Spiritualität als eine innere Wahrheit begriffen wird und Religion als das, was den Menschen wieder mit dem Ursprung verbindet, dann dienen religiöse Bilder dazu, dieses Erkennen zu fördern. Die Existenz von religiösen Bildern, die auf keine andere Weise befriedigend gedeutet werden kann, untermauert die Vermutung, daß Spiritualität wie Körper und Geist ein eigenständiger Bereich im Leben des Menschen ist. Wenn sich ein Mensch im Wachzustand bewußt oder aus Geringschätzung den Zugang zu religiösen Bildern verwehrt, dann versuchen Träume dieses Defizit auszugleichen und dem Träumenden die Bedürfnisse seiner Seele wieder ins Bewußtsein zu rufen. Einzelne religiöse Bilder im Traum können wie folgt gedeutet werden:

- Buddha: Seine Gestalt hebt im Traum die Notwendigkeit hervor, sich der Eigenschaften des Seins bewußt zu werden, die Buddha lehrte.

  Sie verbinden den Träumenden mit der Kraft von Verzicht und Leiden und lassen ihn den Sinn seiner Existenz erkennen.

- Christus: Wenn Christus im Traum erscheint, steht er für das Wissen, daß Körper und Seele, Mensch und Gott miteinander versöhnt werden

  müssen. Er verkörpert den ganzheitlichen Menschen, einen Zustand, nach dem alle Menschen streben. Christus am Kreuz stellt die Rettung

  durch das Leiden dar. Der Christus ist jener Teil im Träumenden, der bereit ist, seinen Anteil an den Leiden der Welt durch Wirken in der

  Welt auf sich zu nehmen. Der anarchistische (planlose, gesetzlose Aufrührer) Christus ist der Teil des Träumenden, dessen Liebe und Lust

  am Leben es ihm erlauben, alle bekannten Grenzen zu durchbrechen. Der kosmische Christus ist der Teil, der bereit ist, kosmische

  Verantwortung zu übernehmen, daß heißt, mit der universellen Wahrheit verbunden zu sein. Obwohl diese Aspekte hier nur in christlichen

  Begriffen beschrieben werden, sind sie natürlich in allen religiösen Gestalten vorhanden.

- Drittes Auge: Es symbolisiert das hellsichtige Wahrnehmungsvermögen, welches mit spiritueller Entwicklung einhergeht. Das dritte Auge

  des Buddhas symbolisiert Einheit und Gleichgewicht.

- Engel: Im spirituellen Sinn ist der Engel ein Symbol für reines Sein und das frei sein von irdischen Zwängen. Engel sind meist

  geschlechtslos. Erscheint ein Engel im Traum, dann ist es für den Träumenden wichtig, zwischen dem personalisierten Aspekt des höheren

  Selbst und der Engelsgestalt zu unterscheiden. Schwarze gefallene Engel sind angeblich jene Engelswesen, die auf das Ich oder irdische

  Leidenschaften, die noch nicht vollkommen abgelegt wurden, hinweisen. Wenn dieses Bild in einem Traum erscheint, wird der Träumende

  auf einen spirituellen Übergang aufmerksam gemacht, der oft bereits stattgefunden hat oder um den man sich bemühen sollte. Mahnende

  Engel haben gewöhnlich die Aufgabe, den Träumenden von einem Vorsatz abzubringen, der sich auf sein Leben negativ auswirken würde.

- Gefiederte Sonne: Das religiöse Bild der gefiederten Sonne verweist auf das Universum und das Zentrum des Selbst. Es deutet darauf hin,

  daß der Träumende selbst das Zentrum seines Universums ist und die Verantwortung hierfür übernehmen muß. Um diese Aufgabe besser

  bewältigen zu können, ist er mit einem besonderen Wissen und einem überdurchschnittlichen Wahrnehmungsvermögen ausgerüstet.

- Geister: Sie stellen unabhängige Kräfte im Innern dar, die vom Willen des Individuums getrennt zu sehen sind. Es hängt vom Glauben des

  Träumenden ab, ob er Geister als Psychologische oder spirituelle Erscheinungen begreift.

- Gott: (Siehe "Christus"; "Götter")

- Gottesdienst: Ein Gottesdienst ist die Form der Gottesverehrung, die Menschen zusammenbringt. Im Traum dient er möglicherweise als

  Mittel, das Selbst vollständig zu integrieren, und zur Veranschaulichung dafür, daß das größere Ganze mehr ist als die Teile.

- Heilige Bücher: Die Bibel, der Koran, der Talmud, nur um einige von ihnen zu nennen, symbolisieren umfassendes Wissen und werden

  als Quelle der Weisheit häufig zu Traumbildern.

- Himmel: Er steht für einen Seinszustand, in dem die Energie eine hohe Schwingung hat, daß es kein Leiden mehr gibt. Im Traum tritt er

  in Erscheinung, wenn der Träumende sein Bewußtsein in Dimensionen jenseits der physischen Grenze transformiert. Es soll ein Ort sein,

  an dem Verzückung herrscht. Er wird auch als Nirwana oder Samadhi bezeichnet.

- Heilige Kommunion: Sie ist das Sinnbild für jene Nahrung, die nicht den Körper, sondern den Geist und die Seele laben soll.

- Hölle: Sie ist ein Seinszustand, in dem nichts so ist, wie es scheint. Die Hölle ist Symbol für ein Leben, bei dem der Mensch in beständiger

  negativer Illusion gefangen ist. Hölle ist mithin beständige Agonie (Todeskampf).

- Ikone: Sie ist die Darstellung einer religiösen Gestalt oder eines religiösen Begriffs und kann selbst als Heiliger Gegenstand verehrt werden.

- Initiation: Eine Initiation (Einweihung in ein Geheimnis) oder Einweihung findet statt, wenn eine Grenze überschritten wird und der

  Träumende dadurch Zugang zu anderen Seinszustände erhält.

- Kirche: Die Kirche in all ihren architektonischen Ausprägungen als Kapelle, Tempel oder Heiligtum, ist ein Zufluchtsort vor den Unbilden

  des Alltags. Dort kann jeder Mensch, egal, welchen Glaubens, in Verbindung mit Gott treten. Im Traum kann auch der Tempel ein Symbol

  für den Körper sein, in dem die Seele wohnt.

- Kirchenmusik: Diese Klänge, die Gott geweiht sind, können ein Mittel sein, um den Geist zu erweitern.

- Kreuzigung: Kreuzigungsbilder in einem Traum hängen mit dem Bedürfnis des Menschen zusammen, sich durch Hingabe und Schmerz

  zu opfern.

- Manna: Manna ist die heilige Nahrung für die Seele und die Verbindung des Menschen mit dem Göttlichen.

- Maria, Muttergottessohn: Sowohl als die Jungfrau wie auch als die Mutter hat Maria eine sehr starke symbolische Bedeutung.

  Sie verkörpert alles, was Frau, und alles, was heilig ist.

- Moses: Er erscheint in Träumen mitunter als die heilige Gestalt, die den Träumenden aus Schwierigkeiten hinausführt.

- Mythischer Gott/Göttin: Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sein gesamtes Potential zu verwirklichen. Wer sich darauf einläßt, muß sich

  früher oder später mit Spiritualität und damit auch mit mythischen Gott oder Göttern auseinandersetzen.

- Teufel: Im Traum steht der Teufel für Versuchung. Dies entspringt oft der Unterdrückung des Sexualtriebs, der Aufmerksamkeit fordert.

  Der Teufel kann auch den Schatten des Träumenden symbolisieren.

- Weihrauch: Weihrauch ist ein Opfer für die Götter und eine physische Form des Gebets mittels Duft und Rauch.

- Zeremonie/Ritual: Sie dienen der erhöhten Wahrnehmung, die auf dem Weg der Spiritualität eintritt. In Traumzeremonien sind die Bilder

  noch lebendiger.

Spirituell:

Wenn der Träumende akzeptieren kann, daß jede Wahrheit ihre eigene Sichtweise hat und zur Grundwahrheit zurückkehren muß, können alle Träume aus einer spirituellen Sicht gedeutet werden. Dies gilt insbesondere für religiöse Bilder.

(Siehe auch "Götter", "Statuen")

 

Reliquien

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: gefahrdrohende Zustände, aber du hast starke Beschützer und Helfer. (49)

(europ.) : - sehen oder besitzen: bedeutet große Verluste und warnt vor Glaubensstreitigkeiten; Freude wird man lange Zeit vermissen.

(ind.    ) : - sehen: du kommst in große Betrübnis.

 

Rendezvous

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast deine Gedanken nicht bei der Arbeit. (7)

 

Rennbahn

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (zum Wettrennen) sehen oder betreten: deine Wünsche werden in weite Ferne rücken;

  auch: man sollte sich in acht nehmen, daß das Geld einem nicht zwischen den Fingern zerrinnt;

  auch: es dürfte mit manchen Aufregungen in den nächsten Wochen zu rechnen sein; (55)

- ein rasantes miterleben: man muß sich vor übereilten Entschlüssen hüten;

  auch: unbedachte Äußerungen werden allergrößten Ärger machen.

(europ.) : - im Hintergrund bestehen erhebliche Schwierigkeiten, die man mit Gewalt lösen möchte;

  auch: Vergnügen und Wohlstand sind für einem die steten Begleiter;

  die Moral wird jedoch von den engsten Freunden in Frage gestellt;

- sehen: in einer Angelegenheit gilt es aufzupassen, daß einem ein anderer nicht zuvorkommt;

  man wird mit mancher Aufregung in den nächsten Wochen rechnen müssen;

  auch: kann vor Vermögensverluste durch Spekulationen warnen;

- grünen Rasen sehen: interessante Angelegenheiten werden einem fesseln;

- bei einem Rennen mitmachen: man wird einen Anschluß verpassen.

(ind.    ) : - sehen: dein Vermögen nimmt ab.

(Siehe auch "Jockey", "Pferde")

 

Rennen

Assoziation: - schnelle Bewegung; Flucht; Freude an körperlicher Betätigung.

Fragestellung: - Was bewegt mich?

Psychologisch:

Rennen (sehen oder selbst laufen) verdeutlicht, wie man sich im Leben behauptet. Gewinnt man ein Rennen, deutet das auf Selbstvertrauen hin. Sieht man sich selbst rennen, kann das Ängste und Minderwertigkeitsgefühle anzeigen. Im Traum ist es mehr ein Hinterherrennen, was auf eine im Wachleben verpaßte Gelegenheit hinweist, die man im nachhinein doch noch nutzen möchte. Ist man im Traum außer Atem geraten? Man rennt und rennt und rennt - und wacht dann meistens (schweißgebadet) auf: ein typischer Streßphasentraum, der das Tempo der Tagesaktivitäten aufnimmt, weiterspinnt und verarbeitet. Vielleicht auch als Hinweis zu deuten, daß man sich von den eiligen Abläufen, die man sich selbst "antut", langsam "verfolgt" fühlt, man ist ständig "gehetzt und atemlos" unterwegs. Ausspannen!

Volkstümlich:

(arab. ) :  - selbst: du wirst Hindernisse überwinden;

- sehen: versäume nicht deine Arbeit;

- zuschauen: man kann alle Hindernisse überwinden, wenn man mit seinen Kräften sparsam umgeht. (77)

(europ.) : - allgemein, sehen: hüte dich vor Übereilungen;

- Pferde- oder Autorennen: man wird sich in einer Sache schnell entscheiden müssen, sonst verpaßt man eine Chance;

- einem zusehen: wenn man all seine Kräfte gut einteilt, wird man die kommenden Hindernisse überwinden können;

- teilnehmen: andere werden einem den Erfolg streitig machen; man wird in einer Sache den Anschluß verpassen;

- gewinnen: man wird seine Konkurrenten überwinden.

(ind.    ) : - selbst: du wirst auf dem Weg zu deinem Glück noch auf einige Hindernisse treffen.

(Siehe auch "Laufen")

 

Rennkuckuck

Medizinrad:

Schlüsselworte: Stark; ausdauernd; Geschwindigkeit; Mut; Magie; Verwirrung bezüglich der Richtung.

Beschreibung: Der Rennkuckuck, ein beliebtes Symbol im Südwesten der Vereinigten Staaten, ist ein Vogel mit langem Schwanz und kurzen runden Flügeln, die es ihm nicht gestatten, besonders hoch zu fliegen. Daher hält sich der Vogel zumeist am Boden auf und rennt gerne und sehr schnell mit nach vorne ausgestrecktem Kopf und dem übrigen Körper in einer parallelen Haltung zum Boden. Rennkuckucke leben meist in den Steppengebieten, in denen auch der Nordamerikanische Beifuß wächst, obwohl sie manchmal auch in etwas höher gelegenen Regionen vorkommen. Die Zehen des Rennkuckucks sind so gestaltet, daß sie den Abdruck eines x im Boden hinterlassen, der die Feststellung Schwermacht, in welche Richtung ihr Lauf führte. Die Vögel verfügen über große Kraft und Ausdauer. Sie sind mutig genug, um sich auch mit Klapperschlangen anzulegen. Sie gelten als Nachrichtenüberbringer zwischen Magiern.

Allgemeine Bedeutung: Wachsende Kraft und Ausdauer; Wissen um deinen Mut; das, wogegen du dich stellst und wofür du dich einsetzt.

Assoziation: Das Kuckucksei – einer, der erst seine Eier in fremde Nester legt und sich dann davonmacht, ohne zu seiner Tat zu stehen.

Transzendente Bedeutung: Eine Kreuzung, eine Zeit, in der Geduld notwendig ist.

 

Rennplatz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Vermögensrückgang.

(europ.) : - fröhliche Gefährten, jedoch Gefahr von Verlust durch schlaue Praktiken.

(Siehe auch "Reitbahn")

 

Rennschlitten

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (einen leichten Schlitten) sehen: eine unerwartete Mitteilung bekommen;

- darin fahren: du bist zu ungeduldig.

 

Rennschuhe

Psychologisch:

Orangefarbene Rennschuhe können Bewegung hin auf ein künftiges Ziel darstellen Sie können mit einem Vorhaben verbunden sein, daß kurz vor der Vollendung steht.

(Siehe auch "Farben"; "Schuhe")

Rennstall

Volkstümlich:

(europ.) : - einen sehen mit befürwortenden Hintergrundgefühl: man hat Chancen im Glücksspiel;

- einen sehen oder besitzen mit warnenden Hintergrundgefühl: bedeutet gewagte Unternehmen oder Spekulationen.

 

Rente

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sorge dich nicht um dein Alter, es wird glücklich sein. (61)

(europ.) : - beziehen: verheißt die Erfüllung einer langgehegten Hoffnung; Freunde werden einem bei der Arbeit helfen;

- wird der Antrag auf Rente abgelehnt: man wird in einem Unternehmen erfolglos sein und den Verlust einer

  Freundschaft erleiden.

(Siehe auch "Pension")

 

Rentier

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: man wird dich verfolgen.

(europ.) : - steht für Pflichterfüllung und treue Freundschaft auch in schwierigen Zeiten;

- einen Rentierschlitten fahren: kann auf qualvolle Stunden deuten, in denen einem jedoch Freunde zur Seite stehen.

(Siehe auch "Tiere")

 

Rentmeister

(Vorsteher einer Dienststelle für Kassenverwaltung und Rechnungsführung)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Geldeingang und Gewinn. (73)

 

renommieren (Siehe "prahlen")

 

reparieren

Assoziation: - Arbeit an etwas, das Schaden gelitten hat.

Fragestellung: - Welchen Schaden bin ich zu reparieren bereit?

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du stehst vor der Entscheidung. Es ist nichts mehr zu retten. Gib es auf. (99)

 

Report (Siehe "Rapport")

 

Reporter

Volkstümlich:

(europ.) : - einen sehen oder mit einem sprechen: man wird einen einflußreichen und wohlwollenden Protektor finden.

 

repräsentieren

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst eine neue Aufgabe erhalten. (60)

 

Reptilien

Psychologisch:

Im Traum erscheinende Reptilien stehen im Zusammenhang mit den elementaren und instinktiven Reaktionen des Menschen. Durch Reptilien im Traum werden Urtriebe, wie Nahrungssuche, sexuelle Bedürfnisse und so fort, vor allem dann zum Ausdruck gebracht, wenn der Träumende diese nicht ohne weiteres akzeptieren kann. Reptil deutet auf Besonnenheit und Kaltblütigkeit, vielleicht aber auch auf übersteigertes Mißtrauen und Gefühlskälte hin. Macht über ein Krokodil zu haben, kann auf die Furcht des Träumenden vor seiner aggressiven Seite hinweisen.

Spirituell:

Wenn der Träumende lernt, seine Grundtriebe und seinen Umgang mit ihnen zu verstehen, kann er eine solide Basis schaffen, auf der spirituelle Entwicklung möglich ist.

Volkstümlich:(arab. ) :  - Verfolgung durch Feinde; hüte dich vor Falschheit und List; (88)

  auch: man wird bald mit einer großen Arbeitsleistung konfrontiert werden;

- eins töten: es steht ein unerwarteter und unerwünschter Besuch ins Haus;

- sich selbst in Gestalt eines sehen: man wird sich in einer beruflichen Frage durchsetzen,

  sollte jedoch danach trachten, sich selbst treu zu und man selbst zu bleiben.

(europ.) : - verkünden Kummer und heimliche Feindschaft;

- von einem angegriffen werden: man muß mit gewaltigem Ärger rechnen;

- eins töten: man wird letztlich siegreich aus einer Sache hervorgehen;

- erwacht ein todgeglaubtes wieder zum Leben: unerfreuliche Angelegenheiten kommen erneut mit verstärkter Feindseligkeit auf;

- einem nichts tun: man leidet zwar unter Hohn und Spott, nimmt aber keinen ernsthaften Schaden;

- Begegnen einer jungen Frau im Traum verschiedene Reptilien, bürdet ihr das Schicksal diverse Ärgernisse auf.

  Ihr Liebster schaut anderen Frauen nach. Wird sie von einem Tier gebissen, könnte ihr eine Rivalin den Mann ausspannen.

(ind.    ) : - habe keine Furcht, du wirst immer gute Menschen finden.(Siehe auch "Krokodil", "Schlangen", "Tiere", usw.)

 

requirieren (beschlagnahmen)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du achtest nicht den Besitz anderer. (51)

Ressourcen

Psychologisch:

Die Ressourcen dieser Welt reichen für alle, aber nicht für die Gier Weniger!!!!

 

Reseda

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Resedablüte: du bekommst eine Liebesbotschaft. (42)

(europ.) : - diese Blütenpracht ist ein sehr glückverheißendes Omen und bedeutet großes Glück.

(ind.    ) : - (wohlriechende Gartenpflanze): Glück in der Liebe.

 

Reserve

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast eine glückliche Zeit. Vergiß nicht, daß das Leben nach einem Aufwärts ein Abwärts bringt,

  und sei kein Verschwender an Kraft, Liebe und Vermögen. (81)

 

Reservoir

Volkstümlich:

(europ.) : - mit frischem Wasser gefüllt: gutes Omen des Überflusses in der Zukunft.

 

Residenz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Glück und Friede im Heim. (64)

(ind.    ) : - sehen: Glück.

 

Respekt / Respektbezeigungen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast dich daneben benommen, mach es wieder gut. (78)

(europ.) : - machen: du wirst in deiner Stellung sinken;

- empfangen: du wirst von jemanden willkommen geheißen werden.

 

Rest

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast noch eine letzte Möglichkeit, dein Glück zu machen. (44)

 

Restaurant

Assoziation: - Ort des Nährens; Wahlmöglichkeiten.

Fragestellung: - Was möchte ich bestellen?

Psychologisch:

Wo im Traum für unser leibliches Wohl gesorgt wird, haben wir im Wachleben einen seelischen Notstand zu beseitigen. Das Restaurant ist im Traum wie in der Wirklichkeit ein Ort, der wegen der Entspannung, Geselligkeit und Abwechslung aufgesucht wird. Im Traum ist es ein Zeichen für die Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit des Träumenden. Manchmal warnt es allerdings auch vor zuviel Oberflächlichkeit und Vergnügungssucht, die uns im bewußten Leben eine Menge Zeit und Geld kosten. Es kann aber auch den Wunsch des Träumenden widerspiegeln, seine Kontaktschwierigkeiten zu überwinden und mit Einsamkeitsgefühlen und Hemmungen besser zurechtzukommen. Der Träumende hat Angst, allein zu sein, will aber zugleich niemanden zu stark in seiner Privatsphäre eindringen lassen. Ein öffentlicher Ort erlaubt den erwünschten Kontakt, doch kann der Träumende hier den Grad der Vertrautheit selbst bestimmen. Jeder Ort, an dem es Essen gibt, steht auch in Zusammenhang mit dem Wunsch nach emotionaler Zuwendung. Vielleicht bemerkt der Träumende, daß er mit der Person, die er ausführt, gerne eine Beziehung eingehen möchte. Wichtig ist auch die Art des Restaurants, in der sich der Träumende, gegebenenfalls mit anderen Personen aufhält. Die Atmosphäre im Traumrestaurant kann den Zustand der Gefühle enthüllen. Eine gesunde oder elegante Umgebung zeigt Zufriedenheit mit dem Leben an, während ein Restaurant mit gedämpftem Licht schlechter Bedienung und mittelmäßigem Essen das Bedürfnis nach Inspiration oder persönlicher Befriedigung andeuten kann, die derzeit im Leben fehlt. Hinweise auf weitere Deutungsmöglichkeiten ergeben sich aus dem Traumzusammenhang.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert ein Restaurant im Traum das Bedürfnis, zu einer bestimmten Gruppe von Menschen zu gehören, mit denen man Gewohnheiten und Überzeugungen gemeinsam hat.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: teure Vergnügen; auch: du hast zu Hause Streit und Verdruß; (70)

- in einem sitzen: man möge einmal überlegen, ob man nicht zu genießerisch ist oder zu kostspielige Freunde hat; (19; 51)

- sich in einem sitzen sehen: man wird bald einen guten Freund oder Bekannten begegnen.

(europ.) : - eines sehen: kündet ein Wiedersehen mit Bekannten an; auch: neue Freundschaften schließen können,

  mit denen man viel Spaß haben wird;

- sich in einem befinden: warnt vor Liederlichkeit und leichtsinnigem Lebenswandel,

  stellt ein Vergnügen in Aussicht, bei dem man nicht auf seine Rechnung kommt;

- in einem verkehren: deutet auf häuslichen Unfrieden hin; man ist ein wenig genußsüchtig;

- andere bei der Mahlzeit in einem beobachten: bedeutet schlechte Gesundheit;

- selbst dort speisen: kleinere Vergnügungen mit neuen Freunden; man sehnt sich nach sozialen Kontakten.

(ind.    ) : - gib nicht zu viel Geld aus.

(Siehe auch "Alkohol", "Cafe", "Gasthaus", "Hunger", "Nahrungsmittel", "Musik", "Tanz")

Restaurateur

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder sprechen: achte auf alle deine Schritte.

 

Rettung / retten

Psychologisch:

Die Rettung aus einer bedrohlichen Situation, die uns das Traumbild zeigt, kann durchaus auf eine Gefahr im Wachleben aufmerksam machen, ebenso auf eine Krankheit, die im Anzug ist. Wird der Träumende in seinem Traum von einem ihn bekannten Menschen gerettet, ist dies ein bedeutsames Bild, denn er steht hinfort in der Schuld des Retters. Ist es der Träumende, der einen anderen Menschen rettet, den er kennt, dann ist dies ein Hinweis darauf, daß er eine Beziehung mit demjenigen wünscht. Retten wir einen unbekannten Menschen, können wir hingegen frohgelaunt sein, denn wir werden vielleicht für eine besondere Leistung belohnt oder ausgezeichnet. Hat der Träumende andere Menschen in Gefahr gebracht, dann ist es seine Aufgabe, sie zu retten. Er kann dann Edelmut und Tapferkeit beweisen, was ihm ein gutes Gefühl gibt und ihm Macht verleiht. Der Ritter der die Jungfrau rettet, steht für die Vorstellung von der unberührten Frau, die vor ihrer eigenen Leidenschaft bewahrt wird. Rettung kann auf Angst deuten, aber auch eine reale Gefahr ankündigen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene wird Rettung im Traum allgemein als die Erlösung "verlorener Seelen" verstanden, egal, ob sie sich diesseits oder jenseits der Schwelle des Todes befinden.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - selbst: Achtung vor Verkehrsunfall, auch Gefahr im Geschäft; (82)

  auch: man braucht eine entscheidende Hilfe, um durch eine Krise hindurchzukommen;

- jemanden aus einer Gefahr: Großartiges ausführen;

- sich bei der Rettung eines Menschen sehen: man kann gewiß sein, ein Aufgabe sozialer Art zu haben; (10)

- sich selbst: deine Anstrengungen werden belohnt.

(europ.) : - Angsttraum; erhöhte nervöse und kranke Bereitschaft, die zur Vorsicht mahnt;

- gerettet werden: Warnung und Befreiung aus drohender Gefahr, besonders Unfall, auch wenn man diese Gefahr

  z.Zt. noch nicht erkennen sollte; man wird fachmännische Hilfe brauchen, um eine Krise zu bewältigen;

- vor dem Ertrinken gerettet werden: ein schlechtes Omen; man vermeide Seereisen;

- jemanden: man hat eine soziale Aufgabe zu bewältigen und sollte dies bald tun;

  verheißt Dank, Anerkennung oder Belohnung; Segen im Geschäft;

(ind.    ) : - jemanden: du wirst in deinem späteren Leben Ehre und Ansehen genießen.

 

Rettich

Psychologisch:

Rettich kann auf verdrängte sexuelle Bedürfnisse hinweisen. Oft verspricht er aber, daß man sich vor einer Krankheit erholen oder nach einem Verlust wieder neue Erfolge erzielen wird.

Artemidoros:

Alles Gemüse, das einen übelriechenden Atem verursacht, wenn man es gegessen hat, bringt Verborgenes zutage und weckt Haß gegen die Hausbewohner.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Man hat gesundheitlich eine Auffrischung nötig. Aber auch seelisch könnte dies auf eine Aktivierung hindeuten,

  nachdem man sich zu sehr hängen ließ. (27)

- kaufen: du willst deine Feinde ärgern; (13)

- essen: du verträgst eine scharfe Zurechtweisung; (70)

- schälen: wenn du Kritik übst, nimm deinen Worten jede Schärfe. (9)

(europ.) : - man wird wieder zu Kräften kommen;

- sehen: du wirst dich zum Zorn reizen; die Erwartungen werden sich erfüllen;

- in einem Beet wachsen sehen: ist ein glückverheißendes Omen; Freunde werden außergewöhnlich nett zu einem sein und die

  Geschäfte werden gedeihen;

- essen: man wird dich zum Zorn reizen; auch; man wird wegen der Gedankenlosigkeit eines Menschen in der Nähe etwas leiden;

- schälen: du wirst verspottet.

(ind.    ) : - Träumt einer, er esse Rettich, wird er ein winziges Vermögen erwerben, das keinen Nutzen bringt,

  bei den Leuten als Lügner und Bösewicht gelten und wegen des üblen Geruchs beim Aufstoßen verhaßt sein.

- Träumt der Kaiser, man bringe ihm Rettiche, wird er in Kürze so viele schlechte Nachrichten erhalten,

  wie man ihm Rettiche gebracht hat; ein gemeiner Mann wird einen Prozeß auf den Hals bekommen.

- Dünkt es den Kaiser, man tische ihm Rettiche auf, wird er wegen einer schlimmen Order seine Räte

  zusammenrufen, ein niedriger Mann wird Zank und Streit zu Hause haben.

- Sät oder pflanzt einer Rettiche, wird er Übles tun, andere verleumden und schmähen.

(Siehe auch "Radieschen")

 

Rettungsboot

Psychologisch:

Der Traum von einem Rettungsboot könnte ein Hinweis sein, daß der Träumende meint, befreit werden zu müssen - vielleicht von der eigenen Dummheit oder von Umständen, die er nicht kontrollieren kann. Befindet sich der Träumende am Steuer des Rettungsbootes, hat er sein Leben im Griff, muß jedoch vielleicht darüber nachdenken, wie er anderen Menschen seine Hilfe anbieten kann. Weil ein Rettungsboot ein gewisses Maß der Hingabe von den Besatzungsmitgliedern verlangt, soll der Träumende möglicherweise darauf aufmerksam gemacht werden, daß er in seinem Leben selbstlose Hingabe üben muß. Vielleicht werden mit dem Traum auch Geschicklichkeiten hervorgehoben, die er benötigt, um sich durch die Schwierigkeiten im Leben zu navigieren. Weil das Meer im Traum tiefe Gefühle symbolisiert, kann das Rettungsboot den Träumenden vielleicht dabei unterstützen, besser mit seinen Gefühlen umzugehen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene signalisiert das Rettungsboot im Traum, daß der Träumende nur durch mehr Wissen und durch größere Weißheit "gerettet" werden kann.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Denk nicht nur an dich und man wird es dir danken. (90)

(europ.) : - sehen: die Freunde werden sich auf einen verlassen können;

- in einem sitzen: man wird einem drohenden Übel entkommen;

- ein sinkendes: Freunde werden einem Leid zufügen;

- in einem allein auf hoher See sein: steht für Sorgen, an denen die Freunde einen gewissen Anteil haben;

  wird man gerettet: man wird ein großes Unheil gut überstehen;

    - eins an Land ziehen: man muß mit Schwierigkeiten rechnen.

(Siehe auch "Boot")

 

Rettungsring

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bist in großer Gefahr, aber ein guter Freund hilft. (17)

(europ.) : - Kein gutes Omen! Es werden Schwierigkeiten auftreten, die für alle Lebensbereiche Folgen haben werden.

 

Rettungswagen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Bald ist eine Kindstaufe fällig. (16)

(europ.) : - Rettungswagen kündigt an, daß man für seine Anstrengungen keine Anerkennung und Belohnung finden wird.

(ind.    ) : - fahren sehen: du erntest nur Undank von den Mitmenschen.

 

Reue

Psychologisch:

Wenn jemand im Traum etwas bereut, sollte er ehrlich gemeinte Ratschläge auch befolgen, dann wird er aus einer unangenehmen Lage einen Ausweg finden.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - empfinden: dein Schamgefühl wird verletzt werden; auch: du hast zu wenig überlegt, nun hast du den Schaden. (13; 16)

(europ.) : - bedeutet erfreuliches Zusammenkommen mit Freunden; die Brautwerbung wird freudig angenommen werden;

- empfinden: gilt für Nachteile, die man sich durch Handeln und Tun zuziehen wird;

- etwas bereuen: wenn man die ehrlichen und gutgemeinten Ratschläge eines Menschen befolgt, wird man in

  einer unangenehmen Lage den richtigen Ausweg finden;

- die Reue oder das Opfer eines anderen: weist auf Vernachlässigung von Aufgaben hin, durch die man selbst

  oder Freunde gedemütigt werden;

- Eine Frau wird vor einer bevorstehenden Enttäuschung gewarnt.

 

Reuse

Volkstümlich:

(europ.) : - begib dich auf keinem Fall auf verbotene Wege.

(ind.    ) : - du sollst die Gesetze deines Landes achten.

 

Revanche

Volkstümlich:

(arab. ) :  - im Spiel: Streit und Verdruß. (80)

(Siehe auch "Rache")

 

Revier

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Einbruchsgefahr in Liebe und Ehe. (94)

 

Revision (Siehe "Prüfung")

 

Revolution

Psychologisch:

Revolution ist eine radikale und gewaltsame Veränderung der Zustände. Mit der Revolution im Traum rebelliert das Unbewußte gegen einen bewußten Zustand, der dringend nach Veränderung verlangt. Eine persönliche Eigenschaft, die man rasch und radikal ablegen muß? Oder muß privat oder beruflich etwas verändert werden? Sie kann auch eine Veränderung darstellen, die durch eine seelisch-geistige Entwicklung in Gang kommt. Meist fordert sie erhebliche Opfer, wobei der Ausgang ungewiß ist. Man sollte aus anderen Symbolen lesen, welcher Art die Gründe für den Aufstand sind. Der Ursprung und die treibende Kraft von Revolutionen ist bekanntlich großer Zorn. Der Traum möchte einem also vermutlich auch dazu anfeuern, dem aufgestauten Ärger ein Ventil zu verschaffen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bist zu gutmütig, das reizt deine Feinde zu neuen Schändlichkeiten. (77)

(europ.) : - eine sehen: kündet plötzliche und unerwartete Ereignisse an, die störend in den geregelten Lebensgang

  eingreifen; als Warntraum die Ankündigung von großen politischen Ereignissen, Unruhen usw.

- mitmachen: bedeutet, daß man mit Gewalt gar nichts erreichen wird; man ruft Störungen des geregelten

  Lebensganges durch selbst vom Zaun gebrochene Streitigkeiten hervor.

(Siehe auch "Rebell")

 

Revolver

Psychologisch:

Revolver warnt oft davor, in einer Angelegenheit etwas erzwingen zu wollen. Zuweilen deutet er an, daß man längst zu einem Ergebnis gelangt wäre, wenn man mehr Entschlossenheit und Tatkraft an den Tag gelegt hätte. Sein Magazin, ob voller Patronen oder leergeschossen, weist entsprechend auf die Potenz und die Leistungsfähigkeit des Träumers hin.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst deine Feinde besiegen; auch: du wirst den Dieb deiner Ehre fassen; (60)

- sich selbst mit einem sehen: man sollte behutsam sein, damit man sich am Ende nicht selbst kampfunfähig macht. (78)

(europ.) : - gilt als ein Äquivalent zu kühnem Mut, womit wir manche Gefahr überwinden werden;

- sehen: man versucht, eine Sache mit Gewalt durchzusetzen;

- einen halten: mahnt zur Vorsicht, man sollte jetzt behutsamer sein, sonst macht man sich selbst kampfunfähig;

- von einem bedroht oder beschossen werden: durch den Gewaltstreich eines anderen

  oder durch ein plötzliches Ereignis wird man Schaden oder Verluste erleiden;

- damit auf jemanden zielen: man wird in einer Angelegenheit ganz sicher den kürzeren ziehen;

- selbst mit einem auf jemanden schießen: in einer Sache wird man den kürzeren ziehen;

- Wenn eine junge Frau ihren Liebsten mit einem Revolver sieht, dann wird sie sich von ihm trennen.

(ind.    ) : - besitzen: du könntest deine Feinde schon lange besiegt haben, aber du bist zu langsam.

(Siehe auch "Pistole", "Waffe")

 

Rezept

Assoziation: - Formel; Muster.

Fragestellung: - Was lerne ich zu tun oder zu produzieren?

Psychologisch:

Träumt man von einem Rezept, das einem der Arzt gab, dann kann das ein Rat sein, wie man eine spezielle Situation korrigieren oder beeinflussen kann. Man hat eine gründliche Überprüfung seiner charakterlichen Schwächen nötig und sollte sich nichts mehr darüber vormachen. Nach alten Traumbüchern soll es eine falsche Nachricht ankündigen. Teilweise zeigt es auch, daß man einen Mittelweg zwischen widerstehenden psychischen Inhalten suchen sollte oder sich vor einem einfachen Patentrezept zur Scheinlösung von Problemen hüten muß. Im Traum beinhalten Rezepte oft einen Hinweis auf real wirksame Heilmittel, die man gerade gut gebrauchen könnte - oder auf andere "heilsame Dinge", die das Lebensgefühl steigern könnten. Kochrezepte im Traum sind ein Zeichen für gute Lebensrezepte, nach denen wir uns richten sollten. Man kann die empfohlenen Verhaltensweisen oft aus den Symbolen ablesen, die in den Traumrezepten enthalten sind.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - man will dich betrügen; (61; 90)

- eines lesen: man wird bald eine bestehende Not gemildert sehen;

- selbst jemandem eines verschreiben: man meint es mit jemandem gut und möchte ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen.

(europ.) : - man sollte einer Krankheit eher vorbeugen als sie heilen; man wird falsche Nachrichten erhalten;

  auch: eine schöne Zeit liegt vor einem; sei auf der Hut vor anderen Menschen außer den vertrauten Freunden;

- erhalten: man sollte eine ehrliche Überprüfung der eigenen Charakterschwächen vornehmen.

(ind.    ) : - bekommen: du wirst falsche Nachrichten erhalten.

(Siehe auch "Kochen")

rezitieren

Volkstümlich:

(europ.) : - gesellschaftliche Popularität und eine glückliche Ehe.

 

Rhabarber

Volkstümlich:

(arab. ) :  - auf Leid wird Freude folgen; auch: eine süßsaure Liebesangelegenheit. (53)

(europ.) : - wachsen sehen: man darf in naher Zukunft mit angenehmer Kurzweil rechnen;

- mit ihm umgehen: bedeutet eine feste Freundschaft mit einem früheren Feind;

- gekochter: wird man einen Freund verlieren;

- essen: bedeutet Ärger am Arbeitsplatz.

 

Rheinkiesel

Volkstümlich:

(europ.) : - verheißen für eine kurze Zeit Vergnügungen und Gunst;

- Träumt eine junge Frau, daß sich ein vermeintlicher Rheinkiesel als Diamant erweist,

  wird sie überrascht sein, daß eine unwichtige Tat sich als Glücksgriff herausstellt.

 

Rheumatismus

Psychologisch:

Rheumatismus (der Gelenke oder Muskeln) kann auf eine Selbstbeschränkung hinweisen. Oft kommen darin aber unterdrückte Enttäuschungen, Ärger oder Verbitterung zum Ausdruck, die man bewußt verarbeiten muß.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Unsichtbare, schleichende Feindschaft vergiftet dir das Leben. Abwarten. (90)

(europ.) : - kündigt eine neue Bekanntschaft an, die dir sehr bald lästig fallen wird,

  doch du wirst diese nur sehr schwer wieder abschütteln können;

- darunter leiden: ein neuer Ausblick auf einen neuen Lebensabschnitt, in dem sich vieles für einem zum Guten verändern wird;

  auch: unerwartete Verzögerung bei der Durchführung der Pläne;

- andere darunter leiden sehen: es gibt Enttäuschungen.

(ind.    ) : - haben: du hast einen Menschen um dich, den du sehr schwer abschütteln kannst.

 

Rhinozeros

Psychologisch:

Dieses Tier zeigt zwar rein äußerlich Macht und Autorität, doch die innere Veranlagung stimmt mit der imposanten Erscheinung nicht überein. Das kann auch bei einem selbst gemeint sein, oder man fühlt sich einem anderen unterlegen, der auf einem wie ein Rhinozeros wirkt. Dieses Geltungsbedürfnis oder Minderwertigkeitsgefühl kann im sexuellen Bereich ein Problem sein, das es zu lösen gilt. Das Horn des Tiers kann auf Angst vor Impotenz hinweisen. Die Erscheinung eines solchen Tieres ist allgemein Mahnung und Lehre zugleich, in der Verfolgung seiner Ziele nicht blindwütig drauflos zu stürmen, sondern umsichtiger vorzugehen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du solltest ein Spielchen wagen. Gewinn ist sicher. (3; 79)

(europ.) : - verkündet unbewußte Geisteskräfte, die man zur rechten Zeit und richtig anwenden soll, dann wird man auch Erfolg haben;

  Erfolg in geschäftlichen Belangen, jedoch Verzögerungen und Enttäuschungen für Verliebte;

- sehen: eine Mahnung, in den Zielen nicht blindwütig drauflos zu stürmen, sondern den Verstand einzusetzen;

- für Männer: Wunsch nach Potenzsteigerung.

(ind.    ) : - sehen: du hast großes Glück.

 

Rhododendron

Volkstümlich:

(arab. ) :  - (Zierpflanze): du wirst verlorene Sachen wiederfinden.

 

Rhythmus

Psychologisch:

Haben Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden, oder fühlen Sie sich vom hektischen Rhythmus anderer gehetzt? Im Traum ist er häufig das Sinnbild für Zeitrhythmen, denen man sich anpaßt oder die man einhalten sollte.

(Siehe auch "Musik")

 

Ribisel (Siehe "Johannesbeere")

 

Richter

Assoziation: - Fällen einer Entscheidung; Weisheit oder Verurteilung.

Fragestellung: - Welche Entscheidung bin ich zu treffen bereit? Welcher Teil von mir ist klug und weise?

Psychologisch:

Richter steht oft für inneren Ausgleich und einen hoch entwickelten, vielleicht übersteigerten Gerechtigkeitssinn. Im Einzelfall verspricht er, daß man den gerechten Lohn (das kann aber auch eine Strafe sein) erhalten wird. Er legt unsere Worte im Traum ganz anders aus, als wir sie gemeint haben. Deshalb ist Vorsicht geboten: Man sollte im Wachleben nichts Unbedachtes sagen und schon gar nicht einen Vertrag unterschreiben, dessen Text mitsamt dem Kleingedrucktem man nicht zweimal langsam und gründlich durchgelesen hat. Der Träumende muß überprüfen, ob das, was er gemacht hat, wirklich in Übereinstimmung mit seinem wahren Wesen steht. Auch Schuldgefühle, die sich auf eine ganz bestimmte Person beziehen, können bewirken, im Traum vor einem Richter zu stehen. In diesem Falle sollte sich im Traum ein Hinweis finden lassen. Wer war der Richter oder Staatsanwalt? Oder war einfach nur sonst jemand im Gerichtssaal, der sich speziell für Ihren Fall interessierte? Vielleicht ist man in seinem Traum von der Gesellschaft insgesamt verurteilt worden? Dies ist sehr wahrscheinlich, wenn der Richter eine berühmte Persönlichkeit war (z.B. ein bekanntes Fernsehgesicht).

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Träumt einer, er sei zum Richter ernannt worden, wird er dem Pharao in allen Regierungsgeschäften

  ein zuverlässiger Ratgeber sein.

- Nimmt das Volk seine Urteile beifällig auf, wird er sich dessen Haß zuziehen.

- Dünkt es einen, als wenn er in seinen Urteilen die Peitsche zu kosten gebe, wird er vom Pharao den Oberbefehl

  über das Kriegsvolk und Entscheidungsgewalt über Ämter und Ehren erhalten.

  Sieht er sich zum Richter über die Hofbeamten Pharaos bestellt, wird er höchstes Ansehen gewinnen.

- Träumt einem, er sei Richter und sterbe, wird er lange leben, aber seinen Glauben verlieren.

  Schüttelt ihn heftiges Fieber, wird er auf unehrliche Weise sich bereichern,

  hat er einen kranken Magen, in Gefahr und Armut geraten.

- Träumt ihm, seine Hände seien länger geworden, werden seine Knechte Macht und Ansehen erlangen.

  Sieht er sich halb ergraut, wird er höhere Ehren erreichen, als er besitzt.

  Sind seine Füße länger, kräftiger und fester geworden, wird er lange leben und schwerreich werden.

- allgemein sehen oder sprechen: in geordnete Verhältnisse versetzt werden;

  die Vernunft und das Recht werden siegen; (55)

  auch: man wird eine äußerst schwierige Aufgabe mit weitreichenden Konsequenzen zu bewältigen haben;

  auch: man hat in nächster Zeit seine Worte und Handlungen sorgfältiger zu bedenken;

  auch: man wird gemahnt, sich nicht zu vorschnellen Urteilen hinreißen zu lassen;

  auch: warnt vor Selbstüberschätzung und Größenwahn;

- selbst sein: man möchte selbst Einfluß auf seine Mitmenschen ausüben;

- sich als solchen sehen: man möge seine Entscheidungen sehr sorgfältig durchdenken, bevor man sie ausführt. (21)

(pers. ) :  - Träumt jemand, er übe das Amt des Richters aus und die Leute nähmen seine Urteile beifällig auf,

  wird er zum Ratgeber des Kaisers aufsteigen und sich dessen Achtung erwerben.

- Sitzt einer auf dem Richterstuhl, hält aber nicht Gericht, wird er nach Ruhm trachten und Ruhm vom Kaiser erlangen.

- Vor Gericht prozessieren prophezeit Ängste und Sorgen. Siegt der Träumende über seinen Gegner, wird er Ängste

  und Sorgen von sich werfen, unterliegt er aber, werden ihm persönliche Dinge, deretwegen er sich den Kopf zerbricht,

  nicht nach Wunsch geraten.

- Gerät einer mit dem Richter in Streit und versetzt ihm einen Schlag mit dem Schwert, wird er einem vornehmen Herrn

  dienen und dessen Wohlwollen gewinnen.

- Träumt ein Richter, er werde wegen seiner Amtsführung gerichtlich belangt, wird er lebensgefährlich erkranken.

- Dünkt es ihn, daß sein Amtssessel brüchig oder morsch geworden sei, droht die dadurch angedeutete Gefahr dem Kaiser.

- Schaut der Richter, daß seine Amtsrobe gestohlen, verbrannt oder völlig zerrissen ist, wird man ihn mit List und Tücke

  um Amt und Würde bringen.

- Wie immer er auftritt, stets teilt er Ihnen mit, daß Sie gegenwärtig äußerst schwierige Aufgaben von weitreichender

  Konsequenz zu bewältigen haben, was nur gelingen wird, wenn Sie beständig und unbeirrbar bleiben. Ebenso will er

  vor Selbstüberschätzung und Größenwahn warnen. Es gilt, alle Sinne zusammenzuhalten und alle Kräfte zu mobilisieren.

  (Mann+)

(europ.) : - einen sehen oder mit einem sprechen oder verhandeln: verheißt Erfolg und es ist Hoffnung vorhanden,

  daß man sein Recht finden wird; in nächster Zeit sollte man alles genau überlegen, was man sagt und tut,

  denn man wird sehr kritisch beobachtet; man sollte sich nicht zu übereilten Vorurteilen hinreißen lassen

  und seine Worte und Handlungen etwas sorgfältiger bedenken;

- es mit einem amtlich zu tun haben: eine eigene gute oder schlechte Handlung wird demnächst ihren gerechten Lohn finden;

- einem vorgeführt werden: Streitigkeiten werden durch rechtliche Schritte geschlichtet; Geschäfts- oder Scheidungsfälle können

  gigantische Ausmaße annehmen;

- sich mit ihnen streiten: Verluste;

- selbst als einer tätig sein: Belästigungen; man wird von zwei Wegen ausgerechnet den verkehrten wählen;

  man sollte sehr sorgfältig seine Entscheidungen überdenken.

(ind.    ) : - Träumt einer, er sei zum Richter über das Volk gesetzt, aber nicht fähig zu richten, wird er unter die Räuber fallen,

  falls er eine Reise macht. Ist er nicht auf Reisen, wird er in Elend und bitterste Armut geraten.

  Der Kaiser wird nach diesem Traum über seine Feinde siegen und ihnen die Stirn bieten.

- Dünkt es einen, der Richter ist, er richte mit anderen Maßen als den üblichen, wird er zu tieferer Weisheit

  und Erkenntnisse kommen.

- Träumt einer, er werde von einem unbekannten Richter gerichtet, bewahre er alles, was gegen ihn vorgebracht wurde,

  in seinem Sinn; der unbekannte Richter ist nämlich Gott.

- Träumt einer, er erzähle einem andern einen Traum, den er früher einmal gehabt, so bewahre er alles im Gedächtnis,

  was er von dem Betreffenden zu hören bekommt.

- sehen: du wirst treue Mitarbeiter haben;

- mit ihnen sprechen oder verhandeln: du wirst dein Recht finden.

(Siehe auch "Autoritätspersonen" unter "Menschen", "Gericht", "Prozeß", "Rechtsanwalt", "Waagschalen")

 

Richtfest

Psychologisch:

Beim Richtfest ist der Dachstuhl des Hauses fertiggestellt und der Rohbau beendet. In diesem Sinn deutet das Richtfest an, daß eine wichtige Grundlage für etwas Neues geschaffen wurde. Nun liegt es an, sich dem Innenausbau zuzuwenden, was zuviel bedeutet, wie, daß man sich um seine Emotionen und sein Innenleben kümmern muß.

 

Richtplatz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: empfindlich gerügt werden; auch: du wirst aufregende Tage erleben; (99)

- selbst darauf geführt werden: es wird dir ein ärgerlicher Streich gespielt;

- davon weggeführt werden: deine Feinde werden dir nichts anhaben.

(europ.) : - Richtplatz versteht man traditionell als Symbol für Ehre und Ansehen.(ind.   ) :  - sehen: Ehre und Ansehen werden dir zuteil.

 

Richtpreis

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Höre auch die Meinung anderer Leute. (67)

 

Richtschnur

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast deine Planung gut vorbereitet. Gewinn. (45)

 

Richtung

Psychologisch:

Unter den Richtungen im Traum verstehen wir: oben - unten, rechts - links, vorne - hinten, vorwärts - rückwärts, die Himmelsrichtungen usw. Diese Grundrichtungen geben die symbolische Ordnung des Raumes im Traum wieder. Dabei tritt der Gegensatz oben - unten häufig bei Treppen, Fahrstühlen, Straßen und Wegen auf. Rechts und links haben auch häufig mit Straßen und Wegen zu tun, bei denen man sich für eine Richtung entscheiden muß. Die vier Himmelsrichtungen kommen seltener im Traum vor, obwohl sie indirekt häufig einen Traum prägen. Bei jedem Platz und jeder Landschaft, von der Sie träumen, treten diese Richtungen auf, die sich oft nur Ansatzweise in einer Vierteilung bemerkbar machen. So träumte ein jüngerer Klient von einem großen Platz mit vielen Tauben. Als plötzlich ein Schuß zu hören war, flogen die Tauben in vier Richtungen fort. Erst bei genauerem Nachfragen erinnerte sich der Träumende, daß diese Richtungen in der Tat rechtwinklig zueinander standen. Was zeigen die unterschiedlichen Richtungen an? Es gibt im Traum immer eine linke und rechte Seite und oft auch ein Oben und Unten. Achten Sie immer darauf, wo das Traum-Ich herkommt und wo es sich hinwendet. Besonders deutlich werden die Seiten im Traum, wenn wir uns für eine Richtung entscheiden müssen, wie in der typischen Traumsituation, in der man an eine Kreuzung gelangt und sich dann nach rechts oder links wendet. Oder wenn man sich im Traum entscheiden muß, ob man nun ins Tal oder auf den Berg geht. Aber nicht nur in diesen Situationen spielen die unterschiedlichen Seiten eine Rolle, sondern auch bei jedem Traumgegenstand, der zwei oder mehr unterschiedliche Seiten aufweist. Sie sollten sich dabei immer fragen, von welcher Seite Sie sich angezogen fühlen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Warum hältst du deinen Plan nicht ein? Sei nicht so wankelmütig. (74)

(Siehe auch "Positionen")

riechen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: du hast ein feines Empfinden für die Gedanken anderer. (6)

- etwas Unangenehmes: Heimtücke erfahren;

- gute Gerüche: Angenehmes erfahren.

Riegel

Psychologisch:

Der Riegel symbolisiert im allgemeinen den Zugang des Träumenden zu seiner Persönlichkeit, den er sich selbst und anderen gewährt. Was im Traum verriegelt ist, wird uns im Wachleben verwehrt. Hat der Träumende selbst den Riegel vorgeschoben, möchte er vor der Umwelt sein wahres Gesicht verbergen. Die Tür, vor die ein Riegel geschoben wurde, umschreibt vielleicht eine Liebesangelegenheit, die uns verzweifeln läßt, oder wir finden nicht den gewünschten Anschluß. Schieben wir einen Riegel zurück, machen wir dagegen das Tor der Zukunft weit auf; wir werden Erfolge ernten, die wertbeständig bleiben. Auch ein Geheimnis, das man lüften wird, kann damit gemeint sein, wenn man den Riegel zurückschiebt. Ist er bereits offen, strebt der Träumende nach sozialen Kontakten und steht den Anforderungen des Lebens aufgeschlossen gegenüber.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: laß dich zur Vorsicht ermahnen, nicht in die Geheimnisse anderer Menschen einzudringen; (77)

- geschlossenen sehen: man sollte sich von alten Vorstellungen und Haltungen lösen und versuchen, die richtig wichtigen Dinge

  des Lebens zu erkennen;

- öffnen: man wird sich leicht von einem Menschen beeinflussen lassen, der mit Schmeicheleien Freundschaften erkaufen möchte;

- vorschieben: behalte dein Geheimnis für dich. (20)

(europ.) : - an einer Tür sehen: man sollte sich davor hüten, die Geheimnisse anderer Menschen aufzudecken, es würde einem viel Ärger

  und Aufregung bescheren;

- an der Zimmertür befestigen: man strebt fort und will woanders neu anfangen;

- selbst einen vorschieben: warnt vor allzu viel Offenherzigkeit anderen Menschen gegenüber und sollte das jetzt ändern;

- von einem anderen Menschen im Zimmer eingeschlossen werden: Zeichen kommender Schwierigkeiten;

  größtenteils aufgrund von Gier und Ichbezogenheit, möglicherweise sogar aufgrund von Unaufrichtigkeit von einem selbst.

- sich in einem verriegelten Zimmer befinden: es steht ein erfolgreicher Neuanfang kurz bevor;

- Hat ein anderer seine Tür verriegelt, wird man bald um Rat und Unterstützung gebeten werden.

(ind.    ) : - eisernen sehen: du wirst hinter ein Geheimnis kommen;

- ein Geschäft wird zu unerwartetem Abschluß kommen.

(Siehe auch "Tür")

 

Riemen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Prophezeien Festigkeit in deiner Handlungsweise. Die Möglichkeit liegt in deiner Hand, nutze sie aus. (70)

 

Riese

Psychologisch:

Die Märchen- und Sagengestalt ist manchmal der Übervater, der uns kuschen läßt, weil wir einfach nicht gegen ihn und seine Größe (sprich: Weisheit) ankommen. Im Kampf mit ihm ist nicht die Körperstärke oder der Geist von Bedeutung, sondern alleine die Tatsache, zur richtigen Zeit intuitiv die richtige Lösung zu finden. Dieses Traumbild weist also auf die Intuition hin, die mit dem Verstand zusammen, hilfreich ist. Sie stellen in Träumen häufig aber auch das Gefühl der Wut dar, besonders männliche Wut. Mit manchen Riesen ist nicht gut Kirschen essen; sie verkörpern dann häufig Gefühle, Triebe oder sexuelle Bedürfnisse, die so übermächtig werden, daß man sie nicht länger unterdrücken kann. Außerdem kann er Männlichkeit, Selbstwert- und Überlegenheitsgefühl anzeigen. Ein Traum in dem man ein Riese ist, ist typisch für Menschen mit erheblichen Minderwertigkeitsgefühlen. Sie halten sich für unbedeutend und glauben, daß ihre Mitmenschen mit Verachtung auf Sie herabsehen. Das versucht dieser Traum auszugleichen. Ist aber letzten Endes der falsche Weg, der Träumende muß daran arbeiten, sein Selbstwertgefühl zu stärken. Der Riese im Traum kann aber auch ein Hinweis sein, daß der Träumende mit den unterschiedlichen Gefühlen ins reine kommt, die er als Kind Erwachsenen gegenüber hegte. Erwachsene erschienen ihm damals riesengroß und auf irgendeine Weise angsterregend. Wird man von ihm verfolgt, soll das nach alten Traumbüchern den Erfolg in einer riskanten Angelegenheit versprechen. Riesen, die nur schattenhaft in einem Traumbild zu sehen sind, können auf Riesengeschäfte hinweisen, bei denen man Supergewinne machen kann.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der Riese im Traum eine ursprüngliche Form der Macht.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Bekämpfe deine Minderwertigkeitskomplexe, dann hast du Erfolg. (72)

- sehen: großartige Dinge erleben; verheißt gute Geschäfte, wenn man es versteht, sich einige Menschen zu Freunden

  zu machen, von denen dann Hilfe zu erwarten ist; (50)

- selbst einer sein: deine Wünsche übersteigen deinen Horizont.

(pers. ) :  - Zu träumen, man sei ein Riese, ist eine Warnung vor abenteuerlichen Unternehmungen, Selbstüberschätzung und Größenwahn:

  Der Träumende könnte im Begriff sein, einen nicht wieder gutzumachenden Fehler zu begehen. In jeder anderen Form von

  Riesen zu träumen heißt, daß der Betreffende seine Ängste überwinden kann, wenn er sich selbst unter Kontrolle hat. (Mann+)

(europ.) : - Ursymbol des Mannes; das Triebleben wird immer stärker;

- einen sehen: Geldgewinn und Glück in allen Unternehmungen; man wird größeren Erfolg erzielen; wenn es einem gelingt,

  Menschen zu Freunden zu machen, von denen man Hilfe erwarten kann, wird ein großes Geschäft sehr gut gelingen;

  auch: Ein Rivale tritt auf, der einem stärker erscheint, als er ist. Mit Gefühl und Verstand wird man ihn zu schlagen wissen.

- plötzlich vor einem auftauchend: es wird mit den Gegnern einen großen Streit geben;

- unterbricht er die Reise von einem: man wird von einem Feind überwältigt;

- von einem bedroht oder verfolgt werden: ein gewagtes Unternehmen wird glücken;

- einem zum Freund oder Helfer haben: verheißt einen großen äußeren Erfolg;

- läuft er vor einem weg: Gesundheit und Glück sind auf der eigenen Seite.

(ind.    ) : - sehen: nur in der Ferne hast du Glück;

- sein: Erbschaft.

(Siehe auch "Dämonen", "Engel")

 

Riesenrad

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: man wird für kurze Stunden in das Land seiner Träume geführt;

- mit einem fahren: eine schöne Hoffnung wird in ein Nichts zerrinnen.

 

Riff

Assoziation: - Gefahr oder Sicherheit vor verborgenen Emotionen.

Fragestellung: - Was verbirgt sich hinter meinen Gefühlen?

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: böse Vorbedeutung.

 

Rind

Psychologisch:

Rind deutet man meist als starke sexuelle Triebhaftigkeit oder Besitzgier.

Artemidoros:

Arbeitsrinder bringen allen Glück, während Rinder in der Herde wegen ihres Namen Aufregungen und üble Nachreden bedeuten.

(Boes = Rinder und periboeseis = üble Nachrede (von boe = Geschrei, Wirrwarr).)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - eines sehen: sei boshaften Personen gegenüber vorsichtig;

- viele sehen: gute Gewinnaussichten; (45)

- bedrohlich auf sich zukommen sehen: den Angriffen seiner Feinde preisgegeben sein;

- kaufen: die Geschäfte steigen; (60)

- verkaufen: Geschäftsverlust und Betrug. (91)

- schlachten sehen: deine Hoffnungen bleiben unerfüllt.

(europ.) : - Sexualsymbol der männlichen Kraft und intensiver Triebhaftigkeit;

- mit langen Hörnern und bösem Blick: verkörpern Feinde;

- ein oder mehrere Rinder auf der Weide sehen: Vergrößerung der Häuslichkeit; mahnt zur Dankbarkeit;

  bedeutet materiellen Aufstieg;

- eine Rinderherde sehen: kündigt erfolgreiche Geschäfte und verläßliche Freunde an;

- Rinder im Stall sehen: verheißt einen materiellen günstigen Hausstand;

- vor einen Wagen spannen: man wird durch harte Arbeit zu Wohlstand gelangen;

- im Gespann sehen: verspricht erfolgreiche Arbeit;

- ein wildes oder durchgehendes: eine größere Geldausgabe steht bevor;

- schwarze sehen: Zeichen für geschäftlichen Ärger;

- ein schwarzes mit großen Hörnern davonlaufen sehen: du hast mächtige Feinde;

- sich beim Viehtrieb sehen: Zeichen für harte Arbeit;

- im Schlachthaus: kündet materielle Verluste an;

- Schlachten man das Tier, wird man vor größeren Ausgaben und Verlusten gewarnt;

- Rindfleisch zubereiten oder essen: auf einem Gebiet, das einem sehr am Herzen liegt, sind Erfolge zu erwarten;

- gut im Futter stehende Rinder, die zufrieden auf einer saftigen Weide grasen: verheißen Wohlstand und Glück durch einen

  geistesverwandten Partner;

- magere, heruntergekommene sehen: es zeichnet sich ein Leben voller Mühen und Plagen ab,

  weil man alle Energie auf unliebsame Details verschwendet; man sollte sein Leben ändern;

- in wilder panikartiger Angst: man muß all seine Kraft aufbieten, um die Karriere in die richtige Richtung zu lenken;

- Kühe zur Melkzeit sehen: man wird großen Wohlstand erreichen; einer jungen Frau winken danach Liebesfreuden;

- Kühe mit prallem Euter melken: das Glück oder immenser Reichtum wartet auf einem; hat ein Kalb die Milch vorher

  getrunken: man könnte durch Nachlässigkeit die Liebste oder kostbares Eigentum verlieren;

- Kälber sehen: man wird hohes gesellschaftliches Ansehen und das Herz eines treuen Freundes gewinnen; in beruflicher

  Hinsicht sind hohe Verkaufserlöse zu erwarten; in beruflicher Hinsicht sind hohe Verkaufserlöse zu erwarten;

  in der Liebe ist eine respektable

  Verbindung in Aussicht;  magere Kälber: man darf dasselbe erhoffen, muß aber härter darum kämpfen;

(ind.    ) : - sehen: dein Geschäft wird blühen.

(Siehe auch "Kuh", "Melken", "Ochse", "Stier", "Tiere")

 

RindeAssoziation: - äußere Hülle; Schutz.

Fragestellung: - Wie kann ich das rechte Maß zwischen übermäßiger Sensibilität und Gefühllosigkeit finden?

Psychologisch:

Die Rinde im Traum schützt die Privatsphäre. Möglicherweise ist sie eine Aufforderung, die Intimsphäre nicht jedem offenzulegen und warnt dann vor zu viel Offenheit und Vertrauensseligkeit im Umgang mit anderen, wodurch man leicht zu Schaden kommt. Im Falle der verletzten Rinde ist die Intimsphäre schon durch andere verletzt worden. Schält man die Rinde ab, verspricht das oft Wohlstand durch mühselige Arbeit. Bröckelt sie ab, fühlt man sich schutzlos. Das Einritzen von klar lesbaren Buchstaben oder Zeichen in die Rinde zeigt heimliche Bedürfnisse an, oft nach einer Liebesbeziehung. Sieht man sich dagegen etwas in die Rinde eines Baumes ritzen, zeigen sich hier erotische Hoffnungen, die bald aufkeimen werden.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - vom Brot: gute Gesundheit und langes Leben; (88)

- vom Baum: Vermögensverlust; (95)

- vom Baum einritzen: Liebesabenteuer. (34)

(europ.) : - sehen: man soll sich nicht zu sehr in seine Privatangelegenheiten hineinschauen lassen;

- Buchstaben oder dergleichen in sie hineinritzen: bestimmte Herzenswünsche gehen in Erfüllung;

- abschälen: man wird sich in einer Sache zu sehr exponieren (herausheben, darlegen) und hat Nachteile dadurch zu erwarten.

(ind.    ) : - von Bäumen: dein Vermögen nimmt durch deinen Fleiß zu.

Rindfleisch

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Ärger und Verdruß im Heim; (78)

- gekochtes oder gebratenes essen: es stehen dir Genüsse bevor.

(europ.) : - gebratenes essen: Frieden und Gesundheit; man wird bequem leben, ohne dabei reich zu sein;

- in angenehmer Atmosphäre genießen: bedeutet harmonische Liebes- und Geschäftsbeziehungen;

- gekochtes sehen oder essen: es stehen einem Seelenqualen bevor; auf schreckliche Art wird jemand sein Leben verlieren;

- reichlich zu essen haben, ohne es selbst konsumieren zu können: man wird andere um Hilfe bitten müssen;

- roh und blutig sehen: der Träumer wird von bösartigen Krebsgeschwüren befallen; man hüte sich vor Quetschungen und

  Verletzungen aller Art.

(ind.    ) : - essen: du wirst eine Belohnung erhalten; du mußt sparsam sein;

- kochen: du wirst dich über etwas ärgern.

(Siehe auch "Fleisch")

 

Ring

Assoziation: - Gelöbnis; Verpflichtung; Versprechen.

Fragestellung: - Womit will ich mich vereinigen?

Psychologisch:

Jeder Mensch sehnt sich nach irgendeiner Form von Kontinuität in seinem Leben, nach einem Gefühl von sicherer Geborgenheit. Der Ring symbolisiert Sicherheit, Kontinuität und Unendlichkeit, da er keinen Anfang und kein Ende hat, sowie die Bindung an einem Menschen oder eine Gemeinschaft, ebenso die Treue, mit der wir an einmal eingegangenen Verpflichtungen festhalten. Frauen sind bindungsfreudiger als Männer. Das beweist auch die Tatsache, daß bei Frauen Träume von Ringen sehr häufig, bei Männern dagegen eine Seltenheit sind. Weitere Deutungsmöglichkeiten sind:

- Einen Ring anzustecken oder am eigenen Finger zu bewundern, sagt etwas über unsere Bindungsfreude aus.

- Ein zu enger Ring steht für eine Bindung, die den Träumenden in seiner Selbstentfaltung behindert.

- Ein Ehering symbolisiert eine dauerhafte Verbindung und ein Versprechen.

- Ein Siegelring oder ein altes Erbstück verkörpert alte Traditionen und Werte.

- Ein Verlobungsring ist ein Symbol für ein noch nicht vertieftes Treueversprechen.

- Ein Freundschaftsring besiegelt die langfristige Freundschaft zwischen zwei Menschen.

- Findet man einen Ring, kann das auf Glück in der Liebe oder geschäftliche Probleme hinweisen.

- Wenn man den Ring verliert, steht oft eine schmerzliche Trennung bevor.

- Zieht man den Ring ärgerlich vom Finger, verliert man das, was man liebt, oder macht selbst einen Seitensprung.

- Läßt er sich nicht vom Finger ziehen, sagt dies etwas über die Unfähigkeit aus, eine Bindung zu vergessen.

- Zerbricht ein Ring, geht eine Verbindung in die Brüche.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stellt der Ring im Traum, ebenso wie der Kreis, Ewigkeit und Göttlichkeit dar. Der Ring ist ein Zeichen des Bundes, eines Gelübde, einer Gemeinschaft oder eines gemeinsamen Geschickes, ohne Anfang und Ende.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: bevorstehendes Glück in allen Lebenslagen;

- mehrere sehen: verschiedene Erlebnisse haben.

- aus Messing: du wirst beschwindelt; (19)

- aus Kupfer: Gute Gesundheit und schnelle Genesung;

- aus Gold: Hochzeit und Reichtum; (19)

- mit Steinen: Ehre und Anerkennung; (41)

- mit Perlen: Tränen und Kummer; (56)

- kaufen: baldige Hochzeit; (19)

- verkaufen: großes Ehekrach; (3)

- am Finger tragen (Ledige): baldige Hochzeit;

- am Finger tragen (Verheiratete): Zerwürfnisse in der Ehe;

- zerbrochen: sich auf ernste Zerwürfnisse mit nachfolgender Trennung gefaßt machen müssen; (8)

- wegwerfen: Ende einer Liebe; (7)

- verlieren: sein Liebesverhältnis lösen; man wird an Achtung vor seinen Mitmenschen verlieren;

  Streit und Ärger durch Treulosigkeit des Partners; (4; 39)

- finden: heimliches Glück kommt unerwartet ins Haus; (6)

  günstige Entwicklung in Liebesangelegenheiten; (27)

- geschenkt erhalten: deine Handlungsweise wird sich lohnen;

  auch: weist auf die dauerhafte Beziehung zu einem Menschen hin;

  auch: man will dich verlocken; (21)

- verschenken: deine allzu große Freigebigkeit findet keine Anerkennung.

(europ.) : - Vorsicht und gründliche Überlegung bei Bindungen, zu denen kein großes Verlangen vorliegt;

- einen sehen: kündet eine Bindung zu einem anderen Menschen an;

- goldener: verheißt eine baldige Hochzeit oder Taufe;

- zwei schöne Ringe sehen: kündigt eine baldige Bindung oder sogar Hochzeit an;

- zerbrochener: verkündet einen Todesfall; bedeutet einen Treuebruch;

  auch: Streit in der Ehe oder Trennung für verheiratete Menschen;

- verlieren: verursacht (vorübergehende) Trennung von einem lieben Menschen;

  Warnung vor kommenden Schwierigkeiten durch einen Freund oder Verwandten; Untreue des Partners;

- finden: Singles werden sich verlieben; die Liebesangelegenheiten werden sich vorteilhaft entwickeln;

- an den Finger stecken: warnt vor einem beabsichtigten Seitensprung;

- tragen: man darf darauf hoffen, daß neue Unternehmungen erfolgreich verlaufen;

- vom Finger ziehen: ein Seitensprung wird böse Folgen haben;

- sich nicht vom Finger ziehen lassen: zeigt große Schwierigkeiten an, den alten Partner innerlich loszulassen;

- geschenkt erhalten: man wird einen guten Freund oder Kameraden finden oder ein Liebeswunsch wird in Erfüllung gehen;

- jemandem einen schenken: eine ersehnte Freundschaft oder Liebesverbindung kommt nicht zustande;

- andere mit Ringe sehen: ist ein Omen für wachsenden Wohlstand und viele neue Freunde;

    - Bekommt eine junge Frau im Traum einen Ring, lösen sich ihre Sorgen über das Benehmen ihres

Liebhabers bald in Luft auf, weil er sich ihrem Vergnügen und ihren Zukunftsinteressen widmen wird.

- Träumt eine Frau, daß sie einen Ring an ihrer rechten Hand hat, hegt sie die Absicht,

  mit einem Mann eine feste Bindung einzugehen.

(ind.    ) : - finden: Uneinigkeit mit deinem Geschäftspartner;

- eiserner: deine Zukunft ist sorgenvoll; dir stehen schwere Daseinskämpfe bevor;

- kaufen: du wirst dich verlieben;

- verschenken: du wirst Bräutigam (Braut) werden;

- geschenkt bekommen: man will dir etwas einreden;

- goldener: für Verheiratete Ehesegen, für Ledige baldiges Hochzeitsfest;

- sehr wertvoller: angenehme Zukunft, für Ledige Heirat;

- zerbrochener: Streit und Trennung;

- verlieren: Unruhe und Traurigkeit; du wirst an Achtung einbüßen;

- aus Elfenbein: die Tage werden freundlicher; du wirst von einem Leiden befreit werden;

(Siehe auch "Ehering", "Kreis", "Kranz")

 

Ringelblumen

Volkstümlich:

(europ.) : - verheißen Reichtum, Erfolg und glückliche Heirat; man sollte sich Zufriedenheit und Genügsamkeit zum Ziel setzen.

 

Ringelnatter

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: durch Hinterlist leiden.

 

Ringeltanz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: komische Dinge erleben.

 

Ringkampf / ringen

Assoziation: - Arbeit an Stärke und Durchhaltevermögen.

Fragestellung: - Was versuche ich zu verstehen oder zu kontrollieren?

Psychologisch:

Ringen als Traumsymbol verweist meistens darauf, daß man mit sich selbst ringt oder sich und anderen etwas abringen muß. In selteneren Fällen kann dieses Traumsymbol auch als ein Hinweis auf die Sehnsucht nach Körperkontakten gesehen werden. Der Ausgang eines Ringkampfes im Traum ist ungewiß, weil wir während des Kampfesgetümmels meist aufwachsen; da haben wir uns im Wachleben mit einer Angelegenheit auseinanderzusetzen, von der wir noch nicht wissen, ob wir als Sieger aus ihr hervorgehen werden. Manchmal ringen wir auch um Einsichten, die uns weiterbringen können, oder um unser Image.

Artemidoros:

Mit einem Blutsverwandten oder Freund zu ringen kündigt Zank und Streit mit dem Betreffenden an. Besteht schon eine Feindschaft, wird derjenige, der im Traum den Sieg erringt, auch am Tag der Überlegene (Vgl. den in Genesis 32,24ff. geschilderten Ringkampfes Jakobs mit dem Engel. Bei Tagesanbruch, als sein Gegner sah, daß er Jacob nicht überwinden konnte, bat dieser, ihn zu segnen. Der Engel änderte Jacobs Namen in Israel und versprach ihm, daß er über Menschen siegen werde.) sein, ausgenommen, sie stritten um Grund und Boden; denn bei derartigen Streitfällen ist es besser, zu unterliegen, falls nicht auch der, welcher den Gegner zu Boden wirft, es von unten erreicht. Denn dem, der mit dem Boden in Berührung ist, gehört der Grund und Boden. (Es scheint sich darin die Vorstellung zu spiegeln, daß die Berührung mit der Erde eines bestimmten Ortes Anrecht auf demselben gibt, wie ja auch der Besitz einer Scholle Erde den Besitz des Landes verbürgt, von dem die Scholle stammt.) Ich kenne jemand, dem es träumte, er ringe und strecke seinen Gegner mit dem sogenannten Kunstgriff "Zwei- Finger- um - Einen" zu Boden. Derselbe gewann den Prozeß, indem er Schriftstücke in die Hand bekam, die sein Gegner verfaßt hatte. Mit einem Unbekannten zu ringen, führt Gefahren durch Krankheit herauf; denn wie der Ringer seinen Gegner zu überwältigen trachtet, so auch die Krankheit den Kranken, das heißt, sie will ihn der Erde übergeben. ("Mit dem Tode ringen." Eine Personifizierung der als Dämon gefaßten Krankheit. Die Agonie des Sterbenden, als ein Ringkampf mit dem Todesgott aufgefaßt, ist noch im heutigen Griechenland lebendig.) Dem Unterlegenen winkt der Tod, dem Sieger Genesung. Ferner bedeutet es nichts Gutes, wenn ein Mann mit einem Knaben ringt. Wirft er ihn nieder, wird er jemanden begraben; wird er aber von dem Knaben niedergerungen, wird er zu der vergeblichen Anstrengung noch Spott und Krankheit ertragen müssen, wegen des Ausganges des Kampfes, Krankheit, weil er einem körperlich Schwächeren unterlag. Einem Knaben hingegen bringt es Glück, einen Mann zu Boden zu werfen; er wird unerwartet Großes erreichen. Dagegen ist es für einen Wettkämpfer im Knabenalter kein gutes Vorzeichen; er wird nicht mehr in die Altersgruppe der Knaben eingetragen werden. Ringt man mit einem Toten, wird man erkranken oder mit einem Nachkommen oder Erben des Verstorbenen in Streit geraten. In jedem Fall ist es besser, im Ringkampf zu siegen. Es träumte jemand, er beteilige sich in Nemea am Ringkampf der Männer, erringe den Sieg und werde bekränzt. Er führte damals einen Prozeß um ein Stück Land, auf dem sich ein sehr großer Sumpf befand. Tatsächlich gewann er den Prozeß wegen der Bedeutung des Sumpfes, weil die Sieger in Nemea mit Eppich bekränzt werden. (Wort: heleioselinon (Sumpfeppich), das aus helos (Sumpf) und selinon (Eppich) zusammengesetzt ist. Kränze aus Eppich waren die Siegespreise bei den isthmischen und den nemeischen Spielen.)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ringkampf sehen: du wirst eine Beleidigung erfahren;

  auch: man will dich herausfordern, bewahre Ruhe; (87)

- einen Ringkampf austragen: man ist mit sich selbst uneins; (61)

- mit deiner Liebe: zärtlicher Streit ohne Bedeutung; (15)

- mit Fremden: Krankheit und Gefahr; (90)

(europ.) : - oder einen sehen: eine unangenehme Auseinandersetzung steht bevor;

- beiwohnen: Streit und Zank; bedeutet außerdem schlechte Gesundheit und Geldverlust;

- mit einem Freunde: Trauer;

- mit einem Kinde: Unglück;

- mit einem Fremden: du wirst in Gefahr kommen; verkündet ein bevorstehendes Unglück;

- mit jemanden ringen und dabei unterliegen: bedeutet eine Auseinandersetzung mit nachfolgender Versöhnung;

- mit jemanden ringen und dabei siegen: Auseinandersetzung mit nachfolgender Trennung;

- mit einem Tier: man wird dich verleumden.

(ind.    ) : - Wirft jemand im Ringkampf einen andern zu Boden, wird er dem Unterlegenen alle Ehre erweisen;

  denn dieser wird größer sein als derjenige, welcher ihn niederrang.

- keine besonders schönen Tage stehen bevor.

 

Ringkämpfer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du wirst in einen Prozeß verwickelt werden.

(ind.    ) : - sehen: du suchst eine verschollene Person.

 

Rinne

Psychologisch:

Rinne (Dachrinne) steht oft für einen Ausweg aus einer mißlichen Lage oder für Trost im Unglück. Sie kann aber auch anzeigen, daß man die Orientierung im Leben verloren hat und deshalb mit Schwierigkeiten rechnen muß. Wer eine Dachrinne säubert, der möchte im Wachleben klare geistige Erkenntnisse gewinnen, die ihm weiterhelfen sollen. Ist die Rinne verstopft, ist unser Bemühen vergeblich, weil wir doch nichts erreichen und deshalb augenblicklich sehr niedergeschlagen sind. Wer sich an der Dachrinne festhält, um nicht vom Dach zu fallen, hat Einfälle, an denen er auch wenn es schwerfällt – festhalten will, aber nicht unbedingt sollte.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - oder Gosse sehen oder hineinfallen: Trauer und Kummer werden dich heimsuchen.

(europ.) : - eine sehen: man ist in einer Sache vom richtigen Weg abgekommen;

- anlegen: man wird einen Ausweg aus einer scheinbar ausweglosen Situation finden.

(ind.    ) : - sehen: du bekommst Trost in deinem Unglück.

(Siehe auch "Dach", "Dachziegel")

 

Rinnstein

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst tief sinken, wenn du es aufgibst. (95)

 

Rippe

Psychologisch:

Wenn wir im Traum alle unsere Rippen zählen können, sollten wir im Wachleben mehr für unsere Gesundheit tun. Die im Traum gebrochene Rippe übersetzt für das bewußte Leben den Volksmund, daß man sich nichts aus den Rippen schneiden kann, daß man in einer bestimmten Angelegenheit nicht weiß, wie man sie erledigen soll. Adams Rippe, aus der Eva geschaffen wurde, kommt als archetypisches Symbol nur noch selten in Träumen vor; sie weist sicherlich auf Sexuelles hin, aber auch auf den - überkommenen - Anspruch des Mannes, vor der Frau zu rangieren.

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen oder fühlen: verkündet ehelichen Zwist; verheißt Armut und Elend;

- Rippenbruch, selbst: man sollte auf der Hut sein, daß man nicht von Menschen denen man vertraute, hintergangen wird;

  andere: man wird Dankbarkeit ernten; auch: Glück im Unglück haben. (64)

(ind.    ) : - Die Rippen versinnbildlichen die Frauen; die oberen, größeren bedeuten die rechtmäßigen Ehefrauen,

  die unteren die nächsten weiblichen Verwandten.

- Träumt jemand, daß einige von den oberen großen Rippen gebrochen seien, dem wird die Ehefrau bitteres Leid verursachen,

  sei es, daß sie krank daniederliegt oder mit ihm zankt;

  sind es die unteren Rippen, wird ihm Arges von den erwähnten weiblichen Anverwandten widerfahren.

- Dünkt es einen, seine Rippen seien kräftig und breit geworden, wird er mit seiner Ehefrau oder seinem Hausverwalter glücklich

  und zufrieden leben; die Rippen sind nämlich gleichsam die Wände des Hauses und weisen auf die Personen, die über das

  Haus wachen;

  je nachdem die Rippen Schaden erleiden oder sich kräftigen, dementsprechend wird es den Wächtern des Hauses ergehen.

- Träumt einem, seine Hauptrippen seien heillos gebrochen, wird sein Hausverwalter sterben,

  er selbst aber in arge Schwierigkeiten kommen.

- Sind die Rippen kräftig und stark geworden, werden Hab und Gut des Träumenden in Sicherheit sein,

  und die Wächter des Hauses sein Wohlwollen finden.

- brechen: man wird dir sehr dankbar sein.

 

Rippenfellentzündung

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bekommst eine größere Ruhepause. (4)

 

Risiko

Volkstümlich:

(arab. ) :  - eingehen: du bist leichtsinnig und kommst in Gefahr. (93)

 

Riß

Volkstümlich:

(arab. ) :  - in einem Kleiderstück: deutet auf Zank und Streit im Heim; (59)

- in einer Mauer: Schaden und Verlust.

Ritter

Psychologisch:

Der Ritter symbolisiert das Prinzip der Führernatur. Er ist jener Teil des Selbst, der manchmal als das höhere Selbst bezeichnet wird. Ein schwarzer Ritter ist die Verkörperung des Bösen. Interessanterweise erscheint der "weiße" Ritter häufig mit offenem Visier; der "schwarze" Ritter hingegen hält sein Visier immer geschlossen. Im Traum eines Mannes kann der Ritter darauf verweisen, daß er vielleicht den Helden in sich sucht. Ritter kann das Bedürfnis nach Schutz und uneigennütziger Hilfe anzeigen. Vielleicht bedeutet er aber auch, daß man sich gegen äußere Einflüsse abschirmen soll, um nicht vielleicht durch Aggressionen und Bosheiten verletzt zu werden. Sieht man sich selbst als Ritter, steht dies für gelassenes Selbstbewußtsein und Loyalität. Häufig signalisiert er auch nur Lust auf Abenteuer. Stürmt er in voller Montur ins Traumbild und nimmt die Festung ohne Pardon, wird hier von der Überheblichkeit mancher Männer gesprochen, die glauben, jede Frau sei für sie zu haben. In Frauenträumen wird er vom kriegerischen Patriarchen zum Gentleman umfunktioniert, den sie sich an ihrer Seite wünscht. Er kann auch die Manifestation ihres Animus sein, der ihre männlichen Anteile und damit verbundenes Streben nach Perfektion zum Ausdruck bringt.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht der Ritter im Traum für den Eingeweihten.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: seinen Feinden Gewalt entgegensetzen; steht meistens für treue Freunde, auf deren

  Hilfe man auch in Notlagen zählen kann; auch: man verlangt von dir eine Liebesbezeigung; (75)

- sich selbst als solchen sehen: man fürchtet, von seinen Mitmenschen unterschätzt und belächelt zu werden;

  auch: man darf gewiß sein, in einer Notlage von seinen Freunden tatkräftig unterstützt zu werden. (88)

(europ.) : - Unbeständigkeit, Sorgen; hüte dich davor, dir Raufbolde zur Gesellschaft auszusuchen;

  es stehen jetzt harte Kämpfe bevor, sowohl beruflich als auch allgemein;

  auch: Man hat mit veralteten Lebensvorstellungen der Mitmenschen zu kämpfen. Man suche sich Gleichgesinnte.

- in Rüstung sehen: kündet ein galantes, aber nicht ungefährliches Abenteuer an;

- selbst einer sein: man wird von den Freunden in jeder Notlage tatkräftig unterstützt;

(ind.    ) : - sehen: lasse dich nicht in Liebeshändel ein.

(Siehe auch "Archetypen", "Panzer")

 

Ritterburg / Ritterschloß

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Liebe wird nicht erwidert. (7)

(europ.) : - bedeutet, daß man in Liebeshändel kommen wird.

 

Ritterspiel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ein Wettkampf um eine ersehnte Liebe. (9)

(ind.    ) : - sehen: du kommst zu hoher Stelle und zu hohen Ehren.

 

Rittersporen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst Ehre und Ruhm erhalten. (19)

 

Rittersporn (Pflanze)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Liebeleien werden dir nichts nützen;

- pflücken: du ersehnst deinen Liebsten herbei. (67)

(europ.) : - pflücken: vorübergehende Liebschaft.

(ind.    ) : - pflücken: du wirst Freude haben.

 

Ritterstand

Volkstümlich:

(ind.    ) : - erhoben werden: du kannst dich über die Gegenliebe deiner Gattin nicht beklagen.

 

Ritual

Psychologisch:

Fast immer ein Sinnbild für Alltagsrituale, die man immer wieder "zelebriert", ohne darüber nachzudenken, ob sie im eigenen Leben (noch) einen Sinn ergeben. Solche Träume kann man als Signal aus dem Unterbewußtsein deuten, daß man mehr Lebendigkeit und Spontaneität in seinen "ritualhaften Abläufen" zulassen sollte. Allerdings brauchen die meisten Menschen Rituale im Leben – als Markierung für Veränderungen und Aufstieg. Sie geben uns auch ein Gefühl der Geborgenheit, vor allem wenn sie mit Gleichgesinnten vollzogen werden. Wenn wir im Traum aber von ihnen ausgeschlossen werden, hegen wir geheime Schuld- und Schamgefühle, weil wir gegen wichtige Regeln verstoßen haben. Ritual (Zeremoniell) deutet man allgemein auf übertriebene Förmlichkeit und Höflichkeit hin, die zur leeren Form erstarrt ist; dann sollte man sich wieder offener und aufrichtiger verhalten.

(Siehe auch "Religiöse Bilder", "Zeremonie")

 

Rivale / Rivalin

Psychologisch:

Manchmal symbolisiert eine Rivalitätssituation im Traum einen inneren Machtkampf zwischen verschiedenen, einander widersprechenden Empfindungen. Häufiger: Man leidet an Eifersucht, und dieser emotionale Streß sucht sich in entsprechenden Traumgeschichten ein Ventil.

Volkstümlich:

(europ.) : - haben: man wird seine Rechte nur mühevoll durchsetzen und die Gunst bedeutender Personen verlieren;

- ausgestochen werden: man vernachlässigt seine geschäftlichen Angelegenheiten und geht zum eigenen

  Nachteil den Weg des geringsten Widerstandes;

- selbst der siegreiche Rivale sein: vorteilhaft für das eigene Fortkommen; außerdem wählt man den passenden Partner;

    - Für eine junge Frau ist dieser Traum eine Warnung, Ihre Liebesbeziehung zu pflegen, denn sie wird

vielleicht den Fehler begehen, nach anderen Beziehungen Ausschau zu halten.

 

Rizinusöl

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst deine Sorgen und dein Kummer los. (40)

(europ.) : - bedeutet, daß man alle Blutsauger, Schmarotzer usw. nur durch eigene Energie und Schlauheit loswerden

  kann; je unangenehmer Medikamente sind im Traum, desto besser wird es für einem sein.

(ind.    ) : - du wirst falsche Freunde abschütteln.

 

Robbe

Medizinrad:

Schlüsselworte: Verspielt; intelligent; schnell.

Beschreibung: Robben sind Meeressäugetiere mit einem langen, schlanken Körper und einem hundeähnlichen Gesicht. Sie haben vier Füße, deren Zehen durch Schwimmhäute miteinander verbunden sind, mit denen sie Dinge halten und werfen können. Robben sind schnelle Fleischfresser, die im Wasser eine Geschwindigkeit von bis zu vierzig Kilometer pro Stunde erreichen und eine Art Echolot besitzen, mit dem sie sich unter Wasser zurechtfinden. Sie sind stimmhaft und geben ein charakteristisches Bellen von sich. Sie lieben es, Dinge zu werfen und auf ihrer Nase aufzufangen, und sie scheinen sich mit ihren flossenartigen Vorderbeinen selbst zu applaudieren.

Allgemeine Bedeutung: Die Fähigkeit, zu spielen und zu kommunizieren; sich selbst Beifall spenden.

Assoziation: Seehunde.

Transzendente Bedeutung: Sich selbst zu einem Traum beglückwünschen; Gabe der Selbstannahme und des Spiels.

(Siehe "Seehund", "Tiere")

 

Roboter

Assoziation: - mechanischer Aspekt des Selbst.

Fragestellung: - Welche Freiheiten strebe ich an?

Psychologisch:

Sie leiden an einer Situation, in der Sie "wie ein Roboter funktionieren" und die von lähmender Routine geprägt ist. Bei häufiger Wiederholung ist ein solcher Traum als ernste Warnung zu verstehen, daß man nur mehr "ferngesteuert" lebt und seine Emotionen völlig unterdrückt - ein Zustand, der über längere Zeit krank macht!

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: Lege eine Arbeitspause ein, denn man verlangt übermenschliches von dir.

 

Rock

Assoziation: - niederes Selbst; Leidenschaften.

Fragestellung: - Welche Signale sende ich aus?

Psychologisch:

Rock steht meist für erotische Bedürfnisse; die genaue Bedeutung ergibt sich aus den Begleitumständen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - einer Frau: ein Geschenk bekommen;

- Männer- Gehrock, heller: man verachtet dich;

- Männer- Gehrock, schwarzer: du wirst im Beruf durch große Anstrengung vorwärts kommen;

- sehr kostbarer: du wirst zu Reichtum und Ansehen kommen; (36)

- geschmückt: du gehst zu einer Hochzeit; (5)

- kaufen: du wirst einen neuen Posten bekommen; (41)

- verkaufen: du mußt dich einschränken; Elend und Armut; (14)

- anziehen, für Frau: Vergnügen;

- anziehen, Gehrock für Mann: du hast einen wichtigen Gang zu machen; (14)

- ausziehen: deine Mühe brachte keinen Erfolg, warte ab; (91)

- von einem Umhüllt sein: Sicherheit im Leben;

- zu enger: du wirst in schlechten Ruf kommen;

- zerrissener: du wirst in ärmliche Verhältnisse kommen;

  auch: deine Ehe ist nicht in Ordnung; (71)

- selbst zerreißen: ein Geschäft schlägt fehl; Streit in der Liebe; (75)

- flicken: du versuchst eine Versöhnung herbeizuführen; habe Geduld; (9)

- geschenkt erhalten: du wirst von unbekannter Hand beglückt werden;

- waschen sehen: du wirst eine arbeitsame Hausfrau bekommen; Reinlichkeit und Fleiß;

- selbst waschen: du entledigst dich deiner Feinde; (95)

- voller Flecken: Verleumdungen;

- beschmutzter: Ärger, Verleumdung und Verhöhnung;

  auch: du hast eine unanständige Tat begangen. (82)

(europ.) : (Frauenrock)

- primär in seiner sexuellen Bedeutung zu verstehen, danach in seiner sozialen Bedeutung mit Rangunterscheidungen;

(im Frauentraum):

- einen sehen: der nächste Ausgang oder Besuch wird von besonderer Bedeutung sein;

- einen schönen und eleganten sehen: man wird Erfolg beim anderen Geschlecht haben;

- einen schäbigen oder zerrissenen sehen: kündet einen Mißerfolg beim anderen Geschlecht an;

- einen engen oder zu kurzen sehen: die Zudringlichkeit eines Mannes ist zu befürchten, an der man nicht ganz unschuldig ist;

- einen weiten oder zu langen sehen: man wird in eine peinliche Verlegenheit geraten und ins Gerede kommen;

- einen fleckigen sehen: es droht eine Verleumdung;

    (im Männertraum):

- einen sehen: es ist eine Frau im Spiel;

- einen schönen und eleganten sehen: verheißt eine charmante Eroberung und weist auf ein erotisches Abenteuer hin;

- einen schäbigen und zerrissenen sehen: warnt vor einer flüchtigen Liebesaffäre, die dem Ruf schadet

  und mit einer Enttäuschung endet.

- einen kurzen oder zu engen sehen: deutet auf eine unseriöse Begegnung hin;

- einen auffallend weiten oder fleckigen sehen: man wird durch eine Frauengeschichte ins Gerede kommen;

(Männerrock)

(im Frauentraum):

- einen sehen: es ist ein Mann im Spiel;

- Frauen verdeutlicht der Herrenrock, der elegant aussieht, den Wunsch nach einer Liebesbeziehung;

  auch: man wird einem charmanten Verehrer begegnen;

- einen schäbigen und zerrissenen sehen: man wird eine Enttäuschung erleben;

- einen fleckigen sehen: durch eine Männerbekanntschaft wird man kompromittiert werden;

(im Männertraum):

- Herrenrock steht bei Männern mit Beruf und Geld in Beziehung;

- einen schönen und eleganten sehen: ein äußerer Erfolg wird zu verbuchen sein;

- einen schäbigen oder zerrissenen sehen: finanzielle Schwierigkeiten werden einem zu schaffen machen;

- ein nicht passender: in Geschäft oder Beruf wird etwas nicht klappen.

(Unterrock)

- Unterrock deutet man immer als starkes Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr.

(ind.    ) : - heller: meide die, die dich ins Unglück stürzen wollen;

- kleiner: du wirst in bösen Ruf kommen;

- schwarzer: du wirst in deinem Amt befördert;

- enger oder zerrissener: Not;

- schöner, eleganter: kündet gute Verhältnisse an;

- seinen Rock suchen und nicht finden: bedeutet Schande;

- voller Flecke: deutet auf Verleumdung.

(Siehe auch "Kleidung", "Rockfutter")

 

Rocken

Volkstümlich:

(arab. ) :  - am Spinnrad: Wohlstand, Ordnung und häusliches Glück. (55)

 

Rockfutter

Volkstümlich:

(arab. ) :  - neu: du hast eine saubere, reine Gesinnung; (56)

- schmutzig: sieh nicht auf das Äußere der Menschen; (91)

- zerrissen: heimliche Feinde wollen dir schaden. (74)

 

Rockkonzert

Psychologisch:

Rockkonzerte oder Raves können in der heutigen Zeit Massenveranstaltungen beeindruckender Dimension sein. Im Traum symbolisieren sie daher soziales Zusammentreffen oder die Versammlung Gleichgesinnter. Ein Rockkonzert gibt dem Menschen die Möglichkeit, sich zu der Musik, die er mag, zu bewegen und sich frei zu fühlen. Der Träumende will sich seine Unabhängigkeit und Lebendigkeit erhalten - oder zurückgewinnen. Ein Sinnbild "sanfter" Revolution gegen eine konventionelle Lebensform und für einen sinnlichen, lustbetonten, "wilden" Selbstausdruck. Im Traum stellt es daher das Bedürfnis dar, "loszulassen".

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Rockkonzert im Traum das Bedürfnis des Träumenden nach Selbstvergessenheit. Es stellt für kurze Zeit eine ekstatische Befreiung von der Norm dar.

 

Rodel (Akten-, Schriftrolle)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Es geht gut vorwärts in deinem Geschäft. (18)

Rodelschlitten / rodeln

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du solltest in der Liebe nicht zögern, man erwartet dein Wort. (36)

(europ.) : - man wird bald so tief in den Angelegenheiten eines anderen verstrickt sein, daß es schwierig sein wird,

  sich von dort wieder zurückzuziehen; man übe Vorsicht bei jedem Schritt.

 

Rodung / roden

Volkstümlich:

(arab. ) :  - roden: Es gelingt dir, Mißstände zu beseitigen und reinen Tisch zu machen. (64)

- Rodung: Eine tiefe Lücke hat dein Vertrauen erhalten, suche sie wieder auszufüllen. (62)

 

Rodeo

Assoziation: - Zurschaustellung von Fähigkeiten; Herrschaft des Menschen über die animalischen Kräfte.

Fragestellung: - Wo bin ich bereit, meine Fähigkeiten zur Beherrschung ungezügelter Kräfte offen zu zeigen?

 

Rogen (Fischeier)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Reicher Kindersegen ist zu erwarten. (19)

Roggen (Getreide)

Volkstümlich:(arab. ) :  - Du kannst dich an deinem Erfolg freuen. (44)

(europ.) : - verheißt gute Geschäfte; Wohlstand wird einem eine glänzende Zukunft bescheren; Erfüllung eines Wunsches;

- aus Roggen hergestellter Kaffee: Vergnügen und gesundes Urteilsvermögen stehen im Einklang

  und die Geschäfte werden ohne unangenehme Reibungen verlaufen;

- Roggenbrot sehen oder essen: bedeutet Beliebtheit beim anderen Geschlecht oder ein angenehmes Familienleben.

(ind.    ) : - du wirst Freude an deinen Kindern erleben.

(Siehe auch "Getreide")

 

Roggenfeld

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Zukunft bringt reichen Gewinn. (41)

  auch: verspricht erfreuliche Tage, denn eine Hoffnung wird ihre Erfüllung finden;

- blühender: gute Geschäfte. (87)

(europ.) : - Reichtum und Verdienst; jetzt kommen sehr freudige Tage, denn die Hoffnungen werden sich bald erfüllen;

- blühender Roggen: man kann bald sehr gute Geschäfte abschließen;

- Vieh in Roggenfeldern: verkündet Wohlstand.

(ind.    ) : - sehen: du gehst guten Tagen entgegen; eine glückliche Zeit mit lieben Menschen.

(Siehe auch "Getreide")

 

Rohkost

Volkstümlich:

(europ.) : - bedeutet für eine Frau: ein Freund wäre gerne ein Liebhaber.

 

Rohling

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast mit bösen Menschen zu tun. Sei vorsichtig. (3)

 

Rohr

Psychologisch:

Nicht nur nach S. Freud ein Sexualsymbol. Wenn in einem Traum Rohre vorkommen, dann denkt der Träumende darüber nach, wie er seine Gefühle besser kanalisieren kann. Dies zeigt, wie er mit seinen Gefühlen umgeht, Sicherheit schaffen und den Fluß der Emotionen kontrollieren will. Ein solcher Traum kann auch auf das Innere des Träumenden verweisen; es könnte eine körperliche oder eine seelisch-geistige Störung vorliegen.

- Träumt man von verstopften Rohren, blockiert man seine sexuellen Empfindungen, lebt zu enthaltsam - oder hält Gefühle bewußt

  zurück.

- Ein Rohrbruch versinnbildlicht, daß ein Gefühl außer Kontrolle geraten ist - oder daß man mit seinen sexuellen Bedürfnissen nicht

  zu Rande kommt: Sie "sprengen den üblichen Rahmen" - was immer das im speziellen Fall auch bedeuten mag.

- Muß der Träumende in eine Röhre kriechen, in der er dann unter starken Platzängsten leidet, deutet dieses Bild auf sexuelle

  Hemmungen oder Abwehr gegenüber dominanten und mütterlichen Frauen.

- Wird die Röhre allerdings im Traum zum Schutz betreten, deutet dies sowohl auf die Lebensangst und das Schutzbedürfnis als auch

  auf eine starke Bindung des Träumenden zur Mutter hin. Emotionale Sicherheit ist für jeden Menschen wichtig.

- Wenn der Träumende in seinem Traum Rohre und Leitungen überprüft, betrachtet er in Wahrheit sein Unterbewußtsein. Er muß

  lernen, sich in dem verworrenen Leitungs- und Rohrsystem seines Unterbewußtseins zurechtzufinden, wenn er Klarheit in seinem

  Leben schaffen will.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stehen Rohre im Traum für das Wissen um den spirituellen Fluß im Leben.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - aus Eisen: du bekommst Hilfe aus weiter Ferne; (57)

- aus Schilf: baue nicht auf die Liebe, sie ist wankelmütig; (93)

- schneiden: Mißverständnisse werden beseitig; (66)

- legen: du baust ein Haus für dich. (8)

(europ.) : - sehen: bedeutet ein gemächliches Leben;

- viele Rohre sehen: man kann mit Wohlhabenheit rechnen.

(ind.    ) : - (Gewächs), am Wasser: du bist wankelmütig;

- schneiden: ruhiges Leben;

- hineinblasen: du hast gute Aussichten;

- darin sitzen: Glück und Wohlstand;

- Röhren: Wohlhabenheit.

(Siehe auch "Falle", "Höhle", "Ofenrohr")

 

Rohrkolben

Medizinrad:

Schlüsselworte: Schilfähnlich; nahrungsspendend; stärkend; aufrechterhaltend; stimulierend; ausgleichend; Erdung verschaffend; Erde und Wasser, Schildkrötenclan.

Beschreibung: Der Rohrkolben, die Pflanze, die im Medizinrad mit der Erd– oder Schildkrötenclanposition des inneren Kreises in Verbindung gebracht wird, ist von vielen erdverbundenen Völkern als Medizin wie auch als Nahrungsmittel verwendet worden. Die Rohrkolben sollen insbesondere den körperlichen Aspekt eines Menschen stärken. Sie sind in feuchten Gegenden weltweit verbreitet. Rohrkolben besitzen schwertähnliche Blätter, lange Schäfte und Fruchtstände, die wie kleine Maiskolben aussehen. Sie erreichen eine Höhe von bis zu neun Metern. Viele Völker haben Rohrkolben als »Supermarkt der Wildnis« bezeichnet, denn alle Bestandteile können zu bestimmten Jahreszeiten gegessen werden. Dem Saft der Pflanze wird eine keimtötende und zugleich schmerzlindernde Wirkung nachgesagt.

Allgemeine Bedeutung: Wie du deinen Verwandten auf der Erde dienen kannst; anfängliche Erforschung der Gewässer deines eigenen Lebens; Vergrößerung deiner Verbindung zu den Energien der Erde; ein Verlangen, andere zu nähren (körperlich und geistig).

Assoziation: –

Transzendente Bedeutung: Die Energie, die tiefer in deinen Traum hineinreicht; klares Verständnis für deine Verbindung zur Erde.

 

Rohrpost

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bekommst eine wichtige Mitteilung. (70)

(Siehe auch "Brief", "Post")

 

Rohrstock

Psychologisch:

Weil viele Menschen mit einem Rohrstock Bestrafung oder Sadismus verbinden, kann er Selbstbestrafung durch Schuldgefühle oder Masochismus symbolisieren. Im Traum erhält der Träumende durch den Rohrstock die Bestrafung, von der er meint, daß sie ihm Verabreicht werden muß. Es ist jedoch wahrscheinlicher, daß er mit einem Kindheitstrauma ringt und damit ins reine kommen will. Der Rohrstock kann aber auch ein Symbol der Biegsamkeit und Beweglichkeit sein.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht der Rohrstock im Traum für erlittene Demütigungen und die Einkerkerung der Seele.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: du sollst dir den rechtlichen Sinn bewahren; auch: Unannehmlichkeiten und Ärger; (91)

- damit schlagen: tyrannische Neigungen haben;

- damit geschlagen werden: hüte dich vor übler Nachrede, man versucht dich zu verdächtigen.

(europ.) : - Streit zu Hause steht einem bevor.

(ind.    ) : - damit geschlagen werden: deine Zukunft ist trübe;

- haben: Amt und Würden erwarten dich.

- sehen: du wirst eine gute Lebensstellung erhalten.

 

Rollassel

Medizinrad:

Schlüsselworte: Schützend; geschützt.

Beschreibung: Rollassel ist die Bezeichnung für eine ganze Reihe von Käfern, die sich bei Gefahr zu einer Kugel aufrollen können.

Allgemeine Bedeutung: Der Teil deines Selbst, der geschützt ist; der Aspekt deines Selbst, der rasche Bereitschaft zeigt zu schützen.

Assoziation: –

Transzendente Bedeutung: Unerwarteter Schutz.

 

Rolle

Volkstümlich:

(arab. ) :  - aus Papier: Du wirst eine Anstellung bekommen. (68)

(europ.) : - verheißt Harmonie; es werden einem wichtige Aufgaben anvertraut, die zu Nachteilen führt, wenn man sie nachlässig erledigt;

- Baumwolle oder Seide auf Rollen ziehen: bedeutet einen verzögerten Erfolg, der durch Geduld erreichbar ist.

 

rollen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Fässer: Ein großes Fest steht in Aussicht. (47)

(Siehe auch "Fässer")

 

Rollmöpse

Volkstümlich:

(arab. ) :  - essen: Man hat kein Verständnis für deinen Kummer. (88)

(europ.) : - sehen: gilt als Trugbild gehegter Wünsche;

- essen: warnt vor Zechgelagen.

(ind.    ) : - essen: meide die Zechgelage.

 

Rollschuh

Assoziation: - schnelles, müheloses Fortkommen; Nervenkitzel.

Fragestellung: - Welche neue Freiheit reizt mich?

Psychologisch:

Rollschuh fordert zum Teil auf, sich mehr anzustrengen und keine Zeit zu vergeuden, kann aber auch vor Übereilung warnen; das bezieht sich auf konkrete Lebensumstände.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - andere laufen sehen: du hängst zu sehr an alten Vorurteilen; (49)

- selbst laufen: du nimmst das Leben doch etwas zu leicht. (74)

(europ.) : - sehen: in einer Sache ist Eile geboten, wenn man nicht das Nachsehen haben will; auch: deuten auf

  ausgezeichnete Gesundheit hin; man ist begeistert über die Freuden, die man anderen bereiten kann;

- laufen: bedeutet Nachteile durch übereilte Entschlüsse;

- andere Rollschuh laufen sehen: jemand wird einem zuvorkommen; man war in letzter Zeit im Denken und Handeln zu langsam.

(ind.    ) : - laufen: du hängst zu sehr an den Erinnerungen, widme dich lieber den gegenwärtigen Problemen.

 

Rollstuhl

Psychologisch:

Ein Alptraum, wenn man selbst im Rollstuhl sitzt: Man muß sich mit Behinderung und Abhängigkeit (auch im Übertragenen Sinn) auseinandersetzen und ist darauf angewiesen, ob und wieviel "Bewegungsfreiheit" von anderen ermöglicht wird. Auch: Man kann seinen Problemen nicht mehr weglaufen - oder man muß nach einer schweren Zeit, in der jede (auch geistige, emotionale) "Beweglichkeit lahmgelegt war", erst wieder langsam "laufen lernen".

 

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Reichtum erlangen;

- darin gefahren werden: schwer erkranken.

 

Rolltreppe

Psychologisch:

Wollen Sie ohne große Anstrengungen möglichst weit emporsteigen (Karriere), oder zeigt die Rolltreppe an, daß Sie mit fremder Hilfe schneller vorwärts kommen werden?

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: verspricht Vorteile durch das Entgegenkommen eines anderen;

- benutzen: man hat einen schweren Gang vor sich;

- hinauffahren: man wird langsam im beruflichen Leben vorankommen;

- hinunterfahren: man wird keinerlei Fortschritte machen;

- durch eine defekte, laufen müssen: man wird keine Beförderung erlangen.

(Siehe auch "Fahrstuhl", "Lift", "Treppe")

 

Rom

Volkstümlich:

(europ.) : - dorthin pilgern: man ist gläubig.

 

Roman

Psychologisch:

Einen Roman, den man im Traum liest, kann man aus seinem Titel und seinem Inhalt definieren. Im allgemeinen bedeuten aber solche Romane, daß man sich im Alltag zu sehr an anderen orientiert und sich nicht auf eigene Werte verläßt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - lesen: du vergeudest deine Zeit und solltest mehr Fleiß an den Tag legen; auch: du erwartest eine Liebesbotschaft; (47)

  auch: verrät einen Menschen mit zu viel Illusionen und zu wenig Wirklichkeitssinn; (90)

- schreiben: dein Vorhaben hat nicht viel Erfolgsaussicht. (40)

(europ.) : - man sollte bei allem Schriftlichen, Vorsicht walten lassen; eine nochmalige Prüfung der Pläne ist ratsam;

- lesen: man ist ein Mensch voller Illusionen, doch der Realitätssinn kommt dabei zu kurz, und den Fleiß sollte man verstärken.

(ind.    ) : - schreiben: Kummer und Sorge;

- lesen: du wirst dich von Freunden trennen.

(Siehe auch "Buch")

 

Romanze

Volkstümlich:

(europ.) : - Eine Romanze im Traum zu haben, bedeutet das Gegenteil. Liebesangelegenheiten wollen sich nicht so recht entwickeln.

 

Röntgenbild / Röntgenstrahlen / Röntgenapparat

Assoziation: - ins Innere schauen; gefährliche Energien.

Fragestellung: - Was liegt im Inneren? Was fürchte ich zu entdecken, wenn ich unter die Oberfläche schaue?

Psychologisch:

Röntgenstrahlen im Traum können für unbewußte Einflüsse stehen, denen der Träumende ausgesetzt ist und die er untersuchen muß. Da die meisten Menschen schon einmal geröntgt wurden, zog auch das Röntgenbild in unsere Träume ein. Es kann anzeigen, daß man einen Menschen im Wachleben besser kennenlernen möchte; oft wird auch unsere Seele nach Schattenseiten durchleuchtet. Wer eine Röntgenaufnahme von sich selbst sieht, wird auf Fehler aufmerksam gemacht, die er ausmerzen sollte. Möglicherweise gibt es im Leben des Träumenden eine Angelegenheit oder Situation, die er im buchstäblichen Sinne durchschauen muß, um weiterzukommen. Macht der Träumende selbst die Röntgenaufnahme, so sollte er vielleicht eine bestimmte Situation genauer in Augenschein nehmen. Das Traumsymbol könnte auch die Angst vor Krankheit, ob beim Träumenden selbst oder in Bezug auf einen anderen Menschen, zum Ausdruck bringen. Röntgenstrahlen können Erkenntnisse veranschaulichen, die man zum Beispiel aus der Selbstforschung gewinnt. Manchmal symbolisiert sie auch die Angst davor, entlarvt und durchschaut zu werden.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene kann eine Röntgenaufnahme im Traum eine klare Sicht versinnbildlichen, die sich der Träumende erschließt.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Sei nicht so ängstlich und mißtrauisch. (6)

(europ.) : - ein Röntgenbild sehen: der dringende Versuch, über etwas ein klares Bild zu erlangen;

- selbst geröntgt werden: eine einflußreiche Person versucht einem ein Geheimnis zu entlocken;

  gelingt dies, ist es für einem und der Familie zum Nachteil;

- von einem anderen sehen: einen genau zu kennen geglaubten Menschen wird man plötzlich

  von einer ganz anderen Seite kennenlernen;

- von sich selbst sehen: durch eigene Fehler kommt man in eine unangenehme Situation.

(ind.    ) : - deine Nachforschungen werden vergebens sein.

 

Rosa (Farbe)

Assoziation: - Zuneigung; Liebe.

Fragestellung: - Wovon fühle ich mich angesprochen?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Heilung; Leidenschaft; Freude; Liebe; südlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Die Farbe Rosa wird im Medizinrad mit der inneren Position des südlichen Seelenpfads und mit der Qualität Liebe assoziiert. Rosa ist etwas dunkler als Hellrosa und hat viele Eigenschaften mit diesem Farbton gemeinsam; darunter auch seine Zwiespältigkeit. Es ist eine Farbe reifender Liebe und von Leidenschaft innerhalb der Ausgeglichenheit.

Allgemeine Bedeutung: Romanze; Heilung.

Assoziation: siehe Hellrosa.

Transzendente Bedeutung: Gabe romantischer Liebe; Fähigkeit zur Leidenschaft oder zu deren Heilung.

(Siehe auch "Farben", "Hellrosa")

 

Rosen / Rosenblüten

Assoziation: - Güte; Ganzheit; Integration.

Fragestellung: - Was fügt sich in mir zusammen?

Psychologisch:

Nach C.G. Jung gilt die Rose immer als Symbol der Ganzheit, Perfektion und der höheren geistigen Weltordnung. Sie birgt in sich das Geheimnis des Lebens und steht für Anmut und Glück. Von alters her ist die Rose im Traum ein großes Symbol der Liebe, Zuneigung und der Verehrung, insbesondere die rote Rose. Die Göttin der Liebe, Aphrodite, ist auf der Roseninsel Rhodos geboren worden. Im Altertum galt sie als Symbol für wichtige Geheimnisse und als Gebot der Verschwiegenheit: Wenn eine Rose auf dem Tisch war (an dem gegessen und miteinander gesprochen wurde), galt es als verbindliche Verpflichtung zur absoluten Geheimhaltung alles Gehörten und Gesehenen. In diesem Zusammenhang gilt sie auch als Symbol verborgener Weisheit (und des Geheimwissens). Z.B. trug der Orden der Rosenkreuzer als Ordenszeichen eine "Rose im Kreuz". Die Rose ist auch ein Bild für die Gefühlsseite der Weiblichkeit. Die weibliche Sexualität ist damit nicht gemeint. Zudem kann sie für Fruchtbarkeit und Jungfräulichkeit stehen. Weiteres symbolisiert die Rose ein reiches Gefühlsleben, insbesondere auch den Wunsch nach einer "reinen" platonischen Liebe. Man achte ebenso auf die Farbe der Traumrose, aus der sich weitere Deutungshinweise ergeben.

- Die Größe ihrer Blüte läßt besonderen Reichtum der Seele und ein weites Herz erkennen.

- Die Nähe des Kreuzes, symbolisiert durch die Dornen, ist nicht zu übersehen. Neben dem Glück und der Beglückung

  liegen eben manchmal auch abgrundtiefes Leid und vergängliche Schönheit.

- Die Heckenrose verkörpert eine gute Kameradschaft.

- Weiße Rose steht für "unschuldige", oft schüchterne Liebe.

- Gelbe Rose deutet auf Eifersucht hin.

- Rote Rose zeigt eine leidenschaftliche Liebe an.

- Schwarze Rosen deuten auf absterbende Gefühle hin.

- Eine verwelkte Rose kann auf Enttäuschungen oder Trennung hinweisen.

- Sticht man sich an einem Dorn, kündigt das oft Liebeskummer an.

- Bei einem Strauß sind Anzahl und Farbe wichtig.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht die Rose im Traum für Vollkommenheit und Leidenschaft, Leben und Tod, Zeit und Ewigkeit. Zudem verkörpert sie das Zentrum des Lebens.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Die Rose bedeutet Reichtum und Freude.

- Pflückt einer Rosen, wird er Freude von einem groben Menschen haben, weil die Rosen stachlig sind.

- Träumt der Kaiser, sein Palast werde mit Rosen bestreut, wird er eine Freudenbotschaft erhalten wegen

  des Wohlgeruchs und der Röte der Rosen, einem gemeinen Mann werden Glück und Wohlstand winken.

- Dünkt es einen, er bekomme ein Riechfläschchen voll Rosenwasser oder besitze es, wird ihm ein

  Wunschkind geschenkt werden entsprechend dem köstlichen Duft;

  schaut er zwei oder drei Riechfläschchen, wird er entsprechend viele Kinder zeugen.

- sehen: Glück in der Liebe haben;

- pflücken: du feierst ein Liebesfest; (39)

- brechen: baldige Heirat;

- sich an denen Dornen verletzen: kein Glück beim anderen Geschlecht haben; in der Lieb eine bittere Enttäuschung erleben;

- blühende: dir stehen Lebensfreuden bevor;

- daran riechen: du hast heimliche Sehnsucht, wagst es aber nicht, diese einzugestehen; du hast eine Gelegenheit verpaßt; (56)

- zum Geschenk erhalten: du wirst treu geliebt; auf die Erfüllung seiner Wünsche sich freuen dürfen; (56)

- verschenken: man darf sich gute Möglichkeiten ausrechnen, die Zuneigung einer bestehenden Person zu gewinnen;

  du bist verliebt; (41)

- mit vielen Dornen: Hindernisse in der Liebe;

- rote: innige Liebe; deine Liebe wird erwidert; (55)

- gelbe: heimliche Liebe; auch: ein bestehendes Liebesverhältnis wird durch Eifersucht gefährdet;

  auch: es wird möglich sein, eine Entfremdung in einem Liebesverhältnis zu überwinden;

  auch: echte und zuverlässige Freundschaft umgibt dich; (14)

- weiße: eine sehr glückliche Gattenwahl; Zuneigung, die allmählich zur Liebe werden kann;

  auch: du wirst heimlich geliebt und hast treue Freunde; (43)

- welkende: deine Neigung schwindet; starke Gefühle sind bereits erkaltet;

  auch: du lebst von der Erinnerung. (90)

(europ.) : - wenn es sich nicht um einen Trosttraum handelt: Zeichen seelischen Reichtums, in gewisser Hinsicht der Vollkommenheit;

- sind das Symbol der Verschwiegenheit und der Liebe;

- eine blühen sehen: man ist verliebt;

- viele blühen sehen: ein freudiges Ereignis naht und der(die) Liebste wird treu ergeben sein;

- den Duft einatmen: bringt ungetrübte Freude;

- weiße Rosen blühen sehen: bedeuten Glück; eine stille, reine Liebe hat einen erfaßt;

  auch: man wird von einem Mensch heimlich geliebt der zu schüchtern ist, einem diese Gefühle zu gestehen;

- weiße Rosen ohne Sonnenschein oder Tau: verheißen eine schwere, wenn nicht sogar tödliche Krankheit;

- weiße pflücken: bedeutet den schüchternen Versuch, das Glück zu fassen;

- rote blühen sehen: bringen Vergnügen; man ist von einer heißen, leidenschaftlichen Liebe erfüllt,

  sowie eine gleich schöne Gegenliebe;

- rote pflücken: man will sein Glück im Sturm nehmen oder davon genommen werden;

- gelbe blühen sehen: gelten für Sehnsucht nach heimlichen Küssen; eine Liebe ist von Eifersucht gestört;

- gelbe pflücken: Eifersuchtsszenen bringen Liebesleid;

- ohne Blatt: warnt vor Ehrlosigkeit;

- sich an deren Dornen stechen: Hindernisse sind zu überwinden, und eine große Enttäuschung in der Liebe tut weh;

- Rosen schenken: das Hoffen auf Liebe wird vergeblich sein;

- geschenkt erhalten: bedeutet Erfüllung der Liebeswünsche;

- welke: bringen Enttäuschung, Entfremdung, Trennung; bringen Liebesleid oder Abwesenheit der Liebsten;

- Heckenrosen sehen: bedeutet eine Kameradschaftsehe;

- einen Rosenstock mit Rosen: man wird einem Familienfest beiwohnen;

- einen Rosenstock mit aufgeblühten Rosen sehen: geheime Wünsche gehen in Erfüllung;

- Träumt eine junge Frau davon, Rosen zu pflücken, dann wird sie bald einen Heiratsantrag erhalten, das ihr sehr gefällt.

- Träumen junge Mädchen von einem Kranz roter Rosen, steht eine Hochzeit bevor!

- Träumt eine junge Frau von Rosen auf einer Anhöhe, die sie pflückt und zu Sträußen bindet, bedeutet dies,

  daß sie das Angebot einer geschätzten Person sehr glücklich machen wird.

(ind.    ) : - sehen: Ehre;

- gelbe: du wirst Schaden erleiden;

- rote: gute Freundschaft;

- weiße: du wirst ein überraschendes Geschenk bekommen.

(Siehe auch "Blumen", "Blüten", "Kranz" einzelne Farben)

 

Rosengarten

Psychologisch:

Symbol für ein großes, schönes Ziel, das aber nur mit viel Mühe und "über einen dornigen Pfad" erreicht werden kann: ein "Paradies auf Erden" - aber hier haben paradiesische Zustände eben ihren Preis.

 

Rosenkäfer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Glück und Gewinn. (62)

(ind.    ) : - sehen: du kommst zu Wohlstand.

 

Rosenknospen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Dir winkt das Glück. Eine heimliche Zuneigung sollst du nicht übersehen. (44)

 

Rosenkohl

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Traurigkeit.

 

Rosenkranz

Assoziation: - Hingabe; Frömmigkeit.

Fragestellung: - Was bete ich an?

Psychologisch:

Der Rosenkranz zeigt die Lebenserfahrungen an, mit denen man Stück für Stück geistige Vollkommenheit erreichen kann oder will. Manchmal kommt darin auch echte Religiosität zum Vorschein.

Spirituell:

Der Rosenkranz besteht aus aneinandergereihten Perlen. Die Gebetsfolge wird mit aufblühenden Rosen verglichen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - als Gebetshilfe sehen: bedeutet Trauer und Leid, zugleich aber auch die Aufforderung, sich nicht niederdrücken zu lassen,

  sondern standhaft zu bleiben; (41; 62; 99)

- tragen und dazu beten: fromme Gefühle werden dein Gemüt erheben;

- beten: Krankheit und schwerer Kummer; (94)

- im Haar: du gehst zur Hochzeit. (11)

- Wenn ein Mädchen träumt, daß ihm ein Kranz von roten Rosen gewunden wird, darf es mit baldiger Vermählung rechnen. (36)

(europ.) : - beten: steht für Krankheiten oder deutet Kummer, Trauer und Leid durch Todesfälle in der Familie an;

- die Perlen zählen: bedeutet Wiedervereinigung mit einem Freund;

- einen anderen mit einem sehen: bedeutet Kummer;

- Blumenkranz: man wird bald neue Freundschaften schließen können.

(ind.    ) : - beten: Todesfall in der Familie;

- haben: Krankheit im Haus.

(Siehe auch "Halskette")

 

Rosenquarz

Medizinrad:

Schlüsselworte: Liebe; gut für Kinder; heilt das Herz; setzt Mitgefühl frei; Gleichgewicht; lindert Gefühle von Einsamkeit; bedingungslose Liebe; Selbstliebe; südlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Rosenquarz, im Medizinrad mit der inneren Position des südlichen Seelenpfads verbunden, ist ein Silikondioxid, das nur äußerst selten als Kristall vorkommt. Wie sein Name bereits nahelegt, rangiert das Mineral farblich zwischen Hell– und Dunkelrosa. Der Rosenquarz diente vielen erdverbundenen Stämmen als Mittel, um die Herzen zu öffnen und die Fähigkeit des Liebens zu aktivieren. Er ist ein Stein, den Kinder besonders mögen.

Allgemeine Bedeutung: Deine eigene Fähigkeit zu lieben; offener und weiter werden; Heilung.

Assoziation: –

Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, Verletzungen, die aus der Kindheit und der Folgezeit stammen, zu transzendieren.

(Siehe auch "Quarz")

 

Rosenstock

Volkstümlich:

(arab. ) :  - mit vielen Knospen: Zuwachs in der Familie;

- verwelkter: unglückliches Familienereignis.

(europ.) : - mit vielen Rosen: Familienzuwachs bei dir oder deinen Verwandten.

(ind.    ) : - sehen: eine Familienfeier abhalten;

- mit vielen Rosen: eine glückliche Ehe.

Rosenstrauch

Volkstümlich:

(arab. ) :  - grün: deine Geschäfte werden sich lohnen; (17)

- dürr: du hast falsch spekuliert und hast Verluste. (91)

(europ.) : - mit Blätter, aber ohne Blüten sehen: man lebt in denkbar günstigen Verhältnissen;

- ein toter: verkündet Unglück und Krankheit für einem oder Verwandte.

 

Rosenstrauß

Volkstümlich:

(europ.) : - baldige Ehe.

 

Rosette

Volkstümlich:

(europ.) : - eine tragen oder andere tragen sehen: man wird leichtfertige Zeit vergeuden; auch wenn man Vergnügungen genießt,

  wird man letztendlich enttäuscht.

 

Rosinen

Psychologisch:

Rosinen stehen oft für absterbende Gefühle und Hoffnungen, die man aufgeben muß. Zuweilen zeigt sie an, daß man versucht, ohne viel Mühe die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen, "die Rosinen aus dem Kuchen holen" - sich "süße Vorteile" verschaffen will, dabei aber scheitern wird. Kein Wunder, daß es dann heißt, man hätte "Rosinen im Kopf" - man will das Besondere.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen oder essen: Leiden und kummervolle Zeiten in der Liebe erwarten dich; (80)

  auch: Ärger und Zank mit seinen Nachbarn haben. (57)

(europ.) : - bedeutet, daß man durch Leichtsinn Geld verlieren wird;

- Vertrocknete bedeutet immer Vergangenes, Verflossenes, Gestorbenes;

- viele sehen oder essen: deutet auf materielle Einschränkungen durch vorausgehende Verschwendung hin;

  man sollte sparsamer sein; derbe Rückschläge in den gehegten Hoffnungen, obgleich sie schon fast realisiert waren;

- eine sehen: man wird in Kürze jemand kennenlernen, der eine große Anziehung auf einem ausüben wird;

- beim kochen verwenden: bedeutet verschiedene kleine Geschenke;

- in einem Kuchen sehen oder in einem solchen essen: verheißt günstige Gelegenheiten;

- aus einem Kuchen herausholen und essen: es wird einem nicht gelingen,

  nur mit den angenehmen Seiten des Lebens durchzukommen.

(ind.    ) : - essen. du wirst mit den Nachbarn Streit bekommen.

 

Rosmarin

Medizinrad:

Schlüsselworte: Ledrig; ölig; heilend; adstringierend; stimulierend; beruhigend; schmackhaft; Klarheit; östlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Rosmarin wird im Medizinrad mit der äußeren Position des östlichen Seelenpfads und mit Klarheit assoziiert. Er hat schmale, stark duftende, sehr ölige, lederartig aussehende Blätter und blaue Blüten. Als Heilmittel ist er gegen eine Reihe von Störungen eingesetzt worden. Rosmarin wird nachgesagt, daß er adstringierend, stimulierend, schmerzlindernd wirken und bei Frauenproblemen hilfreich sein soll. Rosmarin ist auch ein beliebtes Küchenkraut.

Allgemeine Bedeutung: Deinem Leben die richtige Würze geben.

Assoziation: Appetitanregender Essensduft; Rosemarie – Frauenname.

Transzendente Bedeutung: Gabe geistiger Klarheit.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - als Extrakt: zeigt Verleumdung an;

- als Pflanze: bedeutet für Liebende Trennung, allgemein Traurigkeit; (81)

- blühend: du bekommst einen Heiratsantrag. (16)

(europ.) : - Pflanze: bringt Trennung oder allgemeine Traurigkeit.

- säen: bringt Freudlosigkeit und Gleichgültigkeit und somit Unglück in anscheinend heilen Familien;

- als Gewürz: Anerkennung durch Fleiß und Aufmerksamkeit.

(ind.    ) : - pflücken: du wirst Gewinn im Geschäft haben.

 

Roß (Siehe "Pferd")

 

Roßapfel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gewinn im Spiel. (60)

 

Roßarzt

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Achte auf dein Hab und Gut, damit es nicht zu Schaden kommt. (74)

 

Rösselsprung (Schachspiel)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bleibst nicht bei der Stange und bist wankelmütig. (83)

Roßenhonig (Wabenhonig)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du lebst von deinem Vermögen und schmälerst dein Kapital. (87)

 

Roßhaar

Volkstümlich:

(arab. ) :  - zupfen: schwere Krankheit in nächster Zeit. (88)

 

Roßhaarpolster

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gesundheit und langes Leben. (54)

 

Roßhändler

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst betrogen, sei auf der Hut. (91)

(europ.) : - Roßhändler (Roß-, Pferdemarkt) versteht man als allgemeines Warnzeichen vor Täuschungen und Betrug. Vorsicht ist geboten.

 

Roßkäfer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Vorsicht im Verkehr und bei der Arbeit. Unfallgefahr. (7)

 

Roßkamm (Pferdestriegel)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man wird dir ziemlich zusetzen. (67)

 

Roßschweif

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du bist Unternehmungslustig und hast Erfolg. (55)

(Siehe auch "Pferd")

 

Rost

Psychologisch:

Verrostete Gegenstände sind kein gutes Zeichen. Sie können Sinnbild für mangelnde Aktivität im Beruf, Vernachlässigung menschlicher Beziehungen, Gleichgültigkeit oder auch Ungeschick in der Liebe sein. Der Träumende hat der Qualität seines Lebens zu wenig Beachtung geschenkt. Rost symbolisiert Vergänglichkeit und Altern. Manchmal warnt er auch vor dem Verlust des guten Rufes. Wenn der Träumende in seinem Traum Rost entfernt, läßt dies vermuten, daß er seine Nachlässigkeit erkannt hat. Bildet sich Rost auf Gegenständen oder im Zusammenhang mit bestimmten Plänen, dann ist ihr Nutzen in Frage gestellt. Der Ofenrost steht für erkaltete Gefühle und Leidenschaften.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene muß der Träumende vielleicht erst Schmutzspuren beseitigen, bevor eine Weiterentwicklung möglich ist. Rost kann für alte, überholte Positionen stehen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ofenrost glühend: du hegst unlautere Gedanken; große Schwierigkeiten und Ärger; (70)

- an Eisen: halte deine Ehre blank; auch: du kommst mit dem Gericht in Konflikt; (4; 91)

- aus Holz: alle Sorgen fallen bald ab; (38)

- Rostflecken: Schaden und Ärger durch Nachlässigkeit; (96)

- Rostflecken in der Wäsche: du wirst Besuch bekommen;

- verrostete Gegenstände sehen: schwerverdientes Geld wird man ohne eigenes Verschulden wieder verlieren;

  auch: in Liebesangelegenheiten wird man eine schlimme Enttäuschung erleben, mit der man lange Zeit nicht fertig werden kann.

(europ.) : - an Eisen: man muß sich bemühen, seine Ehre blank zu erhalten; ist ein Hinweis auf einen Niedergang

  in der Umgebung; Krankheiten, Vermögensverluste und falsche Freunde machen das eigene Umfeld aus;

- verrostete Dinge sehen: Zeichen mangelnder Aktivität im Beruf, Vernachlässigung wichtiger menschlicher Beziehungen

  oder auch Ungeschick in der Liebe;

- Feuerrost: ein Zeichen des Vergänglichen; im Feuer am Rost werden die Leidenschaften ausgelöscht;

- einen Offenrost sehen: deutet auf unglückliche Liebe oder verhängnisvolle Leidenschaften hin, die unangenehme

  Begleiterscheinungen mit sich bringen.

(ind.    ) : - in der Wäsche: du bekommst einen Besuch;

- auf Metall: du sollst nicht jedem Menschen dein Vertrauen schenken;

- auf einem Messer: du mußt dir deine Mitarbeiter besser ansehen.

(Siehe auch unter den Gegenstandsbezeichnungen)

 

rösten

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du denkst an Rache an deinen Feinden. (50)

 

Rostflecken (Siehe "Rost")

Rot (Farbe)

Assoziation: - Energie; Kraft; Leidenschaft.

Fragestellung: - Aus welcher Quelle schöpfe ich meine Energie oder Kraft?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Kraft; Furchtlosigkeit; Energie; Sexualität; Stolz; starker Wille; Herausforderung; Donnervogelclan; Wabun, östlicher Hüter des Geistes; Mond der reifenden Beeren.

Beschreibung: Die Farbe Rot steht im inneren Kreis des Medizinrads mit dem Donnervogelclan und dem Element Feuer in Verbindung. Sie wird auch mit Wabun, dem östlichen Hüter des Geistes, und mit dem Osten assoziiert. Und schließlich ist Rot auch das Farbtotem der im Mond der reifenden Beeren (23. Juli bis 22. August) Geborenen. Rot ist eine der vorrangigen Farben des Feuers, ebenso die Farbe, die man in den eigenen Augen sieht, nachdem man eine Weile in die Sonne geblickt hat. Sie stellt Wärme dar und schafft sie herbei. Rot wird mit der Handlung der eigentlichen Lebenskraft in all ihren verschiedenen Aspekten, darunter auch die Sexualität, assoziiert.

Allgemeine Bedeutung: Wärme; Aktivität; Sexualität; Führungskraft; übertriebener Stolz oder Wille.

Assoziation: Rot sehen, wütend sein; Rot als Farbe einer politischen Richtung; Rot als Farbe der Aggression.

Transzendente Bedeutung: Gabe des Elements Feuer; eine Warnung, Stolz und Willen zu zügeln.

Psychologisch:

Ihre Bedeutung im Traum hängt zusätzlich davon ab, in welchem Bezug Sie "Rot gesehen" haben. Rot ist die Farbe des Blutes, Feuers, Leidenschaft, Sinnlichkeit und Vitalität. Sie hat etwas Kämpferisches, Leidenschaftliches, ist aber auch Warn- und Signalfarbe und in einer hektischen oder beängstigenden Traumhandlung deutet Rot häufig auf Aggression, Wut, Racheabsichten und Triebhaftigkeit hin. Gemildert ist sie die Farbe der Liebe und der Barmherzigkeit. Als Symbol des Gefühlslebens signalisiert sie Hingabe oder aber Bedrängnis, Tugend oder Laster, was aus weiteren Symbolen eines Traumes zu lesen wäre. In jedem Fall symbolisiert Rot einen intensiven, leidenschaftlichen Vorgang oder Zustand - im positiven wie auch im negativen Sinn. Wer auffallend häufig "rote Träume" hat, muß mit den Ausbrüchen seines cholerischen Temperaments zurechtkommen und ist vor Affekthandlungen gewarnt: Es würden ihm "alle Sicherungen durchbrennen", er ist zu Überreaktionen aller Art fähig, die für sein Umfeld Grund genug sein könnten, "rot zu sehen".

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Farbe: Glück in Liebessachen;

- tief rot: du willst Blut sehen; evtl. auch Unfall. (90)

(europ.) : - im erotischen Sinn immer als Ausdruck der Männlichkeit und Leidenschaften zu verstehen;

- als Farbe: Symbol für Feuer, Glut, Hitze;

- Flammen: bedeutet etwas sehr Gutes;

- in den Augen: bringt Freude;

- rothaarige Menschen sehen: eine Warnung vor leidenschaftlichen oder jähzornigen Gefühlen;

  auch: man mißtraut einem Menschen, der es wirklich gut meint.

(Siehe auch "Blut", "Farben", "Kleidung")

 

Rotationsmaschine

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: man wird in der Öffentlichkeit genannt werden oder in den Vordergrund treten.

 

Rot- oder Blutwurst

Volkstümlich:

(arab. ) :  - essen: von eine schweren Krankheit heimgesucht werden.

 

rotbackig

Volkstümlich:

(arab. ) :  - selbst sein: Gesundheit wird dich erfreuen;

- rotbackige Personen sehen: Eintritt guter Verhältnisse.

 

Rotbart

Volkstümlich:

(arab. ) :  - einen Rotbärtigen sehen: Falschheit erfahren;

- selbst einen haben: man traut dir nicht.

(europ.) : - einen Rotbärtigen sehen: Bekanntschaft finden, die Nutzen bringen wird.

(ind.    ) : - sehen: du wirst eine Bekanntschaft machen und daraus deinen Nutzen ziehen.

 

Rote Bete

Volkstümlich:

(europ.) : - üppig wachsen sehen: es stehen gute Ernten und Frieden ins Land;

- mit anderen essen: verheißt einen guten Stern;

- essen: vorübergehende Konflikte und Probleme in der Partnerschaft stehen einem bevor.

 

Rotgerber

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gesundheit und Wohlstand. Erfolg im Geschäft. (70)

 

rothaarig

Assoziation: - temperamentvoll; dramatisch; spontan.

Fragestellung: - Wo in meinem Leben sehne ich mich nach mehr Vitalität?

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Große Leidenschaft. (31)

(europ.) : - verheißen Beistand und Hilfe;

- Rothaarige sehen oder mit ihnen verkehren: einen Menschen, der es gut mit einem meint,

  hält man für falsch, weil er ein Sonderling ist; auch Warnung vor zu großer Leidenschaft

  oder vor Jähzorn bei sich selbst oder bei einem anderen.

Rotkehlchen

Medizinrad:

Schlüsselworte: Frühling; Hoffnung; Schönheit; Lied.

Beschreibung: Das Rotkehlchen, ein kleiner Singvogel mit einer rötlichen oder orangen Brust, kommt fast überall auf der Welt vor. Er trillert ein wunderschönes Lied, das den Menschen in seiner Arbeit innehalten und somit die Natur wahrnehmen läßt. Das Rotkehlchen wird oft als Symbol des Frühlings und der Hoffnung gesehen.

Allgemeine Bedeutung: Ein neuer Anfang; ein Lied der Schönheit im Inneren oder Äußeren; Frühjahrsmüdigkeit; zunehmende Musikalität oder Aufnahmebereitschaft für Musik.

Assoziation: –Transzendente Bedeutung: Gabe der Hoffnung.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Ein Zeichen für zarte Neigung; Überbringer von Liebesbotschaften und allgemein freudige, gute Nachrichten; (4; 28; 56)

  auch: ein guter Freund hilft dir in der Not; (66)

- füttern: du wirst übervorteilt.

(europ.) : - eines der glückverheißendsten Omen der Natur; kündet glückliches Gelingen an;

- eins sehen: zeigt zarte, aufkeimende Gefühle in einem an und ist Überbringer von Liebesbotschaften und freudigen Nachrichten.

 

Rotkäppchen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gefahr durch falsche Freunde. (73)

 

Rotes Kreuz (Rettungsdienst)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Unfallsgefahr. (94)

 

Rotklee

Medizinrad:

Schlüsselworte: Reinigend; regenerierend; heilend; stärkend; beruhigend; einschläfernd; Erneuerung; nördlicher Seelenpfad.

Beschreibung: Rotklee wird im Medizinrad mit der mittleren Position des nördlichen Seelenpfads und mit der Erneuerung assoziiert. Rotklee gibt es überall auf der Welt, und er ist an seinen halbkugeligen, roten Blütenköpfen leicht zu erkennen. Er wurde sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilmittel verwendet und soll bei der Regeneration jedes überbeanspruchten Körperteils des Menschen helfen. Für viele Lebewesen aus dem Tierreich ist Rotklee eine bevorzugte Nahrung.

Allgemeine Bedeutung: Wiederaufbauend; reparieren, was heruntergewirtschaftet ist – entweder innere Zustände oder äußere Umstände.

Assoziation: Vierblättriges Kleeblatt – Glücksbringer.

Transzendente Bedeutung: Gabe der Neubelebung.

 

Rotluchs

Medizinrad:

Schlüsselworte: Täuschende Anziehungskraft; wild; gefährlich.

Beschreibung: Der Rotluchs, lohfarben mit schwarzen Tupfen und einem kurzen Schwanz, ist die am weitesten verbreitete Wildkatze in den Vereinigten Staaten. Er ist ein hervorragender Kletterer, der eine Reihe unterschiedlicher Rufe auszustoßen vermag, darunter auch das Miauen einer normalen Hauskatze.

Allgemeine Bedeutung: Ein tiefes Verständnis für den Teil deiner Natur, der mit der dich umgebenden Kultur nicht konform ist.

(Siehe auch "Luchs")

 

Rotmilan

Medizinrad:

Schlüsselworte: Anmutig; räuberisch; habsüchtig.

Beschreibung: Der Rotmilan ist ein kleiner, anmutiger Greifvogel und gehört zur Gattung der Habichte. Er ernährt sich von großen Insekten, Reptilien und Nagetieren und kommt vor allem im Süden der Vereinigten Staaten vor. In der Luft beeindrucken diese Vögel durch ihr scheinbar müheloses Dahingleiten.

Allgemeine Bedeutung: Ein kleiner Teil von dir, der aggressiv ist, gut sieht und sich leicht der jeweiligen Situation anpaßt; ein räuberischer Teil deines Seins; ein schwereloser Aspekt deines Wesens.

Assoziation: -

Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, jene deiner Angewohnheiten und kleinen Gedankenmuster zu erkennen und zu beseitigen, die du nicht mehr länger haben willst.

 

Rotschwanzbussard

Medizinrad:

Schlüsselworte: Weit sehend, hoch fliegend; Bote des Schöpfers; Bedächtigkeit und Weitsicht; große beseelte Jäger; helle und dunkle Phasen; Furchtlosigkeit; Ungeduld; Mond der knospenden Bäume.

Beschreibung: Der Rotschwanzbussard, im Medizinrad das Totemtier der im Mond der knospenden Bäume (21. März bis 19. April) Geborenen, ist ein einzigartiger Flieger, der in vielen Wesen auf dem Angesicht von Mutter Erde den Wunsch wach werden läßt, sich wie er in die Lüfte zu erheben. Der Rotschwanzbussard verfügt über ein ausgezeichnetes Sehvermögen.

Allgemeine Bedeutung: Die eigene Fähigkeit erkennen, sich in die Lüfte zu erheben; weit und klar sehen können; die Fähigkeit, ein großes, ausgedehntes Bild zu erfassen; die Fähigkeit, andere mit deiner Schönheit und Anmut zu inspirieren.

Assoziation: –

Transzendente Bedeutung: Eine Botschaft des Schöpfers; die Begabung, im Traumzustand in die Zukunft zu blicken.

Rotstift

Psychologisch:

Wer den Rotstift im Traum ansetzt, möchte etwas aus seinem Leben streichen, für das er sich einmal begeistert hat.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst Schulden machen. (87)

(ind.    ) : - haben: du mußt deine Geldausgaben einstellen.

(Siehe auch "Rot")

 

Rotwein

Volkstümlich:

(europ.) : - trinken oder trinken sehen: in den Einflußbereich adliger Kreise geraten; sonst kein gutes Zeichen; man sollte in geschäftlichen

  Angelegenheiten Vorsicht walten lassen; auch: achte auf deinen Partner, jemand macht ihm schöne Augen;

    - zerbrochene Rotweinflaschen sehen: man wird unmoralische Handlungsweisen begehen, zu denen Betrüger einem verleiten.

(Siehe auch "Alkohol", "Wein")

Rotweinglas

Volkstümlich:

(europ.) : - Man wird sich über die Aufmerksamkeit neuer Bekannter freuen.

 

Rotz

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast mit schleimigen Dingen zu tun. (50)

 

Rouge

Volkstümlich:

(europ.) : - man wird betrogen, wegen der eigenen Sorglosigkeit;

- auflegen: man wird sich der Täuschung bedienen, um die Ziele zu erreichen;

- andere mit Rouge sehen: ist eine Warnung, daß man hinterhältig für die Pläne

  unehrlicher Leute ausgenutzt wird;

- auf den Händen oder der Kleidung haben: die eigene Intrige wird auffliegen;

- Sieht eine Frau ihren Rouge im Gesicht zerfließen, wird sie von einer Rivalin gedemütigt

  und verliert ihren Geliebten, weil sie sich unnatürlich verhält.

 

Roulette

Psychologisch:

Roulette ermahnt meist, sich nicht allein auf das Glück zu verlassen. Im Traum werden die Chancen im Roulette, das in den Spielbanken gespielt wird, meist ins Gegenteil verkehrt: Verlust heißt Gewinn, wobei zum Beispiel aus einer ungünstigen Angelegenheit eine Einsicht gewonnen wird, die zur Besserung der Verhältnisse beiträgt; und der Gewinn ist ein Verlust – vielleicht die Überheblichkeit, mit der wir den Mitmenschen gegenübertreten, oder der Hochmut, der vor dem Fall kommt. Da die Kugel beim Roulette in einen rotierenden Kreis geworfen wird, sollten diese beiden Symbole (Kugel und Kreis) wie auch die Zahlen - zur Deutung herangezogen werden.

Volkstümlich:

(europ.) : - andere spielen sehen: man wird in Versuchung geführt werden;

- spielen und gewinnen: es droht ein Verlust;

- spielen und verlieren: in einer Sache wird man großes Glück haben.

(Siehe auch "Kreis", "Kugel", "Zahlen")

 

RübePsychologisch:

Rübe kann als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse stehen. Wenn man sie erntet oder verzehrt, verheißt das oft Freude und Wohlstand, die man sowohl dem Glück als auch der eigenen Anstrengung zu verdanken hat; vor allem gelbe Rüben werden in diesem Sinne verstanden. Verkauf von Rüben kann dagegen Mißerfolge und Lächerlichkeit bei angestrengten Bemühungen ankündigen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: Glück in der Liebe haben; mit erfreulichen Nachrichten rechnen können;

- eine sehr große sehen: man ist mit seiner bisherigen Lebensentwicklung ganz zu frieden; (34)

- rote: es stehen glückliche Stunden im Familienkreis bevor; auch: du hast Liebeskummer; (17)

- rote und gelbe, allgemein: gute Gesundheit; (29)

- gelbe: man wird sich noch etwas gedulden müssen, bevor man die Früchte seiner Arbeit ernten kann;

  auch: Deine Eifersucht ist unbegründet. Man ist dir treu. (60)

- weiße: fröhliche, glückliche Tage; (46)

  auch; für Frau, eine sehen: eine Komplikation in der Liebe deutet sich an;

- anbauen: langsamer Geschäftsfortschritt; (16)

- ernten: deine Einnahmen mehren sich; gutes Gelingen deiner Geschäfte; (80)

- schneiden: deine Arbeiten finden keine Anerkennung;

- schälen oder schälen sehen: Hohn und Spott werden dich kränken;

- kochen: deine Gedanken gehen unerlaubte Wege;

- essen: verfehlte Spekulationen betreiben; du wirst dich einschränken müssen; (81)

- sich essen sehen: man hat mit ungünstiger Entwicklung seiner Existenz zu rechnen; ((41)

- verfüttern: du legst dein Geld gewinnbringend an. (9)

(europ.) : - als sexuelles Symbol zu verstehen, wenn Frauen und junge Männer davon träumen; bei älteren Männern oft

  in verächtlichem Sinne gemeint; Enttäuschungen und Verärgerung;

- Rübensamen: steht für zukünftigen Aufstieg;

- allgemein, sehen: Ärger und Sorgen werden die Gedanken in nächster Zeit in Anspruch nehmen;

- rote sehen: bedeuten Glück in der Liebe bzw. Wohlstand, ferner werden Spekulationen glücken;

- wachsende: man wird seine Aussichten verbessern und man wird sich über die Erfolge sehr freuen können;

- ernten: man wird sein Schäfchen ins Trockene bringen;

- ausreißen: man wird die Möglichkeiten verbessern und dadurch den Erfolg vergrößern;

- zubereiten und anschließend essen: eine Spekulation materieller oder ideeller Art wird glücken;

- essen: verheißt eine schlechte Gesundheit; eine etwas fragwürdige materielle Aktion wird doch noch glücken;

- das Grün der Rüben essen: ist ein Zeichen für bittere Enttäuschungen;

- verkaufen: man wird verspottet werden;

- weiße: bedeuten Gefahr; in Frauenträumen auch Zeichen für Komplikationen in der Liebe;

- gelbe oder rote: bringen Freude; Glück in Familie und mit Freunden; stabile Gesundheit;

- Bei einer jungen Frau bedeutet das Säen von Rübensamen, daß sie ein großes Vermögen erben und einen

  attraktiven Mann bekommen wird.

(ind.    ) : - gelbe: du mußt viele Unterdrückungen erleiden müssen;

- weiße: du kommst in Gefahr;

- rote: Gesundheit;

- essen: du wirst in ungünstige Verhältnisse kommen;

- ernten: du bist ein guter Hauswirt;

- zerschneiden: Trennung;

- dem Vieh füttern: du machst eine gute Spekulation;

- schälen: du wirst verspottet werden.

 

Rübenfeld

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst dir nach schweren Kämpfen eine gute Existenz erringen. Gewinn. (9)

(europ.) : - Verheißt Wohlstand durch eigenen Fleiß.

 

Rübenzucker

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Erfolg bei einer Liebeswerbung. (55)

 

Rübezahl (sagenhafter schlesischer Berggeist)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man will dich mutwillig schrecken. (17)

(europ.) : - Ein Mensch, den man schon lange oberflächlich kennt, wird ein inniger Freund.

 

Rubin

Assoziation: - leidenschaftliches Bewußtsein; Intensität; heiliges Blut.

Fragestellung: - Was berührt mich tief in meinem Inneren?

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Glück für dich und andere; auch: heiße Liebe und treue Freundschaft. (44)

(europ.) : - man wird in Geschäfts- und Liebesspekulationen vom Glück gesegnet sein;

- Verliert eine Frau einen Rubin, ist das ein Zeichen für baldige Differenzen mit ihrem Liebhaber.

(Siehe auch "Edelsteine")

 

Ruck

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man will dich von deinem Posten vertreiben. (88)

 

Rücken

Assoziation: - Unbewußt; "Da hinten".

Fragestellung: - Was geschieht hinter meinem Rücken?

Psychologisch:

Nicht von ungefähr, kommt das Sprichwort "Jemandem in den Rücken fallen". In der Siegfried-Sage lag die verwundbare Stelle am Rücken, wo man bekanntlich selbst nichts sieht. In der Traumsprache gilt der Rücken als Schattenseite des Bewußtseins des Träumenden. Rücken wird meist im Sinne von Hinten gedeutet. Unter Umständen symbolisiert er Angst vor unbewußten Einflüssen oder Gefahren, also alles, was sich "hinter dem Rücken" abspielt und nur schwer repariert werden kann. Möglicherweise will der Träumende seine eigenen Bedürfnisse unterdrücken oder seine Gefühle nicht anschauen. Er hat die Verbindung mit der Vergangenheit und entsprechenden Erinnerungen aufgenommen. Blickt der Träumende in seinem Traum auf den Rücken einer anderen Person, dann ist dies eine Aufforderung an ihn, sich eindringlicher mit den persönlicheren Elementen seines Charakters zu befassen. Wenn er träumt, daß er jemandem oder etwas den Rücken zukehrt, dann steht diese Haltung für eine Zurückweisung der Gefühle, die er im Traum erlebt.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Rücken im Traum eine Aufforderung an den Träumenden, der Vergangenheit den Rücken zu kehren und veraltetes Wissen zurückzuweisen.

Artemidoros:

Der Rücken und alle rückwärtigen Körperteile gelten allgemein als Symbol des Alters. Deswegen bezeichnen einige sie zutreffend als den Bereich Plutons. (Der mit dem Hades identifizierte Gott der Unterwelt. Weil die Erde, in der er wohnt, auch Reichtum spendet, wird er auch Pluton (plutos = Reichtum) genannt.) In welchem Zustand sie also dem Träumenden erscheinen, dementsprechend wird es ihm im Alter ergehen.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - allgemein: Warnung vor falschen Freunden und anderen blind zu vertrauen; (18)

  Geld zu verleihen oder auf Ratschläge nicht kompetenter Personen zu hören;

- gerade: Du sollst dich nicht demütigen. Das schadet deinem Ansehen und deinem Erfolg; (9)

- einen breiten oder gebogenen haben: deine Lage ist trübselig;

- gebückt: man will dir falsche Schmeicheleien sagen; (13)

- nackt: man wird zum Teil seine soziale Stellung einbüßen müssen;

- von jemandem zugewandt bekommen: man wird von nahestehenden Personen

  um seine Erfolge und Errungenschaften beneidet;

- am Rücken kratzen: Befürchtungen werden sich als berechtigt erweisen;

- Rückenschmerzen: Du fürchtest dich vor einer Arbeit. Fasse mutig an; (8)

- an der Wand: gib dir keine Blöße deinen Feinden gegenüber. (93)

(pers. ) :  - Der Rücken steht für das, was sich unserer Kontrolle entzieht, wo uns die Einsicht fehlt, für Zufall und Fremdbestimmung.

  Allgemein verkörpert der Rücken im Traum eine Warnung davor, Ratschläge zu erteilen oder Geld zu verleihen.

  Dies sind sehr undankbare Aufgaben und können Freundschaften und menschliche Beziehungen nachhaltig belasten.

  Ein nackter Rücken weist auf Einbuße der sozialen Stellung, ein dem Träumenden zugewandter Rücken auf gegen ihn

  gerichteten Neid hin. Sich selbst von hinten zu sehen verheißt eine unerwartet schnelle Lösung alter, unlösbar scheinender

  Probleme. (Mann+)

(europ.) : - Angst vor dem Unbewußten; man ahnt die Gefahr, erkennt sie aber nicht;

- den eigenen sehen: bringt nichts Gutes;

- einen sehen: man wird die Kehrseite einer Sache sehen oder kennenlernen;

  auch: man wird einige interessante Entdeckungen machen, die einem zum Erfolg verhelfen;

- einen nackten sehen: Verheißt den Verlust von Einfluß; Rat zu geben und Geld zu verleihen ist jetzt gefährlich;

  oft ist Krankheit eine Begleiterscheinung;

- jemand einem zukehren sehen: eine alte Freundschaft wird neu geschlossen;

- jemand einem zukehren und weggehen: Neid und Eifersucht werden einem Böses zufügen;

  verheißt Opposition und Schwierigkeiten;

- eine Person sich wieder zu einem umdreht: alles wird wieder schnell in die Reihe kommen.

(ind.    ) : - den eigenen sehen: elendes Alter;

- verkrümmt: Verspottung;

- brechen: empfindlicher Verlust.

(Siehe auch "Beschwerden", "Gewalt", "Körper", "Messer")

 

Rückgrat

Assoziation: - Unterstützung; Verantwortung.

Fragestellung: - Was erhält mich aufrecht?

Psychologisch:

Wie beim Rücken kann Hinterlistiges geschehen, wenn zum Beispiel die Knochen der Wirbelsäule im Traumbild heraustreten oder sonstwie anormal aussehen. Sehen wir aber ein kerzengerades Rückgrat, gilt das als der Hinweis des Unbewußten, uns zusammenzunehmen, in einer schwierigen Situation standzuhalten - eben Rückgrat zu haben.

Volkstümlich:

(europ.) : - ein schiefes sehen oder haben: man wird einem bestimmten Menschen kein reines Glück schenken können;

- verletzen: bedeutet Verlust aller Art, von Geld, Freunden, Käufern, etc.

(Siehe auch "Knochen", "Körper")

 

Rückkehr

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Etwas Verlorengegangenes wird sich wieder finden. (3)

 

Rucksack

Assoziation: - tragbare Meinungen; leicht zu tragende Verantwortung; überleben.

Fragestellung: - Was trage ich mühelos? Sind meine Glaubensgrundsätze tragbar?

Psychologisch:

Dieses Traumbild kann für Naturverbundenheit, Einfachheit, eine gesunde Lebensweise und die Kraft des Träumenden stehen. Wenn der Träumende feststellt, daß er oder eine andere Traumfigur im Traum einen Rucksack trägt, dann steht dieser entweder für "schwere" Gefühle, wie beispielsweise Zorn oder Eifersucht, oder für die von ihm angesammelten Ressourcen. Rucksack kann Belastungen und Verpflichtungen verkörpern, die man mit sich herumschleppt und dadurch behindert wird; man sollte versuchen, sich davon teilweise zu befreien. Meist sind es aber im Traum die Irrtümer und Fehlentscheidungen, die der Träumende in seinem bisherigen Leben begangen hat und jetzt schwer daran zu tragen hat. Er kann auch das Ränkespiel hinter unserem Rücken, das uns psychisch leiden läßt, darstellen. Wenn der Rucksack im Traum abgelegt wird, heißt das im übertragenen Sinne ein Ablegen dessen, was auf unserer Seele lastet, oder das Erkennen von "Falschspielern", die intrigieren und uns hintergehen wollen. Wer an Wiedergeburt glaubt, geht davon aus, daß sich in dem Rucksack jene karmischen Lasten befinden, die man aus einem früheren Leben mitgebracht hat. Im Rucksack könnten sich jedoch auch die Begabungen und Fertigkeiten befinden, mit denen der Träumenden zur besseren Bewältigung seines Lebenswegs ausgerüstet ist.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene verweist der Rucksack im Traum auf Eigenschaften, die außerhalb des Selbst existieren; der Träumende muß den Umgang mit ihnen erst erlernen. Je nachdem, wie er mit ihnen umgeht, können sie sich positiv oder negativ auswirken.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: deutet auf eine bevorstehende Reise; auch: du bekommst ein geheimnisvolles Geschenk; (47)

- mit erfreulichen Dingen wie z.B. Proviant beladen sehen: man kann auf ein Leben im Wohlstand und Zufriedenheit hoffen;

- schweren tragen: man mag sich auf Beschwerden vorbereiten, die einem in naher Zukunft belasten werden. (56)

(europ.) : - Besuch aus weiter Ferne; man wird sein höchstes Glück in der Ferne, fernab von Freunden, finden;

- tragen: Schwierigkeiten für die nächste Zukunft werden den Alltag erschweren;

- Bei einer Frau, die einen zerlumpten Rucksack sieht, stehen Armut und Meinungsverschiedenheiten vor der Tür.

(ind.    ) : - tragen: du machst einen Besuch;

- sehen: du wirst einen lieben Besuch erhalten.

(Siehe auch "Rücken", "Tornister")

Rucksackreisen

Assoziation: - Arbeit an der Autarkie.

Fragestellung: - Worauf kann ich verzichten? Was muß ich dabeihaben, um überleben zu können?

 

Rücksichtslosigkeit

Psychologisch:

Von rücksichtslosen Gedanken zu träumen, bedeutet nach nutzlosem Wissen zu streben, keinen Vorteil daraus zu ziehen zu können sowie Freunden Schmerz und Kummer zu bereiten.

Volkstümlich:

(europ.) : - sich in der Liebe oder anderen Gefühlsdingen rücksichtslos verhalten: man wird erkranken;

- Verhält sich eine junge Frau in Gefühlsangelegenheiten rücksichtslos, wird sie einen Geliebten verlieren

  und bei ihren Freunden Mißfallen hervorrufen.

 

Rücktritt (Verzicht)

Volkstümlich:

(europ.) : - sich aus dem Berufsleben zurückziehen: bedeutet Beförderung in naher Zukunft,

  desgleichen Geldgewinn auf rechtlichem Wege;

- sich von einem Amt oder Posten zurücktreten: man wird sich auf neues Terrain begeben;

- vom Rücktritt anderer hören: es folgen unangenehme Erfahrungen.

 

rückwärts (Siehe "Positionen")

 

Rückweg

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Gib acht, daß du im Streit nicht zu weit gehst. (77)

 

Rudel (Tiere)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Glückbringendes Zeichen. (1)

 

Ruder

Psychologisch:

Mit dem Ruder läßt sich ein Boot steuern und vorwärtstreiben, aber erfolgreiches Rudern erfordert einiges an Geschicklichkeit. Daher ist das Ruder ein Symbol für die Fähigkeiten des Träumenden. Er hat Begabungen, die ihm helfen, sich durch das Leben zu "navigieren". Wenn der Träumende eines seiner beiden Ruder verliert, verweist dies darauf, daß er eine Fähigkeit verloren hat, die früher für ihn wertvoll war. Am Steuerruder zu stehen ist ein Aufforderungstraum, der anschaulich macht, daß ein entschlossener, aber auch überlegter Einsatz der eigenen Kraft und eine konkrete Zielvorstellung derzeit besonders gefordert sind. Man kann die Richtung (den Lebensweges) selbst bestimmen.

Spirituell:

Auf dieser Ebene kann das Ruder im Traum ein spirituelles Werkzeug mit Führungseigenschaften sein.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Lasse dich nicht vom Ziel abbringen. (50)

(europ.) : - eines verlieren: steht für vergebliche Anstrengungen, die eigene Pläne zu verwirklichen;

- ein gebrochenes: bedeutet Unentschlossenheit und Verzweiflung; man sollte keine Reise unternehmen;

  die Verwirklichung privater Pläne werden sich verzögern;

(ind.    ) : - sehen: du wirst auf Reisen gehen und dich endlich erholen können.

(Siehe auch "Paddel")

 

Ruderboot

Volkstümlich:

(europ.) : - mit anderen in einem sitzen: man wird die Gesellschaft froher, lebenslustiger Menschen genießen;

- kentern: man wird bei riskanten Geschäften Geld verlieren;

- Wird ein Mann in einer Ruderregatta von anderen geschlagen, verliert er die Gunst der Geliebten

  an einen Rivalen. Ist er der Sieger, wird er bei Frauen und in anderen Dingen viel Erfolg haben.

(Siehe auch "Boot", "Kahn")

 

rudern

Psychologisch:

Die Bewegungen, die wir auf dem Wasser ausführen, das bekanntlich keine Balken hat, an die wir uns im Gefahrenfall klammern könnten. Man sollte das Rudern mit einer schweren Arbeit vergleichen, die Schweiß kostet, aber am Ende trotz des mannigfaltigen Auf und Ab guten Lohn bringt. Kommen wir beim Rudern nicht oder nur wenig von der Stelle, wursteln wir uns auf gut Glück durchs Leben und sind augenblicklich nicht sehr arbeitslustig.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - für geringen Lohn schwer arbeiten müssen; auch: eine schwierige Zeit verlangt doppelte Anstrengung; (9)

- sich rudern sehen: man wird sich anstrengen müssen, um ein vorgestecktes Ziel bald zu erreichen.

  Ausdauer und Gleichmaß sind vonnöten. (26)

(europ.) : - verheißt schwere, aber ergiebige und gewinnbringende Arbeit; kündigt Enttäuschungen an,

  sofern man den eigenen Vorteil zugunsten anderer opfert;

- mit anderen zusammen rudern: man muß mit Schwierigkeiten rechnen, bevor sich der Erfolg einstellt;

- dabei einen Riemen verlieren: warnt vor Übermut.

(ind.    ) : - auf deiner Arbeit ruht Segen.

(Siehe auch "Kahn", "Boot")

 

rufen

Psychologisch:

Ruf (Rufen) kann Erkenntnisse aus dem Unbewußten anzeigen, die oft auf reale Risiken im Alltag hinweisen. Manchmal wird man auch auf einen anderen Menschen aufmerksam gemacht, dem man helfen sollte, eine schwierige Phase zu überwinden. In der traditionellen Deutung: Wenn man im Traum gerufen wird, bekommt man einen "schlechten Ruf", falls man nicht auf den Rat (die Zurufe) seiner Umgebung hört.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sich selbst hören: du wirst Hilfe brauchen;

- selbst: du bemühst dich vergeblich um neue Freunde; (17)

- andere hören: ein Freund ist in Gefahr oder schwer krank; (75)

  auch: es steht einem eine größere Aufgabe oder ein wichtiger Auftrag bevor. (39)

(europ.) : - einen Ruf hören: bald wird man eine größere Aufgabe oder ein wichtigen Auftrag an einem herantragen, der sehr wichtig ist;

- seinen Namen rufen hören: gilt als Mahnung, in der nächsten Zeit ganz besonders seine Stellung zu

  behaupten; ein ferner Mensch verlangt dringend nach einem oder will einem vor Unheil oder Verhängnis bewahren;

- sein Namen von seltsamen Stimmen gerufen: man erlebt eine Verunsicherung; Fremde werden einem helfen oder

  man kommt seinen Verpflichtungen nicht nach;

- hören, dich selbst: baldiger Tod;

- die Stimme eines Freundes oder Verwandten hören: bedeutet eine schwere Erkrankung und vielleicht Tod,

  wobei man dann Vormund über jemanden wird; man sollte bei dieser Aufgabe viel Umsicht walten lassen;

- andere: du wirst Feinde bekommen; Ankündigung von Neuigkeiten irgendwelcher Art;

- von seinem/seiner Geliebten gerufen werden: glückhaftes Zeichen;

- wenn Liebende die Stimme des Geliebten hören: dies ist eine Warnung; man wird in seiner Zuwendung

  nachlässig und sollte dies ändern, oder es ergibt sich durch Mißverständnisse die Trennung;

- die Stimme Verstorbener hören: kann eine Warnung vor der eigenen schweren Erkrankung sein, oder es

  stehen durch geschäftliche Fehleinschätzungen Verluste ins Haus. (Das Unterbewußtsein ist ein Echo der

  Zukunft und bedient sich der Stimme eines verstorbenen Vorfahren, weil es vor Gott keine Zeit gibt)

(ind.    ) : - hören: nimm dich vor Feinden in acht;

- sich selbst hören: deine Mitmenschen sind falsch.

 

Rüffel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Deine Arbeit ist schlecht geraten, du wirst Ärger haben. (81)

 

Rüge / rügen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - bekommen: von falschen Leuten geärgert werden;

- erteilen: sich gegen Angriffe zu wehren haben;

  auch: du mußt deine Mitarbeiter mit Liebe und Strenge erziehen. (65)

 

Ruhe

Psychologisch:

Ruhe kann als Symbol innerer Ausgeglichenheit in positivem Sinne auftauchen. Wer aber von einem Zustand der Ruhe (oder des Ausruhens) träumt, hat ihn dringend nötig: ein Erschöpfungstraum! Unter Umständen ermahnt sie aber auch, nicht so bequem zu sein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, weil man sonst Rückschläge erleiden wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Dein Hetzen und Jagen wird ein schlechtes Ende nehmen. (90)

(europ.) : - Viel Arbeit und Streß steht einem bevor. Doch diese Zeit wird nicht von langer Dauer sein und das Eintreten besserer,

  ruhigerer Tage steht einem bevor;

- haben oder ruhen: bedeutet Unruhe oder Verfolgung; auch: harte Arbeit und Glück bei sportlichen Betätigungen.

 

Ruhebank

Volkstümlich:

(europ.) : - finden: Glück und Hilfe;

- eine mutwillig umstoßen oder zerstören: bedeutet eine bevorstehende Gefahr durch Selbstverschulden.

 

Ruhebett

Artemidoros:

Die Matratze, das Ruhebett und alles, was zur Schlafstätte gehört, bedeutet die Gattin des Träumenden und die Lebensverhältnisse insgesamt. (Griech. kline; sie galt nicht nur als Ruhe- , sondern auch als Speiselager. Beim Mahl lagerte der Mann darauf, während die Frau - wenn zugegen - saß.)

(Siehe auch "Bett", "Fische")

 

Ruhm

Psychologisch:

Träume von Ruhm und öffentliches Interesse an der eigenen Person ist ein Anzeichen innerer Unzufriedenheit, man wünscht sich mehr Aufmerksamkeit, Bestätigung der eigenen Fähigkeiten und die Anerkennung des (beruflichen und familiären) Umfeldes. Meistens warnt Ruhm jedoch vor Eitelkeit und Geltungsdrang, die mit Minderwertigkeitsgefühlen in Zusammenhang stehen können.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - ernten: deine Überheblichkeit, dein Ehrgeiz und deine Eingebildetheit wird zu groß;

- berühmt sein: man sollte nicht nach Zielen greifen, die außerhalb der eigenen Reichweite liegen;

  je größer der Ruhm ist, desto ferner sind die Ziele und desto unwahrscheinlicher ist es, sie zu erreichen;

- eine andere bekannte Person berühmt sehen: man wird sich immer auf deren Hilfe verlassen können.

(pers. ) :  - Im Traum berühmt zu sein oder zu werden ist ein ernster Fingerzeig, nicht nach Zielen zu greifen,

  die außerhalb der eigenen Reichweite liegen. Je größer der (auch ersehnte) Ruhm, desto ferner sind die Ziele

  und desto unwahrscheinlicher ist die Möglichkeit, sie zu erreichen. Das Sinnbild will den Betreffenden vor

  Selbstüberschätzung warnen, denn er neigt augenblicklich dazu. Er täte gut daran, seine soziale Position und

  seinen weiteren Weg realistischer zu sehen und entsprechend zu handeln – und seinen eigenen Lügen nicht so

  leicht zu glauben. Von einer berühmten Person zu träumen will sagen, daß unerwartete Hilfe bevorsteht. (Mann+/Frau+)

(europ.) : - Wunschtraum, der Ausgleich für Mißerfolge schaffen soll;

- erwerben: in einer Sache wird man eine Niederlage erleiden;

- berühmt sein: bringt enttäuschte Hoffnungen; auch: Einige Menschen in der Umgebung trauen einem die Fähigkeiten

  nicht zu und wollen in den persönlichen Aufgabenbereich eindringen. Man beweise seine Kompetenz.

- berühmte Menschen: weisen darauf hin, daß man in die Öffentlichkeit treten und einen Ehrenplatz einnehmen wird;

- anderer feiern oder feiern sehen: man wird vom Erfolg eines anderen profitieren.

(ind.    ) : - erwerben: du wirst mit der Obrigkeit zu tun haben.

 

Ruhr (Krankheit)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du wirst eine Falschheit erkennen. Verdruß. (99)

(ind.    ) : - Gesundheit. (Kontrasttraum!)

 

Rührei

Volkstümlich:

(arab. ) :  - machen: du vernachlässigst dich selbst; (69)

- essen: Krankheit, Ärger und Verdruß.

(europ.) : - zubereiten oder essen: eine günstige Gelegenheit wird man bestens auszunutzen verstehen.

(Siehe auch "Eier")

 

rühren (Schlagen von Flüssigkeiten)

Psychologisch:

Die meisten Träume, in denen eine Flüssigkeit geschlagen, gekocht oder in irgendeiner Weise bewegt wird, gehen auf ein sehr primitives Chaos zurück. Es ist notwendig, daß der Träumende sich das tiefverwurzelte Chaos in seinem Inneren bewußt macht, um seine Ordnungsfähigkeit beurteilen zu können. Er muß seine kreativen Fähigkeiten überdenken, damit er seine Energie richtig nutzen kann.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene kann das Durchrühren einer Flüssigkeit im Traum den Versuch symbolisieren, neue Verhältnisse zu schaffen, um auf ihre Basis das Vorankommen zu erleichtern.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - einen Teig: du erwartest frohe Gäste. (51)

 

Ruin (Siehe "Bankrott")

 

Ruine

Psychologisch:

Wenn etwas in Trümmern liegt, muß der Träumende herausfinden, ob die Ursache Vernachlässigung oder Zerstörungswut ist. Trifft ersteres zu, ist dies als Hinweis an den Träumenden zu verstehen, daß er sein Handeln und Denken straffen sollte. Ist letzteres der Fall, wäre es für ihn wichtig, herauszufinden, auf welche Weise er sich verwundbar macht. Hat der Träumende einen Gegenstand absichtlich zertrümmert, dann ist es an der Zeit, sich seiner selbstzerstörerischen Seite bewußt zu werden. Häufig deutet Ruine auf die Vergangenheit hin, die man noch nicht verarbeitet hat. Auch kommen Erschöpfungszustände durch chronische Überforderung oder verzehrende Leidenschaften, zuweilen Angst vor Alter und Krankheit darin zum Vorschein. Mit der Burg- oder Schloßruine im Traumbild mahnt uns irgend etwas an das Vergängliche, dessen Teil wir sind. Gelegentlich warnt das Symbol konkret vor materiellem Ruin. Mitunter wirkt es erhellend, wenn der Träumende die symbolische Bedeutung der Person oder der Umstände betrachtet, die den Gegenstand oder die Gelegenheit ruiniert haben.

Spirituell:

Auf dieser Ebene kann die Ruine im Traum ein Abbild des spirituellen Zustandes des Träumenden sein.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: du bist zu leichtsinnig und denkst nicht an dein Alter; (57)

- betreten: überlistet werden und in Schlingen fallen.

(europ.) : - Angsttraum; man fürchtet sich vor materiellem Verlust; bei alternden Menschen auch Angst vor Potenzverlust;

  Ruinen weisen darauf hin, daß man alt und gebrechlich werden kann, es können aber auch im Alter frohe Tage eintreten;

  für Liebende: Auflösung der Verlobung;

- sehen: ein Ereignis weckt frühere Erinnerungen, oder man findet ein Andenken oder bekommt eins

  geschenkt; es herrschen besorgniserregende Gegebenheiten im beruflichen Bereich, oder man erkrankt;

- alte sehen: signalisieren ausgedehnte Reisen, aber unter die Freude über die Erfüllung eines

  langgehegten Traumes mischt sich leichte Traurigkeit; man leidet unter der Abwesenheit eines Freundes;

- die Gemäuer einer alten Ruine durchwandern: ist ein gutes Zeichen;

- durch die Ruine eines modernen zerstörten Hauses wandern: sehr schlechtes Zeichen;

  Vorsicht vor geschäftlichen Spekulationen;

- sich in einer aufhalten: man wird ein seltsames Erlebnis haben.

(ind.    ) : - sehen: sorge für die Zukunft, es wird dir niemand helfen, wenn du alt geworden bist;

- besuchen: du wirst zu Ehren kommen.

 

Rum

Volkstümlich:

(arab. ) :  - trinken: deine Völlerei wird üble Folgen haben; auch: du sollst die Hoffnung nicht verlieren,

  denn es kommen bald bessere Tage. (84)

(europ.) : - sehen oder sehen, wie andere solchen trinken: verspricht eine Besserung der eigenen Lage;

- kaufen: bedeutet Wohlstand, Wohlergehen, Zufriedenheit;

- selbst trinken: du wirst in einer wichtigen Sache ratlos sein; verheißt behagliche Stunden im eigenen Heim;

  auch: sagt Reichtum voraus; in dem Maße, wie man sich auf ausgiebige Vergnügungen stürzt, fehlt einem

  jedoch das moralische Feingefühl;

- verschütten: Leichtsinn.

(ind.    ) : - trinken: Besuch meldet sich an.

(Siehe auch "Alkohol")

 

Rummelplatz

Psychologisch:

Meist ein Kommunikationstraum. Das Unbewußte möchte etwas erleben. Abenteuerlust.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast keine bestimmten Pläne und läßt dich treiben. Gefahr. (17)

 

Rumpelkammer

Psychologisch:

Befindet sich meist auf dem Dachboden, dem "Kopf" des Hauses, soll uns also zu mehr geistiger Betätigung anregen, da sonst wirres Gedankengut Platz greift.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du findest einen heimlichen Schatz. (90)

(europ.) : - verheißt, daß man durch altertümliche Dinge sein Glück machen wird.

(ind.    ) : - sehen: du wirst verborgene Schätze finden.

 

rumpeln (knacken, grollen)

Volkstümlich:

(europ.) : - aus der Erde ein seltsames Grollen hören, wie das einem Erdbeben vorausgeht: Zeichen zukünftigen Ärgers;

  den man nur mit äußerster Vorsicht überwinden kann.

 

Rumpf

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du mußt mit großen Verlusten rechnen. (81)

 

rund

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du gehst heimlichen Freuden entgegen. (15)

(Siehe auch "Kreis", "Rand")

 

Runder Tisch

Psychologisch:

Der runde Tisch aus der Artussage verkörpert den Sternenhimmel, da die zwölf Ritter, die an ihm Platz nehmen durften, den zwölf Tierkreiszeichen entsprechen. Alle Menschen, die an einem runden Tisch sitzen, haben den gleichen Rang. Im Traum versucht der Mensch ständig Vollkommenheit und Ganzheitlichkeit zu erreichen, was durch runden Tisch symbolisch dargestellt wird.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene verkörpert der runde Tisch den Rat, den Weg zur Ganzheitlichkeit gemeinsam mit Gleichgesinnten weiter zu verfolgen.

(Siehe auch "Tierkreis")

 

Rundfunk (Siehe "Radioapparat")

 

Runen (altgermanische Schriftzeichen)

Volkstümlich:

(arab. ) :  - lesen: du kommst einem Geheimnis auf die Spur. (55)

(europ.) : - Rune (Schriftzeichen) steht für ein Geheimnis, das man gut hüten soll oder das man lüften wird;

  auch: bedeuten Glücksumstände, die man nicht fallen lassen darf, wenn sie sich einstellen.

(ind.    ) : - lesen: dein Geheimnis bleibt gewahrt.

 

Runkelrüben

Volkstümlich:

(arab. ) :  - deine Unternehmungen werden gedeihen;

- in großen Haufen: du läßt dich in großartige Unternehmungen ein.

(europ.) : - im Feldboden sehen: durch geduldiges, zähes Ausharren wird man in einer Sache später großen Gewinn erzielen;

- ernten: die Belohnung für ein geduldiges Ausharren wird nicht mehr lange auf sich warten lassen;

- viele in großen Haufen aufgeschichtet sehen: kündet ein Ereignis an, das viele materielle Vorteile bringt.

(Siehe auch "Rübe")

Runzeln

Psychologisch:

Die Falten im Gesicht deuten auf Erfahrungen hin, die wir im Leben machen mußten. Wenn wir sie im Traumbild sehen oder selbst tragen, suchen uns momentan möglicherweise trübe Gedanken heim, die wir jedoch schnell abschütteln sollten.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du hast Hemmungen zu erwarten; (65)

- im Gesicht haben: die Hoffnungen haben, lange jung zu bleiben und ein hohes Alter zu erreichen.

(europ.) : - im Gesicht haben: hohes Alter; man wird eine schmerzliche Erfahrung machen;

  auch: Nach längerer Anstrengung folgt nun Ruhe und Erholung. Man wird die Früchte seiner Arbeit genießen können.

- bei anderen sehen: eine Angelegenheit wird sehr lange eine Rolle spielen;

  man sollte andere Menschen nicht so hochmütig behandeln.

(ind.    ) : - haben: werde nicht hochmütig;

- sehen: du erreichst ein sehr hohes Alter.

 

Rüpel

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Du sollst freundlicher sein. (74)

 

rupfen

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man will dich ausnutzen. (46)

 

Ruß

Psychologisch:

Ein rußiger Ofen oder Kamin läßt immer auf Probleme im Intimleben schließen. Ruß, der sich im Traumbild niederschlägt, umschreibt die Schattenstellen auf unserer Seele, die meist jedoch ohne fremde Hilfe beseitigt werden können. Im Einzelfall weist er auch darauf hin, daß man sich bei einer Arbeit nicht scheuen darf, "beschmutzt zu werden", weil man nur dann Erfolge erzielen wird. Teils warnt er auch vor übler Nachrede und Verleumdung.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: allgemein ein Glückszeichen;

- im Ofen, sich damit beschmutzen: Trauriges erfahren oder angeschwärzt werden;

- am Gesicht: großes Glück in der Liebe; (11)

- an den Händen: Gewinn im Spiel. (49)

(europ.) : - Vorsicht vor Freunden, die einen zu beschmutzen versuchen; Mißerfolg in den Geschäften;

  Liebende sind Streitsüchtig und nur mit Mühe zufriedenzustellen;

- sehen: kündet eine unangenehme Arbeit an;

- einen Ofen oder Kamin davon reinigen und sich dabei beschmutzen: verheißt Vorteile

  selbst bei schmutzigster Arbeit; du wirst vom Glück begünstigt.

(ind.    ) : - rußig sein: Glück und Gewinn werden dein bisheriges Leben vollkommen umstellen.

(Siehe auch "Pech" (Teer), "Schornsteinfeger")

 

Rüssel

Psychologisch:

Rüssel steht als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse, im weiteren Sinn für die Gesamtheit des Trieblebens. Er ist der empfindlichste Teil eines mächtigen und starken Tieres. Vermutlich steht der Elefant für einen nahen Freund oder Geliebten, der viel Einfluß auf einen hat. Wie der Rüssel mit einen umgeht und man selbst mit ihm, zeigt an, welches Maß Vertrauen man zu diesem Menschen hat. Von einem Rüssel umschlungen zu werden wird als Schutz interpretiert.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Man möchte weiter ausgreifen um fernliegende Güter zu erreichen. Größerer Geldbetrag ist zu erwarten. (17)

(europ.) : - sexuell günstig, außer wenn der Elefant sich wild gebärdet; man sollte Riesenkräfte und Triebe nicht reizen oder treiben lassen;

- einen Elefantenrüssel sehen: man möchte am liebsten weit ausholen, um sich fremde Güter zu schnappen;

- in Männerträumen: zeigt oft den Wunsch, mit einer liierten oder verheirateten Frau ein Verhältnis zu beginnen.

(Siehe auch "Elefant")

 

Rüsselkäfer

Volkstümlich:

(europ.) : - stehen für Geschäftsverlust und falsche Liebesbeziehungen.

 

rustikal (bäuerlich)

Volkstümlich:

(europ.) : - ein glückverheißendes Zeichen; bald ein geschäftigeres Leben führen, indem man erfolgreich sein wird.

 

Rüstbaum

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Frohes Fest in Aussicht. (46)

 

Rüstkammer

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Unerwartetes Wiedersehen mit alten Freunden. (84)

Rüstung / rüsten

Psychologisch:

Die Ritterrüstung war in früheren Zeiten zum Schutz des Ritters bestimmt. So kann die Rüstung als Traumbild noch heute für den Wunsch des Träumenden sich zu schützen oder zu distanzieren, gedeutet werden. Sie kann aber auch Aggressivität oder Kampfbereitschaft signalisieren. Der Schutz durch eine Ritterrüstung kann jedoch in der aktuellen Situation unzeitgemäß und unpassend sein. Dem Träumenden wird durch die Rüstung im Traum die emotionale und intellektuelle Strenge bewußt gemacht, die entweder bei ihm oder Personen seines Umfeldes zutage tritt. Trägt er selbst eine Rüstung, ist er vielleicht zu sehr auf Schutz bedacht. Offenbar fühlt sich der Träumende ernsthaft bedroht und verleiht so seinem Schutzbedürfnis Ausdruck. Trägt ein anderer im Traum eine Rüstung, so ist dies ein Zeichen, daß dieser auf der Gefühlsebene leicht zu verletzen ist. Sind es andere Menschen, die mit einer Rüstung angetan sind, so nimmt der Träumende vielleicht nur ihre Verteidigungsmechanismen wahr.Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stellt die Rüstung Ritterlichkeit, Schutz und das Bedürfnis, zu schützen oder beschützt zu werden, dar.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - rüsten: du wirst zu einem Fest geladen; (53)

(europ.) : - Viele Menschen beanspruchen einem und wollen Unterstützung. Man gebe ihnen nur soviel, wie man wirklich kann.

(Siehe auch "Held", "Pferd", "Ritter")

 

Rute

Psychologisch:

Will man sie selbst binden, schafft es aber nicht, hat man im Wachleben verworrene Vorstellungen oder kommt mit einer bestimmten Arbeit nicht voran. Wer mit Ruten geschlagen wird, ordnet sich unter, auch wenn es ihm schwerfällt. Wer andere damit schlägt, beweist sein geringes Anpassungsvermögen oder die Kleinlichkeit, mit der er manches betrachtet.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - sehen: du hast dich vor Strafe zu fürchten; bestraft werden;

  auch: mahnt uns an etwas, was wir vergessen haben;

  auch: Untreue in der Ehe;

  auch: man wird demnächst eine wichtige Verhandlung zu führen haben, die einem viel Kraft und Energie kosten wird;

- geschlagen werden: du wirst dich in einer schwierigen Sache gut verteidigen;

  auch: schwierige Zeiten stehen einem bevor; (90)

- jemanden damit schlagen: du bist herrschsüchtig; eigene Pläne werden sich nicht durchsetzen lassen;

  auch: man sollte sich vor Ungerechtigkeit und Härte hüten; (66)

- schlagen: du solltest besser Ruhe bewahren; (83)

- aufhängen: die Gefahr ist vorüber, deine Angst unnötig; (90)

- binden: du hegst üble Vorsätze und willst mit deinen Feinden abrechnen; (77)

(europ.) : - eine schwierige Aufgabe wird viel Unerfreuliches mit sich bringen;

- sehen: man wird für eine Schlechtigkeit bestraft werden;

- eine sehen: eine Mahnung, denn man hat etwas Wichtiges vergessen; manchmal Hinweis auf Eheliche Untreue;

- binden: man soll nicht zu voreilig handeln; durch Unüberlegtheiten wird man sich selbst Schwierigkeiten bereiten;

- Bündel von Ruten sehen: die nähere Zukunft wird eine gute Lehrmeisterin sein;

- mit einer geschlagen werden: bedeutet das Gelingen eines Planes oder Vorhabens;

- jemandem damit schlagen: man sollte sich vor Ungerechtigkeiten und Härte anderer gegenüber hüten;

  auch: stelle dich nicht über deine Mitmenschen; ein Plan oder Vorhaben wird mißlingen.

(ind.    ) : - damit geschlagen werden: Last und Mühe werden dich noch eine Weile begleiten, aber plötzlich wird eine neue,

  gute Zeit für dich kommen.

(Siehe auch "Peitsche", "Stock")

 

Rutschbahn

Psychologisch:

Die Rutschbahn im Traum stellt das ewige Auf und Ab dar, mit dem die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden; allerdings kann damit auch eine augenblickliche Lebenslage gemeint sein. Manchmal ist diese Bahn auch eine ebene Eisbahn, auf der man immer und immer wieder seine Rutschversuche macht. Dann liegt es an der Standfestigkeit (dem Charakter!) des Träumers, ob er sich im Wachleben einen Ausrutscher leistet oder nicht.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du machst viele unnütze Ausgaben; zeigt Vergnügen an, daß man aber später als unnütze Zeitvergeudung betrachten wird;

  auch: lasse dich nicht in faule Sachen ein, die dich auf die schiefe Bahn bringen. (31)

(europ.) : - sehen: man gibt sich einem Vergnügen hin, daß reine Zeitverschwendung ist; man soll sich nicht in unsichere Dinge einlassen,

  die einem auf die "schiefe Bahn" führen würden.

- eine fröhlich hinunter rutschen: Das Leben wird eine völlig unerwartete Wendung nehmen. Viel Spaß und Lebensfreude

  werden einem begleiten.

(ind.    ) : - Neider werden dich umgeben, denn zu dir kam nach langem Suchen das Glück ins Haus.

 

Rutsche / rutschen

Psychologisch:

Dieses Traumbild ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende nicht mehr sicher auf den Beinen steht, sein Standpunkt gefährdet ist, er sich im Leben nicht mehr sicher fortbewegt und eventuell den Halt verliert. Möglicherweise kann er sich in solch einem Fall in einer bestimmten Position nicht mehr lange halten oder hat nicht genug Charakterfestigkeit. Der Rutschvorgang deutet auf ein "haltloses Abgleiten" nach unten hin, für bedenkenloses und "ungebremstes" Genießen, für "Haltlosigkeit" im herkömmlichen Sinn. Aber auch für eine Stimmung, in der man der Meinung ist: Nichts kann mich halten! Auf jeden Fall hat dieser Traum mit einer Stimmung zu tun, in der man lieber riskiert, "auf die Nase zu fallen", anstatt an Zurückhaltung und Vorsicht zu denken.

Volkstümlich:

(arab. ) :  - Rutsche: Du bist in einer schwierigen Lage. Vorsicht! (77)

- rutschen: du wirst unerwartet in Verlegenheit kommen; man wird dir unangenehme Dinge sagen. (49)

(europ.) : - signalisiert Enttäuschungen in der Liebe; die Geliebten werden Versprechungen nicht einhalten;

- einen Hügel hinunterrutschen, der mit grünen Gras bewachsen ist: man wird durch Schmeicheleien in den Ruin getrieben.

(ind.    ) : - und dabei fallen: über eine Botschaft wirst du dich sehr erfreuen.

(Siehe auch "Fallen", "Gehen", "Stehen")

 

rütteln

Volkstümlich:

(arab. ) :  - du mußt vorsichtig sein.

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